1. Februar 2019

CDU: DIE UNTERTUNNELUNG DER LIMMERSTRASSE KÖNNTE EIN WICHTIGER SCHRITT BEI DER VERKEHRSWENDE IN HANNOVER SEIN!

Der gestern im Bezirksrat Linden-Limmer diskutierte Vorschlag einer Untertunnelung der Limmerstraße findet Zustimmung bei der CDU-Ratsfraktion.

„Ich halte es für wichtig, dass wir eine Verkehrswende nicht nur unter dem Aspekt des motorisierten Individualverkehrs denken“, findet Jens Seidel, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, und ergänzt: „Vor diesem Hintergrund halte ich den Vorschlag der Kollegen in Linden-Limmer für eine durchaus interessante Idee.“

„Wir dürfen hier nicht allein die Wirtschaftlichkeit im Blick haben“, erklärt Seidel. „Wir würden auf diese Weise Aufenthaltsqualität auf der Limmerstraße schaffen, die den Bürgerinnen und Bürgern und den Gewerbetreibenden zu Gute käme. Mir ist auch nicht ersichtlich, warum Argumente, die seinerzeit für die Untertunnelung der Lister Meile oder der Marienstraße gesprochen haben, für die Limmerstraße nicht gelten sollten.“ Er persönlich sehe nach wie vor die Probleme, die vor allem zu Stoßzeiten auf der Kurt-Schumacher-Straße bestünden, wo sich Öffentlicher Personennahverkehr und Individualverkehr blockierten. „Solche Situationen machen den ÖPNV unattraktiv. Wenn wir es wirklich ernst meinen mit einer Verkehrswende, einer Aufwertung der innenstadtnahen Bereiche und einer Erhöhung von Lebensqualität, dann darf es auch an dieser Stelle keine Denkverbote geben“, so der CDU-Mann abschließend.

CDU-Ratsfraktion

 

01.02.2019

 

 

Kommentare

  1. So so, es darf keine Denkverbote geben? Hat es die denn bisher gegeben, oder warum wurde scheinbar nicht schon vorher bis zuende nachgedacht? Haben mal wieder alle gepennt?
    …“durchaus interessante Idee“… . Vorher noch nie gehört davon?
    Wär ja schön, wenn nun ENDLICH mal gründlich nachgedacht würde und man ENDLICH zu einem Schluss käme, damit man irgendwann auch mal anfangen kann zu bauen.
    Kommt in die Pötte!!!

    1. – „damit man irgendwann auch mal anfangen kann zu bauen“

      Steig mal in die Linie 10 zu Stoßzeiten an der Kurt-Schumacher-Straße (Ernst-August-Galerie bzw. Hbf) aus oder ein. Dort verkeilt sich Schienen- und Autoverkehr, die Fußgänger wuseln auf dichtem Raum, gehen über rote Ampeln, warten auf zu kleinen Flächen, die Bahnen haben bei 10-minütiger Taktung an die 20 Minuten Verspätung, der Schaffner pflaumt einen an, und für Behinderte und Muttis mit Kinderwagen ist dort sowieso kein Platz. An Fahrradmitnahme (mein persönliches verkehrspolitisches Ziel!) wäre gar nicht zu denken. – Danach tönst du nie wieder von „einfach mal so losbauen“. – Unter uns, die Verkehrssituation dort ist jetzt für mehrere Jahrzehnte und Generationen festzementiert.

      Diejenigen, die diese eindeutige und gravierende Fehlplanung umgesetzt haben, sind aber die selben, die auch die Limmerstraßen-Hochbahnsteige planen und die Tunnellösungen glattweg ablehnen. Da sollte man, wie die D-Tunnel-Initiative es tut, eher fachliche und personelle Konsequenzen fordern als noch mehr dieser „Leistungen“.

      1. Bitte nicht nach den Looser von Pro-D-Tunnel rufen!
        Bei denen kommt die Diffamierung des politischen Gegners immer vor den Sachargumenten.
        Dann kannst du es gleich vergessen mit dem Tunnel.
        Die Kurt-Schumacher wird irgendwann für Privat-Pkws gesperrt und dann gibt es dort weniger Probleme.

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