5. November 2017

Termin: 08.11.2017
Tagungsort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn: 18:00 Uhr

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 27.09.2017
3. Bericht der Verwaltung zu Instandsetzungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen in Schulen und zur Schulentwicklungsplanung des Stadtbezirks
4. V E R W A L T U N G S V O R L A G E
4.1. Grundschule Kastanienhof, Sanierung, Erweiterung und Ausbau zur Ganztagsschule (Drucks. Nr. 2393/2017 mit 3 Anlagen)
5. S A N I E R U N G
5.1. Bericht aus der Sanierungskommission
6. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
6.1. Zuwendungen aus den eigenen Mitteln des Stadtbezirksrates Linden-Limmer
7. A N T R Ä G E
7.1. der SPD-Fraktion
7.1.1. Widerrechtliches Parken in der Göttinger Straße (Drucks. Nr. 15-2325/2017 mit 1 Anlage)
7.1.1.1. Änderungsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. zur Drucksache Nr. 15-2325/2017 „Widerrechtliches Parken in der Göttinger Straße“ (Drucks. Nr. 15-2404/2017)
7.1.2. Gebrauchsanweisung Wasserstadt Limmer (Drucks. Nr. 15-2523/2017)
7.2. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
7.2.1. Fahrrad- und fußgängerfreundliche Schienen auf der Limmerstraße (Drucks. Nr. 15-2516/2017)
7.2.2. Anhörung zu Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord Bilanz 2017 und mögliche Verbesserungsmaßnahmen 2018 (Drucks. Nr. 15-2517/2017)
7.2.3. Verbesserung der Sicherheit im Kurvenbereich Eichenbrink (Drucks. Nr. 15-2520/2017 mit 2 Anlagen)
7.3. der Fraktion DIE LINKE.
7.3.1. HannoverAktivPass und GVH MobilCard S – Erweiterung des Kreises der Berechtigten (Drucks. Nr. 15-2527/2017)
7.4. von Bezirksratsherrn Ganskow (PIRATEN)
7.4.1. Trittelemente für Radfahrer an Lichtzeichenanlagen (Drucks. Nr. 15-2528/2017 mit 1 Anlage)
7.4.2. Verbesserte Kennzeichnung videoüberwachter Bereiche (Drucks. Nr. 15-2529/2017)
8. Informationen über Bauvorhaben
9. Bericht des Stadtbezirksmanagements
10. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE gegen 20.00 Uhr nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunkt

Kommentare

    1. 1-2 Monate später kann das offizielle Protokoll heruntergeladen werden bei hannover.de

      Ansonsten gibt es nur die Berichterstattung der Medien.

  1. „Anhörung zu Partytourismus im Stadtteil Linden-Nord – Ziel der Anhörung soll eine Bestandsaufnahme der Sommermonate 2017 sein und ein Ausblick auf Möglichkeiten, im Jahr 2018 die Situation zu verbessern.“
    ———————————————————————————————————————————————
    Tauchen dort dann die Kulturschlachter von der NIL auf und interpretieren ihre Wahrnehmungsstörungen mit Imagevideos. Ich erwarte reales Dokumentationsmaterial in Form von Video/Audio. Und keine Soziopathen, die am liebsten alles vernichten wollen, was nicht in ihre Kartoffelkiste passt.

    1. Was an häufigem nächtlichen Geschrei in den Straßen zur und von der Faust welches die Anwohnenden am Schlafen hindert, eine Wahrnehmungsstörung sein soll, können Sie vermutlich nicht erklären.
      Nein, bitte versuchen Sie´s auch nicht, Danke!
      Das stolpern über die ganzen auf dem Fußweg zerschlagenen Flaschen während der nächtlichen Lärmorgien ist übrigens auch keine Wahrnehmungsstörung; viele müssen Slalom schieben mit Fahrrädern und Kinder und Hunde davon abhalten, in die Scherben zu treten.
      Und last but not least den lieblichen Uringeruch in vielen Hauseingängen (warum müssen diese Leute eigentlich immer in Hauseingänge pissen?!) kennen auch alle, die in den genannten Straßen wohnen.

  2. Den Antrag der LINKEN: „HannoverAktivPass und GVH MobilCard S – Erweiterung des Kreises der Berechtigten“ finde ich OK. Sollen sie zur Finanzierung meinetwegen die Reichen in der Hannover-Connection ausnehmen.

    – Das Projekt „Grundschule Kastanienhof, Sanierung, Erweiterung und Ausbau zur Ganztagsschule“ hat es in sich, denn dafür hat der Bezirksrat satte und sensationelle 18 (achtzehn) komma drei Millionen Euronen auf den Tisch gekriegt. Da kriegt mancher Linke weiche Knie.

    „Gender-Aspekte“ sind ebenfalls berücksichtigt (geplant sind Pinkelecken für Jungs *harhar*).

    Und der jährliche Aufwand von 1,2 Millionen € wird unter dem Konto „Produkt 21101 Grundschulen“ gebucht.

    – Es ist erstaunlich: Da fließen so große Summen, aber von dem Projekt hatte ich zuvor noch nie was gehört.

  3. Weiterhin beantragt die LINKE die „verbesserte Kennzeichnung videoüberwachter Bereiche“.

    Es ist wirklich ein Witz, wie nur über eine Handvoll teils abgerissener Laternenaufkleber auf die polizeiliche Überwachungskameras am Küchengarten und am Schwarzen Bären hingewiesen, denn es besteht eine gesetzliche Hinweispflicht. Da hat die LINKE definitiv recht.

    Aber das Problem der Videoüberwachung geht noch viel weiter als bei diesen beiden monierten Polizeikameras. In der Innenstadt sind Dutzende davon angebracht und auch in jedem Geschäft dort welche. Im Hauptbahnhof sicherlich flächendeckend, und auch an der Haupt-Uni, im ÖPNV, uvm. Es ist schon mehr Alltag, als man denken sollte.

    Äußerst kompetente Seite dazu:
    https://wiki.freiheitsfoo.de/pmwiki.php?n=Main.HomePage&action=search&q=video
    Ich finde nur den Artikel nicht wieder, der den Antrag der Linken (und sämtlich aller Bürger!) genau beschreibt. Im Artikel ist dokumentiert, dass ein paar Aufkleber „Achtung, Videoüberwachung“ an einer Handvoll Laternen (wer bitte guckt sich Aufkleber an Laternen an?), die auch zu hoch oder überklebt waren. Als Hinweise unmöglich.

    – hLL betrieb ja ebenfalls längere Zeit WebCams, die den öffentlichen Raum aufnahmen. Also, ich möchte jedenfalls nicht, dass ohne mein Wissen Aufnahmen von mir im Internet auftauchen, und wahrscheinlich ist das auch gar nicht rechtens, wenn ich darauf erkennbar wäre. Deswegen verstehe ich das anscheinende Bedauern um die verlorengegangenen Cams nicht.

    Die genaue rechtliche Lage habe ich da aber noch nicht recherchiert.

  4. Die beiden untenstehenden Themen übrigens wurden von den Grünen beantragt, und tragen auch deutlich deren Handschrift.

    Die LINKE beantragt, wo immer nötig, vor Ampeln Fahrradtritte aufzustellen, damit man beim Halten bei Rot nicht runter muss vom Rad. Ich habe so ein Ding aber mal ausprobiert (am westlichen Ende der Langen Laube) und fand es ungeeignet und hakelig.

    Und welcher Fahrradfahrer hat beim Absteigen schon ein Problem, wenn er nicht gerade Rücken hat? – Von mir aus kann der Vorschlag sofort in die Tonne.

  5. Das Thema Partytourismus wird jetzt zum ständigen Thema werden im Bezirksrat. Fans von TV-Serien wissen es: Die erste Folge sollte man nie verpassen. Und auch beim Lesen ist das erste Kapitel korrelativ verständniswirksam.

  6. Zum Thema fahrradfreundliche Straßenbahnschienen auf der Limmerstraße:

    In die Schienen soll eine Gummieinlage eingebracht werden, die von der Bahn beim Drüberfahren runtergedrückt wird, von Fahrrädern aber nicht.

    Im Züricher Pilotprojekt hatten 100 m Strecke 3 Millionen Schweizer Franken gekostet. Die Gummieinlage hielt aber nur ein bis zwei Jahre; deswegen wurde das Projekt wieder verworfen:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/Schienen-mit-Gummieinlagen-helfen-nur-kurzfristig-article3538105.html

    Ob es nun hilft, wie die Bezirks-Grünen beantragen, die Einlage bereits „werksseitig“ einzubauen statt nachzurüsten, weiß ich nicht. – Mir scheint das ein ziemlich teures und unerprobtes Luxusproblem zu sein.

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