5. Oktober 2018

„Im Sinne der Gleichberechtigung sollten auch die hannoverschen Diesel-Besitzer in den Genuss der Berliner Beschlüsse kommen“, sagt Maximilian Oppelt, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion und spielt damit auf die gestrige Einigung beim Diesel-Gipfel an.

Es sei bedauerlich, dass die vereinbarten Optionen nur für die 14 am stärksten betroffenen Städte Deutschlands gelten sollten. Gleichzeitig dürfe die Stadtspitze um Oberbürgermeister Schostok nicht immer mit dem Finger nach Berlin zeigen, sondern müsse eigene effektive und unideologische Maßnahmen in Sachen saubere Luft ergreifen, welche die Autofahrer nicht bevormunden, aber der Umwelt nutzten.

„Wir erwarten, dass die Stadtspitze endlich Abstand nimmt von ihren Überlegungen zu Fahrverboten und Sperrungen für Diesel-Fahrzeuge, zumal die Grenzwerte ab dem kommenden Jahr eingehalten werden, wie Professor Dudenhöfer in einer Studie für die Universität Duisburg-Essen kürzlich festgestellt hatte“, erklärt Oppelt. „Hannovers Stadtspitze muss nun dringend Tempo machen und beim Land Niedersachsen und beim Bund Förderanträge stellen, um hannoversche Projekte zur Luftreinhaltung aus den jeweiligen Fördertöpfen zu unterstützen.“ Anregungen hierzu fänden sich bereits in dem von der CDU-Ratsfraktion vorgelegten 16-Punkte-Plan. „Der Oberbürgermeister darf sich hier gern guter Ideen bedienen und diese in seinen eigenen Luftreinhalteplan einfließen lassen“, so der CDU-Mann.

Und abschließend: „Es muss das Ziel der Stadtspitze sein, die Interessen der Hannoveranerinnen und Hannoveraner zu wahren, indem sie mit klugen Anträgen einen großen Anteil der Fördermittel für Hannover sichert. Schließlich ist Hannover als größte Stadt in Niedersachsen auch besonders von der Stickstoffproblematik betroffen.“

CDU-Ratsfraktion

 

05.10.2018

 

 

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