24. März 2017

Bei der letzten Bezirksratssitzung am 22.03.2017 wurde in der Einwohnerfragestunde die Schließung des Ladengeschäftes Fisch-Hampe thematisiert. Ein sichtlich betroffener Bürger bezog sich auf ein Zitat in einer >> Zeitung „Die Stadt hat uns kaputt geplant“ und fragte wie das denn passieren konnte.

Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube antwortete, dass das alles „komplett falsch“ sei und es „treffe den Bezirksrat nicht“. Er arbeitet dazu an einem Brief, der dann auch veröffentlicht werden wird.

Bezirksratsmitglied Luk List fand schlimm wie der Schreiber des fünfseitigen Abschiedspapieres, Ingmar Hampe, vom Bezirksbürgermeister schlecht geredet wird. Er zitierte eine Reihe von das Geschäft belastenden Begebenheiten, die in dem Abschiedspapier geschildert werden.

Ein letzter Redner aus den Zuschauern fragte den Bezirksbürgermeister, ob da nicht noch etwas zu machen wäre, indem auch er über seinen Schatten spränge, um ein Gespräch hinzukriegen. Damit endete dieser Teil der Einwohnerfragestunde.

Klaus Öllerer
24.03.2017/25.03.2017

Siehe auch >> „Der Fischhändler geht“ von Ingmar Hampe

 

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Undogmatisches Halten und Parken (uHuP) am Schmuckplatz als ortsübliche Notlösung, das quer durch alle Bevölkerungsschichten und politische Orientierungen genutzt wird. Ein Lieferant hat inzwischen wegen der Parkplatzprobleme seine Anlieferungen eingestellt.

 

Kommentare

      1. Herr „Bürgermeister Grube“, wir warten immer noch auf den angekündigten Brief.

        Obwohl, nein, Meister, laß‘ mal gut sein. Das Gras wächst so schön bei dem vielen Regen.

  1. Fakt ist, wo Geschäfte sind, wird es immer Autofahrer geben. Die in der Nähe parken wollen.
    Auch Lieferanten sind davon betroffen, ständig verjagt zu Werden. Jahrelang werden Straßen aufgerissen, umgebaut, verändert. Ganz wichtig, auf Parkplätze noch Bäume pflanzen und 2 bis 3 Parkplätze sind Pfutsch. Kleine Geschäfte ständig zum Aufgeben gezwungen. Die Politiker wollen nur ihre Macht durchsetzen, was für den Bezirk wichtig ist, kommt erst an zweiter Stelle.
    Also noch mehr Einkaufhallen auf die Wiese. Lasst die Innenstädte sterben. Politik hat noch nicht draus gelernt, manche Kleinstädte haben kein Puls nach Geschäftschluss mehr.

  2. Zitat Maike: „Was ist denn das für ein Laden nebenan?“

    Wettbüros, Ramschläden und Nagelstudios kann man doch nie genug haben. Echte Bereicherung für den Stadtteil
    und gelebte Vielfalt. Zum Glück ist das nächste Wettbüro im Kötnerholzweg nur einen Steinwurf entfernt.

    Auf sieben Anfragen zum Thema an die grünen Mitglieder des Bezirksrats gab es eine Antwort. Man lernt nie aus.

    1. Genau. Anscheind kennt Hrr Grube die neue Abstandsregelung für Spielhallen noch nicht, bzw. ist demgegenüber hier mal großzügiger:
      https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/334463-vielen-spielhallen-droht-das-aus
      Danach müsste eigentlich einer der beiden Wettbüros verschwinden. Bitte handeln, aber dalli….
      (ich denke die sonst so toughen „Grünen“ haben vor denen die diese Büros betreiben ganz einfach Angst, denn die sind nicht so nett wie die Hampes…..)

        1. Stratzek,

          Sollte dies der Fall sein, hätte man sich die gleiche feingeistige Sensibilität im Unterscheiden von Kunden- und Lieferverkehr, Nützlichem und Unnützem gewünscht.

        2. Die eine sagt „wohl dasselbe“, der andere “sollte dies der Fall sein“.
          Vielleicht informiert ihr euch erstmal über die rechtliche Situation, bevor ihr hier nach der Stadt schreit.

          1. Nun, hundertprozentig weiß ich natürlich auch nicht, ob Herr Grube den Unterschied kennt. Von daher war es korrekt, eine Vermutungsäußerung voranzustellen. Dass ihr beide euch nicht auskennt, haben wir dagegen hier schwarz auf weiß;-)

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