11. Juli 2018

PRESSEMITTEILUNG

FDP-Ratsfraktion

Michael Dette, grünes Mitglied der Regionsversammlung Hannover

Hoffnung für die ÖPNV- Anbindung Wasserstadt

In einem gemeinsamen Gespräch haben der Fraktionsvorsitzende der FDP-Rats-fraktion Wilfried H. Engelke und Michael Dette, Mitglied der Grünen-Fraktion in der Region, Ideen entwickelt, wie eine Anbindung der Wasserstadt Limmer an die Stadtbahn doch noch gelingen kann. „Nach dem Bekanntwerden der Ablehnung einer Anbindung der Wasserstadt an das Stadtbahnnetz durch die Region haben wir uns zusammengesetzt und nach gemeinsamen Lösungen gesucht“ erklären die beiden.

Die Region hatte eine Verlängerung der Stadtbahnlinie 10 zur Wasserstadt aus Kostengründen abgelehnt. Dies hatte zu erheblichen Verstimmungen im Stadtrat geführt, da eine gute Verkehrsanbindung des großen Neubaugebiets aus verkehrs-politischer und umweltpolitischer Sicht wichtig für die Entwicklung der Stadt ist. Aufgrund der beschlossenen Planung werden nun jedoch nicht genügend neue Einwohner/Innen in der Wasserstadt leben, als dass eine Verlängerung der Strecke wirtschaftlich wäre.

„Wir teilen natürlich die Sorge um die Wirtschaftlichkeit der Streckenverlängerung,“ erklären beide. „Das sind berechtigte und wichtige Überlegungen. Allerdings muss man dann weiterdenken und nicht nur isoliert die Wasserstadt betrachten, um eine Lösung zu finden.“

Wilfried Engelke führt aus: „Es bestehen noch Bauflächen im Bereich der Heister-bergallee, die die Stadt entwickeln sollte. Hier könnte Wohnbebauung entstehen, die ebenfalls von einer Verlängerung der Stadtbahnlinie profitieren würde. Dadurch würde sich die Zahl der Fahrgäste erheblich erhöhen und der Stadt zugleich attrakti-ven neuen Wohnraum, der dringend benötigt wird, verschaffen.“

Michael Dette führt den Gedanken weiter: „Im weiteren Verlauf könnte die Stadt-bahnlinie weiter nach Seelze–Süd über Velber geführt werden. Seelze ist bereits jetzt eine stark wachsende Gemeinde, die auch weiterhin neue Wohnbaugebiete auswei-sen wird und auf eine Verbesserung der ÖPNV-Anbindung angewiesen sein wird.“

Die beiden sind sich einig: „auf diese Weise wird allen geholfen: Die Wasserstadt erhält die nötige attraktive und umweltschonende Verkehrsanbindung, die wir uns wünschen, die Stadt erhält weitere Baugebiete mit guter Anbindung und dem Wachs-tum der Gemeinde Seelze wird angemessen Rechnung getragen.“

„Die hier vorgestellten Ideen zeigen doch, dass das Konstrukt der Regionsgemein-schaft durchaus für alle Beteiligten von Nutzen ist, wenn man miteinander statt übereinander spricht und um konstruktive Lösungen bemüht ist,“ sind sich Michael Dette und Wilfried Engelke einig. Beide wollen nun in Region und Stadt politische Mehrheiten für ihre Idee gewinnen.

 

11.07.2018

 

 

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