27. November 2018

4. Festival „Chöre gegen Rechts“ in Hannover – Rechte im Anzug!

600 Sängerinnen und Sänger im 80-jährigen Gedenken an die Reichs-Pogromnacht

Der DGB-Chor Hannover als Organisator des 4. Festival „Chöre gegen Rechts“ in Hannover blickt zurück auf ein überaus gelungenes „4. Chörefestival gegen Rechts“ am 10. und 11. November. 30 Chöre mit ca. 600 Sänger*innen haben teilgenommen. Die ungewöhnlich guten musikalischen Darbietungen wurden von einem großartigen Publikum, geschätzt im Laufe der beiden Tage ca. 1.500 Personen,  stimmungsvoll gefeiert.

Dieser Erfolg war der Beteiligung und dem Engagement von vielen regionalen und überregionalen Chören zu verdanken (u.a. aus Bremen, Hamburg, Lübeck, Wolfsburg, Bielefeld) und sogar einem viel bejubelten jüdischen Studentenchor aus New York, den Y-Studs A Cappella, die auf Einladung des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen einer Konzertreise in Niedersachsen für die Teilnahme am Chörefestival nutzten.

Das Ereignis fand sehr prominente Unterstützung, so stand es  unter der Schirmherrschaft des nds. Ministerpräsidenten Stephan Weil und des hannoverschen Oberbürgermeisters Stefan Schostok. Eröffnet wurde es in der Ada- und Theoder-Lessing-VHS durch die Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover, Regine Kramarek, durch die Eröffnungsveranstaltung führte die Journalistin Hanna Legatis, die auch ein flammendes Plädoyer gegen die bedrohlichen Entwicklungen im rechten Spektrum hielt; anschließend moderierte der Landessozialpfarrer Dr. Matthias Jung. Den Auftakt im Kulturzentrum FAUST am Nachmittag machte Herbert Schmalstieg mit seinem persönlichen Statement. Es folgte die frühere Bürgermeisterin Ingrid Lange.

Einhellig herrschte die Stimmung, dass Ereignisse dieser Art  folgen werden, denn das Thema als solches wird uns in absehbarer Zukunft nicht so schnell verlassen.

DGB-Chor Hannover

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27.11.2018

 

 

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