3. Dezember 2018

Nach neunundvierzig Wirtschaftsforen kann das fünfzigste auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken. Es gehört zu den wichtigsten zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen in Linden-Limmer. Bei diesem Jubiläum war auch OB Schostok erschienen.

Gisbert Fuchs leitete die Wirtschaftsforen siebenunddreissig Mal. Im Jahre 2014 erfolgte der Wechsel zu Peter Hoffman-Schoenborn. Für seinen Nachfolger hat Gisbert Fuchs nur lobende Worte. Mit überdurchschnittlichen 67 Teilnehmern ist der Raum in der Gaststätte Rackebrand dieses Mal eng gefüllt und übertrifft damit die Erwartungen.

Rückblick

In einem Rückblick zeigte Gisbert Fuchs die Ziele des Wirtschaftsforums auf. Die Gewerbetreibenden und die Standortbedingungen sollen gefördert werden.

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Ziele: „Das Wirtschaftsforum setzt sich für die Verbesserung von Standortbedingungen für gewerbetreibende und der Bündelung von Interessen der einzelnen Aktionsgemeinschaften in den Lindener Stadtteilen ein.“

 

Seit dem Jahre 2004 gibt es das Wirtschaftsforum. Eine Person war von Anfang an dabei: Dietrich Hasselbring, der mit 79 Jahren vor Kurzem verstorben ist. Zum Gedenken erhoben sich alle Anwesenden.

Das zweite Wirtschaftsforum (02.09.2004) war das erste, welches in einem Bericht dokumentiert wurde (>> hier).

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2004: Das zweite Wirtschaftsforum tagte in der Gaststätte beim Sportverein Linden 07 am Lindener Berg. Seit dem 7. Wirtschaftsforum finden die Treffen in der Gaststätte Rackebrand statt.

 

Gisbert Fuchs führte aus, dass die Interessen der einzelnen lindener Standortgemeinschaften gebündelt und gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt wurden. Gegenüber der Stadt trat man gemeinsam auf und diskutierte Lösungsmöglichkeiten für die verschiedensten Angelegenheiten.

Bei den ersten Themen ging es um Parkplatzprobleme, Branchenführer und Restaurant-Rallyes. Bei Letzterem zog man von Restaurant zu Restaurant, aß überall etwas und bekam Kunst vorgeführt.
Der spätere Kulturführer- und Einkaufsführer  „Im Lebendigen Linden – Begegnungen zwischen Kunst, Kultur und Shopping“ erfreute sich reger Nachfrage.

Es entwickelten sich im Laufe der Jahre eine große Zahl von Aktivitäten und die Teilnehmerzahlen blieben stabil und nahmen in den letzten Jahren zu. Alle Berichte können ab dem >> Letzten zurückverfolgt werden.

Anschließend gab Peter Hoffmann-Schoenborn einen Überblick über das Linden von heute mit den verschiedenen Aspekten kultureller Mischung, Problemstrukturen und Lösungsfindungen.

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Peter Hoffmann-Schoenborn und Gisbert Fuchs

 

Ehrenworte

Stefan Schostok, Oberbürgermeister

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Normal können andere. Linden-Limmer ist schon etwas Besonderes. Und das Wirtschaftsforum und seine kompetenten Mitspieler sind aus dem Stadtteil gar nicht mehr wegzudenken. Gratulation zum 50. Jubiläum!

Edelgard Bulmahn, Vorsitzende des Vereins Lebendiges Linden

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Ihr macht einfach eine tolle Arbeit, eine klasse Arbeit. Das kann man nicht hoch genug einschätzen!

 

Rainer Jörg Grube, Bezirksbürgermeister Linden-Limmer

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Teilhabe ist vielseitig. Das Wirtschaftsforum hat diese Facetten immer wieder gut abgebildet. Lassen Sie uns so weitermachen!

 

Zur Feier des Tages

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Zur Feier des Tages gab es etwas zu trinken, angeboten durch eine freundliche Bedienung, wie man sieht.

 

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Über die weiteren Themen des Abends wird noch berichtet. Die Tagesordnung kann downgeloadet werden: >> 50. WiFo Tagesordnung

>> Lebendiges Linden e.V.

 

Klaus Öllerer
03.12.2018

 

 

Kommentare

  1. Warum sollte der Oberbürgermeister Stefan Schostok den Herrn Bezirksbürgermeister von Linden-Limmer, Rainer Jörg Grube, in die Mangel nehmen ? Das verstehe ich nicht ! Bitte mehr Details ! Schöne Grüße von Jürgen Wessel

    1. Wenn Herr Schostok ebenso süffisant wie scheinbar inhaltsleer „von oben“ anführt, Linden sei „schon etwas Besonderes“ und Herr Grube daraufhin „von unten“ die Bedeutung gesellschaftlicher „Teilhabe“ und Partizipation betont, geht es ganz sicher auch um die demokratischen Machtkonflikte zwischen Stadtverwaltung & Oberklüngel und Bezirksrat, die sich 2017 zugespitzt hatten. Dabei hatte der Bezirksrat den Kürzeren gezogen.

      In einem Forum unter vorwiegend (kleinen) Wirtschaftsmagnaten dürfte Schostok da mehr Zuspruch gefunden haben, zumal von ihm aufgrund seiner Rolle auch wesentlich mehr finanzielle Mittel und strukturelle Erleichterungen zu erwarten sein könnten.

      Das ist aber nur meine vorläufige Einschätzung als einfacher und bislang noch unbelehrter Bürger.

      P. S.: Übrigens nehme ich sehr wohl und seit geraumer Zeit ernsthafte Schwierigkeiten bei der Öffentlichkeitsarbeit des Wirtschaftsforums wahr. Meinem Gefühl nach steht das Forum knapp davor, medial nirgendwo mehr ernsthaft berücksichtigt werden zu können, falls hLL ausfallen sollte. Marketingtechnisch müssten sie eigentlich umdenken und -schwenken und sämtliche Bürger einbeziehen.

      1. Waren Sie bei der Veranstaltung anwesend, lieber Anwohner? Nix desto trotz eine schöne Veranstaltung mit neuen interessanten Impulsen zur Teilhabe, s. GfaZ.

  2. Eine gelungene Jubiläumsveranstaltung mit hochkarätiger Beteiligung, durch diesen Bildbericht sehr gut veranschaulicht. Auf die nächsten 50!
    Danke, Klaus.

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