24. Februar 2017

Drogenhandel

Beim >> 44. Wirtschaftsforum im Oktober 2016 fragte eine Teilnehmerin nach den Problemen mit dem Drogenhandel bei Faust. Daraufhin gab Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube eine Stellungnahme zum Stand der Dinge ab.

Es wurde eine Arbeitsgruppe noch vor der Kommunalwahl eingerichtet und versucht das Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten, weil dieses Thema mit Wahlkampf nichts zu tun hätte. Ungefähr 30 Leute von Polizei, Drogenbeauftragten und Anwohnern hätten sich dazu getroffen. Es wurde eine höhere Präsenz der Polizei vereinbart und es hätte auch mehrere Festnahmen gegeben. Es würde weiter an dem Thema auch unter Einbeziehung des Bezirksrates gearbeitet. Die Bürger sollten sich die verlorenen Orte zurückerobern und sich nicht zurückziehen, wenn die Dealer auftauchen – und das auch durch aktive Gegenwehr wie dem Sagen von „verpisst Euch!“ oder „Wir wollen Euch hier nicht haben!“ in einem vorsichtigen Maß. Aber auf gar keinen Fall im Sinne einer Bürgerwehr und mit rassistischen Äußerungen. So wie sich das in den Jahren entwickelt hat, hätte sich mit jedem Rückzug der Bürger die Szene weiter ausgebreitet. „Die Bürger sollten Rückgrat zeigen“, so Grube.

 

Drogen-Dealer in Linden-Nord
Mutmaßliche Drogendealer bei Faust am Uferweg bei -6 C im dauerhaften Einsatz und bei hellem Licht im Januar 2017

 

 

Kommentare

  1. Hab’s ca. 50 – 60 mal versucht, die Dealer davon zu überzeugen, daß sie woanders hingehen möchten. Erst habe ich sie noch freundlich gebeten, von den Kinderspielplätzen und der Seniorenwohnanlage wegzubleiben. Kein Erfolg. Da man ja konsequent bleiben muss und dann nicht einfach aufhören kann, bin ich mit der Zeit etwas deutlicher im Ton geworden und habe sie immer wieder gebeten zu gehen. Ich schaute grimmiger, die Dealer auch. Einmal kam einer auf mich zu und machte schon die Hose auf, hat dann aber nicht mich angepinkelt (wie es einer Frau vor ein paar Wochen passiert ist), sondern die Mauer. Ich bin nicht so ängstlich, daß ich mich gar nicht mehr raustraue, aber ganz unbefangen bin ich nicht mehr. Und abends gehe ich einen anderen Weg.
    Ich bin keine Rassistin. Die Hautfarbe, Nationalität und Religion der Dealer ist mir egal.
    Ich wäre auch für die Legalisierung von Cannabis, aber die verkaufen ja sicher auch anderes Zeugs.
    Bin mal von einem sehr nervösen jungen Mann (würde mal sagen mit Entzugserscheinungen dem irren Blick nach zu urteilen) im Sommer um ca. 19 Uhr verfolgt worden. Ich bin immer wieder in eine andere Richtung gegangen, aber er ließ lange nicht locker. Da ich meine Tasche schräg umgehangen hatte, wußte er wohl nicht wie er einfach dran kommen sollte. Und dann kamen mehr Leute. Da hat er sich nicht mehr getraut.
    Alles was ich will, ist wieder unbeschwert an der Ihme spazierengehen zu können, ohne an den Dealern vorbeigehen zu müssen. Denn die sind fast immer da (90% Chance für die Polizei, sie dort anzutreffen).
    Die Polizei ist frustriert, weil sie jeden einzelnen Deal nachweisen müssen und meist nur sehr kleine Mengen finden. Und die Anwohner sollen es nach Meinung des Herrn Grube nun richten?
    Genauso wenig schafft es die Polizei, die Partys mit den fiesen Bässen so zu handeln, daß die Anwohner noch einigermaßen schlafen können. Von den Partygängern selber kann man wohl keine Einsicht erwarten. Die Anwohner sollen tolerant sein, aber die Partygängern sind nicht mal zu einem Minimum an Rücksicht bereit. Aber das ist ein anderes Thema.
    Ach ja, noch ein Wort an die Politik: Um ein Problem lösen zu können, muss man erstmal den Mut haben es auch zu sehen.
    Linden war mal anders…. Würde gerne wegziehen wenn ich könnte.

  2. Man muss die Käufer hart bestrafen und die Dealer abschieben. Das erfordert Konsequenz und „common-sense“. Die Grünen sind viel zu laxistisch / ideologisch dafür, dazu wäre es strategisch riskant, da der Großteil der Grünen-Wähler, genau jene sind, die die Drogen da kaufen; man würde sich selbst eine G r u b e graben. Es wird sich nichts ändern, die Schlange frisst sich selbst… Freiheit ist nicht Freibier Leute!!!!

  3. Reiner Grubes Aufforderung ist ja verständlich, aber völlig nutzlos,
    da rein kosmetischer Natur…

    (Ich seh Dealer nix, also Dealer nix mehr da! Irrtum: Dealer jatzt woanders!)
    …denn das Problem ist ein gesamtdeutsches Problem:

    Der Staat hier garantiert ja netterweise seit mindestens 60 Jahren per Gesetz für die
    – Beibehaltung des hohen Schwarzmarktpreises und damit für das
    – gute sichere Geschäft der kleinen Dealer und ihrer größeren
    – Mafia-Bosse, und die
    – Korruption durch Drogengewinne
    und die sind eine noch gößere aber unsichtbare Gefahr für unsere Geselllschaft.

    All das kann wirksam allein nur durch
    – kontrollierte Legalisierung des Handels und dadurch die
    – Beseitigung des Schwarzmarktes verändert werden. Wichtig auch die
    – Kontrolle der Qualität der Mittel für die Nutzer.

    Beim legalen Rauschgift Alkohol hier klappt es ja auch, jedenfalls so leidlich, denn es gibt keinen Schwarzmarkt, nur die Opfer und Krankheiten bleiben natürlich.
    Ganz anders war es in den irregeleiteten puritanischen Zeiten der Alkohol Prohibition 1917-33 in Europa und USA : es traten sofort die selben Effekte auf, wie wir sie heute hier beim illegalen Rauschgift-Handel haben: -Schwarzmarktbildung
    – Preissteigerung
    -Qualitätsverfall des Alkohols
    -Bildung einer Untergrund/Mafia
    – Geldwäsche
    – Korruption des polit. Systems…

  4. Ich denke Herr Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube sollte mit gutem Beispiel vorangehen und am besten gleich heute Abend im dunkeln wie das genau auszusehen hat.
    Wäre schön wenn er desweiteren den Job erledigt für welchen er und die Polizei bezahlt werden
    …..oder sich etwas für ihn geeigneteres…….mit weniger Anspruch….Frenky

    1. das were toll weil wenn kein Dealer mehr da ist werden bestimmt manche Menschen brutal wie in rap Videos aus den USA und denen ist alles recht um an ihre Drogen zu kommen. Ich kannte mal einen Nazi der hat mir auch Gras verkauft obwohl ich Türke bin und die Afros sind immer voll freundlich. Aber auch etwas wie Rehe weil die immer voll scheu sind. Klar wäre besser keine Drogen zu nehmen aber manchmal finde ich ist okay. Ich mag die Gegend dort auch wenn zum Beispiel Hipster rumlaufen obwohl ich die hasse. Pfui Bäh! Wie kann man nur Hipster werden!!!??? Naja wenn die mich in ruhe lassen lasse ich die auch in Ruhe. Hauptsache die Dealer verschwinden nicht alle und H2O bleibt legal!
      Geiles Zeug..

  5. Wenn sogar die Betreiber des Cafe Glocksee die Polizei wegen Belästigungen durch dealer rufen, müssen die Gegebenheiten vor Ort schon (mindestens zeitweise) schlimm sein.

  6. Wenn die Polizei nicht härter durch greift wird nix aber auch garnichts passieren und mit verpiss dich hier oder verpisst euch werdet ihr nur ausgelacht oder es passiert noch schlimmeres. …glaubt mir ich weiß wovon ich rede

  7. Wenn jetzt aber ein dealer zufällig kein weißer (Macho-)Mann sein sollte, darf ich dann trotzdem „Verpiss dich!“ sagen oder ist das weiterhin verboten, ausgedrückt durch die Rassisten/Sexisten/RechterRand-Keule?!

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