12. August 2018

Hinweis: Die Videos zu den Reden von Die PARTEI sind weiter unten verlinkt.

Vorbemerkung
Die PARTEI wendet sich aktiv gegen die Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL), deren Bestreben es ist wieder ein wohnliches Umfeld ohne Lärm und Dreck in Linden-Nord zu erreichen. Zuletzt gab es einen Film auf Pro7, der die Situation beim Limmern um die Limmerstraße schildert.
Siehe >> Partyszene Limmerstrasse bei Pro7
Über die langjährigen Aktivitäten der NIL gibt es hier einiges zu lesen: >> www.nil.hallolinden.de

Die Partei gegen NIL
Für Die PARTEI scheinen die Anliegen der NIL nicht berechtigt zu sein. Aktuell verteilt Die PARTEI einen „satirischen“ Flyer mit dem Logo von NIL.

Achtung „Satire“:

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Download >> Die_PARTEI Flyer NIL 2.0

 

Zweite Demo am 12.08.2018
Die Partei rief zu einer zweiten Demo am Samstag (11.08.2018) auf. Einen Bericht zur ersten Demo gibt es >> hier und Videos von den aktuellen Redebeiträgen weiter unten.
Download aktuelle Pressemeldung >> PM Laermbelastigung Nein Danke

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Siehe auch >> Erste Demo von Die Partei am 06.07.2018

Titelbild: Redebeitrag vor Chez Heinz beim Fössebad im Video am 11.08.2018

Die im Folgenden verlinkten Reden wurden von Die PARTEI bei Facebook veröffentlicht. Auch wer nicht Mitglied bei Facebook ist, kann die Videos anschauen.

>> Rede 3 bei Chez Heinz
>> Rede 2 am Küchengarten
>> Rede 1 am Küchengarten

 

 

öl/09.08.2018/12.08.2018; 12:52

 

 

Kommentare

  1. Man sollte die Partytouristen an den Grenzen Lindens zurückweisen und in den Stadtteil schicken in dem Sie zuerst angefangen haben zu feiern. Zudem ein Ankerzentrum in dem wir Sie internieren bis eindeutig der Herkunfststadteil feststeht. Auch sind Integrationskurse zur vermittlung der „Lindener Leitkultur“ sicher sinnvoll.

    Dann herscht endlich wieder zucht ordnung und Ruhe in Linden!

    Euer Horst

  2. Werte Diskutanden, schaut mal:

    http://www.reisereporter.de/artikel/5142-overtourism-amsterdam-bestraft-schlechtes-benehmen-von-touristen

    Auch in anderen Städten haben die Probleme mit rücksichtslosen Sauftouristen zugenommen. Das heisst, dass es nicht immer so war.
    Die vielen genervten Anwohnenden in Linden wohnen überwiegend schon lange dort und kennen es anders.

    Also, Freunde der Rücksichtslosigkeit: Euer „Ihr wisst doch wo ihr hingezogen seid“ ist der größtmögliche Schwachsinn. Seid Euch dessen bewusst.

    1. Gibt auch Gegenwehr z.B. am Ballermann, in Barcelona, Köln, Berlin und in vielen anderen Städten.
      Dieses „Feiern“ ist mittlerweile kein Feiern mehr, sondern nur noch ein Vorwand zum noch mehr saufen oder Drogen einschmeißen. Nach „Spaß“ sieht das immer weniger aus. Sind eigentlich ziemlich lahme und traurige Veranstaltungen, aber die Kids kennen ja nichts anderes.
      Wär ja deren Problem, wenn sie mit ihrer Dumpfbackigkeit nicht ganze Wohngebiete wachhalten würden.

      Das mit den Bußgeldern wie in Amsterdam sollte man für Linden auch mal überlegen.
      Wenn Grölen oder Wildpinkeln 140 € kostet, kämen da ganz schöne Summen zusammen. Das würde auch die Stadt freuen.

      Vielleicht überlegen sich dann einige Leute, ob sie wirklich ständig zu A…löchern mutieren müssen und kehren stattdessen zu menschlichem Verhalten zurück.

  3. Was heißt hier arschiger Krach? Geht’s noch. Lieber ganz Linden für alle anderen abschotten und irgendwelche Pseudositten voranbringen? Nö Nö Nö! Ich hab mir mal diesen Forderungskatalog dieser NIL angesehen, das ist doch wohl die Höhe!! Quasi Sittenpolizei und am Besten noch Anwohner bewaffnen, damit die selber gegen den Lärm vorgehen, klar und dann noch am besten Kameras aufstellen.
    „Die Partei“ zeigt wenigstens Charakter und pointiert den ganzen Quatsch von den Nachbarn und ist nicht so kriecherisch wie alle anderen Parteien. Meine Stimme hat die Truppe! Weiter so machen.

    1. Wahrscheinlich bist du nur ein Party-Lindenfreund und lebst nicht hier. Und wahrscheinlich hast du keine Kinder. Daher bist du entweder minderjährig und wohnst noch bei deinen Eltern in der Südstadt und kommst gerne mal zum Boomboxhören-partymachen auf die Limmer oder du wohnst hier und bist kein normalschuftender Bewohner des Stadtteils. Sonst würdest du eine Bass-Krach-Demo nach 22.00 nicht hochjubeln. Daher „Danke für deinen Beitrag“. Im Zeugnis würde jetzt stehen „Er hat sich bemüht“…

    2. Wo genau stehen die Forderungen der NIL nach Abschottung, Sittenpolizei, Bewaffnung und Kameras??? Kann im Forderungskatalog nichts in der Richtung finden.
      Erst richtig lesen, dann nachdenen, dann kommentieren… Sonst wird das nichts.

  4. Danke, dass eure arschige Krach-Demo mein Kind mehrfach aufgeschreckt hat. Ich war bisher Fan von der Partei, aber wie weltfremd und wirklich behindert muss man sein, in einem Wohnviertel so eine Krach-Demo abzuhalten und den Konflikt noch mehr anzuheizen. Ihr habt bestimmt das richtige Publikum gefunden: Leute, die hier NICHT wohnen, leben und schlafen – und das Jahre und Jahrzehnte. Ich bin auch Fan der Limmerstrasse und unseres Stadtteils, aber wenn ihr einen Partykiez wollt, zieht auf die Reeperbahn. Ich bin ab jetzt Contra Partei und erst recht pro NIL. Lieber die Limmerstraße begradigen und solche wie euch aussperren, als auf Krach stolz sein. Das erhält unser Linden eher, als ihr ignoranten Möchtegern Freiheitsverteidiger mit asozialen Aktionen und komischen Poltikverständnis – kümmert euch um anständige Bedürfnisse hier und nicht um die von Partytouristen
    Ihr solltet euch bei allen Familien mit Babys und Kleinkindern entschuldigen für die Aktion. Unfassbar…

  5. Ich bin noch relativ frisch in diesem Konflikt …

    Erst durch die PARTEI habe ich überhaupt davon gehört. Denn die gehen nämlich mal abends auf die Seite der „Verursacher“. Einen Vertreter der NIL habe ich Freitag oder Samstag Abend noch nicht gesehen.

    Die NIL wird durch Verbieten des „Limmern“ nie ihr Ziel erreichen. Dafür ist die Limmer Straße als Hannover Partymeile viel zu bekannt und das nicht erst seit Heute. Das heißt Alle die in Hannover draußen Party machen wollen, werden auch zur Limmer Straße kommen. (Ja, es gibt noch andere beliebte Gegenden wie z.B. den Maschsee, die Innenstadt oder die Lister Meile.) Daher auch ein Argument von der Straße: „Wenn ihr wisst, dass es an der Limmer Straße das Partyvolk und diese Probleme gibt, warum seid ihr dort hingezogen.“

    Da hilft nur ein „Man muss sich arrangieren oder das Partyvolk erziehen“:
    Lärm:
    – Das einfachste Mittel ist, Fenster und Türen geschlossen halten. (Ja gerade bei den Temperaturen der letzen Wochen nicht gerade erstrebenswert.) Aber dann gibt es bei den meisten Wohnungen die Möglichkeit an der Rückseite ein Fenster aufzumachen. (Ich als Anwohner der Marienstraße kenne das Problem mit Verkehrslärm).
    – Nach 22 Uhr, kann man die Polizei rufen und diese sorgt für Ruhe.
    – Davor tut es vielleicht auch mal das Fenster aufzumachen und sich lautstark zu beschweren. (Es soll Partygänger geben, die darauf reagieren)
    – Oder eine andere Lösung, die ich auch von der Limmer Straße kenne: Bei zu hohem Lärmpegel ruft man unten im Kiosk an und der Betreiber sorgt für Ruhe.

    Dreck:
    – Das Thema zerbrochene Flaschen sollte sich dank Pfandsammlern in den letzten Jahren gebessert haben. Und sonst hilft nur selbst zum Besen zu greifen.
    – Wenn ein Laden im Erdgeschoss ist, wird sicherlich der am Morgen dafür sorgen, dass es draußen und drinnen ordentlich aussieht.

    Pinkelspuren:
    – Es ist jedem hinreichend bekannt, dass wenn man Bier trinkt, dass man dann auch früher oder später pinkeln muss. Ich verstehe vollkommen, dass man diese Spuren und den Geruch nicht im eigenen Haus oder vor der eigenen Tür haben will. Daher hier ein paar Ideen:
    – Man verpflichtet Den, der das Bier verkauft auch eine Toilette anzubieten.
    – Es gibt genügend Kioske und Restaurants auf der Limmer Straße, die eine Toilette haben. Man sollte also das Partyvolk dazu ermahnen, diese auch zu benutzen. Oder mit dem Betreiber reden, dass dieser ein gut sichtbares Schild für eine öffentliche Toilette aufhängt.
    – Man sorgt für mehr öffentliche Toiletten.
    – Man informiert das Partyvolk, wo es öffentliche Toiletten gibt.

    Als Tipp von meiner Seite:
    – Macht einen Flyer, wo öffentliche Toiletten sind. Erinnert darin vielleicht auch daran, dass es Anwohner gibt, die Schlafen wollen. Und verteilt diesen immer wieder Mal am Freitag oder Samstag Abend.
    – Fasst weitere Informationen vielleicht auf einer Webseite zusammen und schreibt diese mit auf den Flyer.
    – Geht zu den Leuten, die die Limmer Straße als Party Meile empfehlen (z.B. ältere Studenten) und klärt diese auf. Das sind Multiplikatoren, die es in den Einführungswochen den neuen Studenten weitergeben.

    V erbote oder höhere Auflagen werden nur bei den großen Festen angelegt (z.B. Limmer Straßen Fest) und sorgen dann häufig dafür, dass diese Feste früher oder später nicht mehr statt finden, da die Auflagen nicht erfüllt werden können. Das heißt es gibt in Linden weniger schöne Kultur (Bühnen und Live-Bands) und dafür wird sich am „Limmern“ nichts ändern.

    1. „Verbieten des „Limmern““ ist wohl nicht das Ziel, sondern es auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Vor ein paar Jahren war es ja hier durchaus noch erträglich. Es wird nur immer mehr.

      „Wenn ihr wisst, dass es an der Limmer Straße das Partyvolk und diese Probleme gibt, warum seid ihr dort hingezogen.“
      Raffst du das etwa auch nicht?
      Die allerwenigsten sind erst kürzlich nach Linden gezogen. Viele wohnen hier schon seit Jahrzehnten.
      Die ungute Entwicklung hat aber erst vor wenigen Jahren eingesetzt.
      So hat z.B. , seit die Faust kurz vor der Pleite war, die Stadt über 200.000 € jährlich reingebuttert. Allerdings musste die Faust selber auch ordentlich Einnahmen vorweisen. Die kommen nun aus den Parties, die erst um Mitternacht anfangen und für An- und Abreiselärm bis in die frühen Morgenstunden sorgen.
      Anstatt ihre Fürsorgepflicht für die Anwohner wahrzunehmen, finanziert die Stadt indirekt den Lärm. Muss sich finanziell wohl lohnen.

      „Das einfachste Mittel ist, Fenster und Türen geschlossen halten.“ Das nützt nur bedingt.
      „Aber dann gibt es bei den meisten Wohnungen die Möglichkeit an der Rückseite ein Fenster aufzumachen.“ Bei einigen vielleicht…
      Dumpfe Bässe sind übrigens durch geschlossene Fenster nicht aufzuhalten. Die gehen sogar durch Ohrstöpsel – die tiefen Frequenzen machen Resonanzen im Körper.

      „Nach 22 Uhr, kann man die Polizei rufen und diese sorgt für Ruhe.“ Schon mal probiert?
      Schön wärs, aber die sind überfordert, müssen erst Unfälle und Schlägereien etc. abarbeiten. Und wenn sie dann aufkreuzen machen sie nichts.

      „Davor tut es vielleicht auch mal das Fenster aufzumachen und sich lautstark zu beschweren. (Es soll Partygänger geben, die darauf reagieren)“ Ja, es gibt aber auch viele, die rumpöbeln und die Anwohner dann mit Ausdrücken belegen, die ich hier nicht wiederholen möchte.

      „Das Thema zerbrochene Flaschen sollte sich dank Pfandsammlern in den letzten Jahren gebessert haben.“ Könnte man meinen, aber leider zerdeppern viele ihre Flaschen mit Absicht.

      Deine Vorschläge zur Pinkelproblematik sind zwar vernünftig, aber das Partyvolk ist es leider oft nicht.
      Ich würde vorschlagen, dass sich diesbezüglich die Männer mal ein Beispiel an den Frauen nehmen. Die schaffen es ja auch bis zur nächsten Toilette. Und wer so inkontinent ist, dass er das nicht schafft, muss dann halt ne Windel tragen.

      Informieren nützt leider auch nur bedingt, weil bei den meisten – besonders wenn sie zugedröhnt sind – die Einsicht fehlt. Die finden sich ja noch toll, wenn sie sich so primitiv benehmen.

      Du scheinst mit der Problematik nicht vertraut zu sein und wohnst sicher nicht in der Lärmzone.
      Deine Gedanken zum Thema sind gut gemeint, aber leider nur sehr theoretischer Art, weil dir offensichtlich die entsprechende Erfahrung fehlt.

    2. Oh oh Pragmatiker, selten so ein dummes Zeug gelesen, das auch noch voller Grammatikfehlern ist. Du bist wohl genau die Klientel, die die Partei mit ihrer Kampagne vertritt. Ungebildet, versoffen, ohne Erziehung und Benehmen, ewige Verlierer. Das Klientel, das als erste bei der NSDAP eintrat.

  6. Danke, PARTEI! Das zeigt mir: Ihr nehmt uns Anwohner wirklich ernst! Klasse, weiter so! Da könnt ihr vielleicht ein paar Wähler und Wählerinnen aus dem breiten Fundus der Partyfans gewinnen! Sind aber leider nicht so viele aus Linden/Limmer, sonder eher Wülfel und anderen Stadtteilen. Schade, aber trotzdem: Nicht aufgeben, ihr schafft das! Verteilt doch noch Gratisbier, Musikboxen und allerlei Lärminstrumente, das fetzt so richtig! Ihr seid die GRÖßTEN!

  7. Ist doch kein Wunder. Die Mitglieder und Sympathisanten dieser „Partei“ sind selber Teilnehmer an den Sauf-, Gröhl- und Pinkeltouren. Habe nichts anderes erwartet. Die brauchen keinen Nachtschlaf weil sie alimentiert werden. Von denen, die durch dieses asoziale Verhalten unausgeschlafen zur Arbeit gehen.

  8. Vielen Dank an „Die Partei“, sich jetzt endlich auch offiziell für die Rücksichtslosigkeit einzusetzen!
    Anwohnende, die keinen vollgemüllten, dauerbeschallten Stadtteil wollen sind aber auch sowas von spießig, dass es nicht zum Aushalten ist.

  9. Eine Partei, die sich so große Mühe gibt, eine Nachbarschaftsinitiative zu bekämpfen.
    Was sagt uns das? Haben die Panik, dass sie nicht mehr so viel grölen und in die Ecken pinkeln können wie bisher? Weil sie wissen, dass sie sich zugedröhnt nicht mehr menschenwürdig benehmen können?
    Oder gibt es in dieser PARTEI nur Menschen, die keinen Schlaf brauchen und das Anliegen der NIL gar nicht erst kapieren, aber trotzdem schnell mal bekämpfen?
    Hinter Satire kann man alles verstecken. Auch fiese und rücksichtslose Anliegen. … Ist ja nicht so gemeint … ist ja nur Satire.
    Und da gehen sie dann „demonstrieren“ und saufen noch mehr und grölen noch lauter …
    Ist das alles, was ihr könnt?
    Tolle PARTEI …

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