23. Januar 2019

Nun ist es heraus!

Welt.de v. 23.01.2019:

Mehr als 100 Wissenschaftler zweifeln die These an, dass Feinstaub und Stickoxide in deutschen Städten gesundheitsgefährdend seien. Die entsprechenden EU-Vorgaben zur Luftreinhaltung erklären sie für Unsinn. Wichtige Faktoren würden ignoriert.

Die These, dass Feinstaub und Stickstoffverbindungen in deutschen Städten gesundheitsgefährdend seien, wird inzwischen von mehr als 100 renommierten Wissenschaftlern, zumeist Lungenfachärzten, bezweifelt. In einem WELT vorliegenden Papier heißt es, die Unterzeichner sähen „derzeit keine wissenschaftliche Begründung für die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und NOx“.

Sie fordern daher eine Neubewertung der wissenschaftlichen Studien durch unabhängige Forscher. Am Mittwoch soll das Papier der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Deutschen Lungenstiftung und des Verbandes Pneumologischer Kliniken (VPK) im Internet veröffentlicht werden.

Weiterlesen in >> welt.de

 

>> Pressemeldung VPK DGP Lungenstiftung NOx und Feinstaub
Mehr bei >> Lungenärzte im Netz

 

Anmerkung
Damit läuft die bisher vorgebrachte Rechtfertigung für die vom Bezirksrat gestellte Forderung nach Fahrverboten an der Göttinger Straße in Linden-Süd nun ins Leere. Dazu gibt es hier in Kürze mehr.
Eine erneute Überprüfung der rechtlich gesetzten Grenzwerte wurde von Bundespolitikern bereits angekündigt.

 

Siehe auch:
>> hallolindenlimmer.de/schlagwort/dieselgate/

 

Andere Sichtweisen sind willkommen

 

öl/23.01.2019; 10:47

 

 

Kommentare

  1. „An diesem Donnerstag ist nun bekannt geworden, dass Lungenfacharzt Köhler mit falschen Zahlen und Schadstoff-Werten argumentiert hatte. Das geht aus einer Recherche der Tageszeitung „taz“ hervor. Nach „taz“-Recherchen ist die umstrittene Stellungnahme damit faktisch nicht mehr zu halten. Köhler selbst räumte die Fehler ein. Der Verkehrsminister schweigt.“ Das Zitat stammt aus der HAZ vom 14.2.2019: http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/So-rechnen-Politiker-mit-dem-umstrittenen-Lungenarzt-Koehler-ab
    Leider ist das nicht wirklich ein Grund zum Jubeln, denn die vergiftete Atmosphäre, die mit Scheuers Griff in die Fake-Kiste noch einmal verschärft wurde, lässt sich leider nicht so leicht wieder aus der Welt schaffen, wie Köhlers Gefälligkeitsgutachten von der taz widerlegt wurde, so dass Köhler selbst zugeben musste, dass sein Persilschein für giftige Autoabgase nicht ganz sauber war.

    1. Ach ja, da haben sie nun etwas auf einem Nebenschauplatz gefunden.

      Köhler hatte sich bei der Zigarettenbelastung verrechnet.
      Die Argumentation mit dem Zigarettenrauch war für mich immer nur ein Nebenaspekt. Es diente mehr der Ausschmückung. deshalb hatte ich selbst auch nicht weiter darüber nachgedacht.
      Das entscheidende ist, dass es für die existierenden Grenzwerte keine toxikologischen Studien gibt. Das ist der eigentliche Skandal seiner Gegner. Und auch in einem aktuellen Artikel bei HAZ-online wird zwar davon geredet, aber nicht erzählt, bei welchen Werten die Wirkungen eintreten. Da ist immer noch das Schweigen im Walde. Unter 100 Mikrogramm ist da nämlich nichts zu finden.
      Da möchte ich auch nochmal auf den Statistikprofessor Krämer hinweisen, der die epidemiologischen Studien ebenfalls für ungeeignet hält.

      1. Jetzt reicht’s Herr Öllerer, jedes halbwegs seriöse Presseorgan hat gestern und vorgestern in aller Ausführlichkeit darüber berichtet, dass Köhler völlig daneben gelegen hat mit seiner Verharmlosungsstudie zur Gefahr von Stickoxiden in der Atemluft. Und gerade das von Ihnen als „Ausschmückung“ bezeichnete Zigarettenbeispiel, bei dem sich Köhler verrechnet hatte, macht doch die Sache noch mal ganz klar: Wer an einer stark von Stickoxiden belasteten Straße wohnt, der wird dadurch vergleichbar stark in seiner Gesundheit eingeschränkt wie ein mehrjähriger Raucher (und nicht wie Köhler in seiner Studie behauptete wie einer der ein Viertel Jahr mal geraucht hat).
        Wenn ich hallo Linden überhaupt noch auch nur halbwegs irgendwie ernst nehmen soll, und Sie dafür genug Mumm haben, dann veröffentlichen Sie umgehend eine fette Gegendarstellung zu Köhlers Rechentricks. Und geben Sie dem genau das Format in Zeichengröße und Umfang, das sie darauf verwendet haben, die Köhler-Studie zu verbreiten! Und hören Sie um Gottes Willen auf da noch irgendwie was dran schön reden zu wollen!

        1. Ach, Henry …

          Welt v. 15.02.2019:


          Einen Grund, seine Kritik an den Grenzwerten zu revidieren, sieht Köhler nicht. Aktuell schreibe er „mit einigen Mitstreitern“ einen wissenschaftlichen Artikel, der zur Basis werden solle „für die von der Kanzlerin angekündigte Prüfung durch die Leopoldina“, die Deutsche Akademie der Naturforscher.

          Wird es jetzt einsam um den streitbaren Professor, den Kritiker inzwischen als „Scharlatan“ bezeichnen? „Im Gegenteil“, so Köhler, der über „Deposition und Elimination von Partikeln in der Lunge“ promoviert hat. In den vergangenen Wochen habe nur ein Unterzeichner seinen Namen von der Stellungnahme zurückgezogen. Die Gesamtzahl der Lungenärzte, die hinter seinem Appell stehen, sei von knapp über 100 inzwischen auf 137 gestiegen. …“

  2. So abschätzig wie heute mit Grenzwertkritikern umgegangen wird, so wurde früher mit Kernenergiekritikern umgegangen.

    Hier ein Ausschnitt aus dem Buch „66 Fragen, 66 Antworten – Zum besseren Verständnis der Kernenergie“ aus den frühen 70ern.

    Zitat:
    „Unter den Gegner der friedlichen Nutzung der Kernenergie befinden sich auch ehrlich besorgte, angesehene Persönlichkeiten, die aber vielfach nicht ausreichend informiert sind und falsche Schlußfolgerungen ziehen.

    Es gibt auch selbsternannte „Umweltfachleute“, verkannte Erfinder und auch sogenannte Gesundheitsapostel, die ihre grundsätzlich negative Einstellung zu unserer heutigen Lebensweise auch auf die Kernenergie übertragen.
    Obwohl sich die meisten von ihnen mit der friedlichen Nutzung der
    Kernenergie’überhaupt noch nicht oder nur ganz am Rande beschäftigt haben, erwecken sie in der nichtinformierten und oft leichtgläubigen Öffentlichkeit den Eindruck von Sachkennern.
    Von wirklichen Fachleuten ist diesen Kernenergiegegnern, wo immer sich die Gelegenheit dazu bot, nachgewiesen worden, daß sie eine irrige Auffassung vertreten oder falsche Behauptungen aufstellen. Oft genügt dazu schon das Wissen eines Studenten.
    Das ist auch der Grund dafür, daß diese Kernenergiekritiker mehr und mehr einer sachdienlichen Diskussion mit echten Fachleuten ausweichen. Um ihre eigene Unkenntnis zu verschleiern, gehen sie dazu über, bekannte Persönlichkeiten – in der Regel ohne deren Wissen – zu zitieren.“
    Zitatende

    1. Herr Öllerer, wie meinen Sie denn das jetzt?
      Die Atomkraftnutzung wurde schon sehr früh kritisiert. Und einer der Hauptkritikpunkte war stets auch das Herunterspielen der Gefahren, die von der Atomkraftnutzung ausgehen. In den 50er-Jahren hatte man da noch ein recht unbefangenes Verhältnis zu den Gefahren der Atomkraftnutzung. Übrigens war das Verhältnis so unbefangen, dass man damals noch ganz stolz von Atomkraftnutzung sprach. Das Atome spalten galt da noch was als was Gutes Fortschrittliches. Erst später benutzten die Atomkraftförderer den Begriff Kernkraft, weil das unverfänglicher klingen sollte.
      Eine ältere Hannoveranerin erzählte mir, dass es damals in den 50ern üblich war beim Schuhkauf der Kinder den Fuß mit Schuh in einen Röntgenapparat zu stecken, so dass die Verkäuferin und die Eltern genau sehen konnten, wie gut der Schuh passt. (Auf die Aussagen des Kindes hatte man wohl damals nicht gehört.)
      Diese Röntgenapparate gab es in mehreren hannoverschen Schuhgeschäften und natürlich auch in größeren und kleineren Städten. Wenn ich das richtig verstehe, was Sie da schreiben, dann muss ich wohl annehmen, dass Sie ihren Kindern heute noch mit Hilfe des beschriebenen Röntgengerätes die passenden Schuhe aussuchen würden.
      Diese Pedoskope genannten „… Geräte standen bis in die 1960er Jahre in den Schuhgeschäften, obwohl schon sehr früh nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen medizinische Erkenntnisse über die gesundheitlichen Gefahren vorlagen und der Einsatz von Pedoskopen in Fachkreisen kritisiert wurde.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pedoskop
      Gut möglich, dass der Herr Köhler auch noch so ein Gerät zu hause rumstehen hat, mit dem er dann die Passform neuer Schuhe erkundet. Und was steht bei Ihnen zu hause alles noch so rum? Vielleicht Farben und Lacke mit hohem Lösemittelanteil, wie sie bis Ende der 90er verkauft wurden? Oder diesen typisch orangefarbenen Rostschutzanstrich mit Bleimennige drin? Vermutlich nutzen Sie ihren Heizkessel auch schon seit Jahrzehnten und pfeifen drauf, dass es für so was längst strengere Grenzwerte gibt.

  3. @A.Weber
    Mit der Forderung nach Dieselfahrverboten und anderen Maßnahmen zur Abgasreduzierung wird niemand „verkaspert“, Herr Weber. Was der Herr Öllerer sich hier leistet, das ist wie das Geschwätz des CSU-Verkehrsministers geradezu demokratiegefährdend, weil absolute Minderheitenmeinungen in einer Art und Weise der Öffentlichkeit präsentiert werden, als stellten sie alle zum Thema gesammelten Erkenntnisse in Frage. Dabei ist es in der Frage der Luftreinheit unserer Atemluft durch Autoabgase ein Leichtes ganz ohne irgendwelche fachärztlichen Expertisen festzustellen, das was nicht stimmt. Suchen Sie doch einfach mal die Straßen mit starker Autoverkehrsbelastung auf und vergleichen Sie das Einatmen-Erlebnis mit einem anderen Ort an dem nur wenige Autos fahren. Machen Sie mal einen Spaziergang von der Göttinger Straße, wo der eine Messcontainer in Hannover steht hinauf zum Lindener Berg, wo der andere für die Vergleichsmessungen steht. Schauen Sie sich jetzt zum Vergleich die jeweiligen Messergebnisse im Internet an! Mein Eindruck ist: In Zeiten in denen die Menschen scheinbar nur noch mit wüsten gegenseitigen Beschimpfungen im Internet beschäftigt sind, geht ganz schnell vergessen, das die Menschen auch noch ganz natürliche eigene Messfühler in Form von Nasen haben, die dazu beitragen die Winkelzüge eines Verkehrsministers Scheuer zu entlarven. Zur Erinnerung in derselben Diskussion hat Scheuer quasi fast alle Verkehrsbehörden auf der Welt für geistig krank erklärt, weil sie ein generelles Tempolimit auf Autobahnen angeordnet haben. Nur hier in Deutschland, so Scheuer, leben die Menschen mit dem gesunden Menschenverstand, die am deutschen Auto(-un)wesen die Welt genesen lassen wollen.

      1. „Der Schweizer Experte für Gesundheitsrisiken durch Luftschadstoffe, Nino Künzli, hat die Initiative deutscher Lungenfachärzte gegen Grenzwerte kritisiert. Keiner der 112 Unterzeichnenden hätte Expertise auf dem Gebiet, sagte er im Deutschlandfunk. Das Positionspapier sei daher „unwissenschaftlich“.“ Zitat aus: Deutschlandfunk vom 24.1.19: „Lungenfachärzte gegen Feinstaubgrenzwerte https://www.deutschlandfunk.de/lungenfachaerzte-gegen-feinstaubgrenzwerte.676.de.html?dram:article_id=439257
        „Der Initiator des umstrittenen Papiers, der Lungenfacharzt Dieter Köhler, ist seit fünf Jahren im Ruhestand, war früher mal Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und sagte gestern, Tote durch Feinstaub und Stickoxide seien ihm trotz sorgfältiger Anamnese nie untergekommen.“, heißt es dort weiter.
        Tote durch Tabakrauch kann man so direkt auch nicht ausmachen. Die meisten Raucher und Passivraucher sterben an Krankheiten, die der Tabakrauch verursacht. Und jetzt, Herr Öllerer? Wollen Sie jetzt einen Kreuzzug ins Leben rufen, mit dem sie das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Restaurants schleifen wollen?
        Was sich Her Scheuer da leistet, das erinnert sehr an die Anti-Europa-Kampagne der AfD. Und Sie sind sein willfähriger Helfer in dieser absurden Geschichte.

  4. Der Bundesverband der Pneumologen hat laut Wikipedia 1.368 Mitglieder. Offensichtlich gehören aber nicht alle Pneumologen diesem Verband an, denn z.B. Sanego findet 2.730 Pneumologen.

    Geht man mal von vielleicht 3.000 Pneumologen in Deutschland aus, halten davon jetzt also 113 Pneumologen die Feinstaubgrenzwerte für sinnlos.

    Das sind weniger als 4%. Herr Scheuer ignoriert also 96% aller Pneumologen weil sie nicht seiner Meinung sind

    1. Frage: Woher weist Du, dass die Übrigen (vielleicht sogar 3.700) das anders sehen, als die 112, die jetzt auf der Liste sind? So weit ich weiß hat sich von denen bisher kaum einer geäußert.

      Ich erinnere mich, dass die Grünen mal eine Befragung zu Autos und Parkplätzen um den Lindener Markt gemacht hatten mit recht schmalem Ergebnis.
      Bei einer Befragung am und um den Lindener Markt zur Verkehrssituation gab es eine Rücklaufquote von 18%. Die wurden dann schon mal öfters als 100% interpretiert soweit ich mich noch ganz gut erinnern kann. Wie die restlichen 82% denken weiß eben niemand.

      1. Das Schema, nachdem Sie hier arbeiten Herr Öllerer ist dasselbe wie das der AfD und anderer Islamfeinde und Rechtspopulisten, wenn es darum geht nach einem Terrorakt von Terroristen, die sich auf den Islam berufen, den Islam pauschal anzufeinden. Dann ist ganz schnell ein AfD’ler oder ein „patriotischer Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ zu Stelle und behauptet eben einfach mal so, die anderen Muslime seien ja alle Unterstützer des Attentäters, weil sie sich nicht von ihm distanzierten. Wer an dieser Stelle jedoch nicht sein Gehirn ausschaltet, der wird schnell fündig und findet zahlreiche Beweise dafür, dass Muslime sich gegen solche Terrorakte aussprechen, bei denen sich die Attentäter auf den Islam berufen.
        Auch Köhlers absurde Meinungsmache bleibt in Fachkreisen nicht unwidersprochen: So kritisiert etwa Professor Künzli: Zum Beispiel ein Herzinfarkt, der ausgelöst ist durch Feinstaub – und dazu gibt es enorme wissenschaftliche Grundlage, um diesen Beweis zu führen, dass das möglich ist –, dieser Herzinfarkt sieht exakt gleich aus wie jeder andere Herzinfarkt. Die Erwartung, dass man das dem Patienten ansieht, dass die Luftverschmutzung eine Rolle gespielt hat, ist eine komplett unwissenschaftliche Erwartung. Siehe auch: Deutschlandfunk vom 24.1.19 https://www.deutschlandfunk.de/lungenfachaerzte-gegen-feinstaubgrenzwerte.676.de.html?dram:article_id=439257
        Knapp formuliert: Köhler versucht den Leuten weiß zu machen, dass es keine Tote durch Feinstaub und NOx gibt. Und er unterschlägt dabei, dass diese Umweltgifte Krankheiten auslösen, die bei vielen Menschen zum Tod führen. Das ist so, als würde ein Unfall-Arzt sagen: Es sterben keine Menschen an Autounfällen. Sie sterben an Schädigungen des Schädels oder des Gehirns oder des Rückenmarks oder der Halswirbelsäule und so weiter, aber sie sterben nicht an Autounfällen.

        1. Lieber Henry, wir kennen uns. Ich weiß, wie Sie richtig heißen.

          Warum verhalten Sie sich wie ein Denunziant, der die Sachargumente scheut wie der Teufel das Weihwasser?

          Wenn ich Ihre Methode anwende, dann müßte ich Sie jetzt Nazi oder Stalinist nennen. Von diesen haben Sie offensichtlich die Methoden der Denunziation übernommen.

          Also meine oben gestellte und immer noch unbeantwortete Frage an Sie :

          „Hast Du Ahnung worum es bei der wissenschaftlichen Beurteilung überhaupt geht? Erkläre es bitte.“

          Diese Fage nach Kompetenz scheint Sie im Nerv getroffen zu haben.

          1. Lieber Klaus Öllerer,
            Sie werfen mir vor, ich verhalte mich wie ein „Denunziant“ und gleichzeitig schreiben Sie: „Ich kenne Ihren richtigen Namen.“ In einem Forum, dass von IHNEN so aufgebaut ist, dass die Menschen darin unter einem Pseudonym ihre Beiträge schreiben können. Was bisweilen von Vorteil ist, denn die massiven Anfeindungen die immer wieder in manchen Diskussionen ausgesprochen werden, lassen sich unter einem Pseudonym manchmal leichter wegstecken. Zum Beispiel solche Vorwürfe, wie ein „Stalinist“ zu sein oder ein „Nazi“, bloß deshalb, weil ich darauf hinweise, dass die EU-Grenzwerte für Stickoxid und Feinstaub dazu beitragen, die Luftqualität zu verbessern, besonders dann, wenn die Verantwortungsträger sich darum bemühen, die Grenzwerte einzuhalten, anstatt sie kleinzureden.
            Es verhält sich doch so: Die CSU fordert einen Grenzwert für die Aufnahme von Geflüchteten und Asylsuchenden, der aus CSU-Sicht auf keinen Fall jemals erreicht werden darf. Und die CSU fordert die Abschaffung eines Grenzwertes für Luftschadstoffe, der aus CSU-Sicht gerne überschritten werden darf. Wenn Ihnen das jetzt zu wenig wissenschaftlich war, dann halten sie doch mal Ihre wissenschaftliche Begründung für die Freigabe des Luftraums für schädliche Autoabgase aller Art entgegen!

    2. Es erfordert wohl einigen Mut, den offensichtlich falschen Narrativen der Machthaber (im WELT-Artikel: Helmholtz-Institut, zu 100% staatlich finanziert) zu widersprechen, wenn das die eigene Berufslaufbahn gefährden kann. Da ist dann wohl auch etwas Respekt angebracht.

  5. Anonym

    Auch ich zweifele Daran!

    Ein Fahrverbot für Diesel PKWs ist keine Lösung.

    Die Stickstoffdioxide sind ein geringes Problem, weil wir dies als Bürger politisch und persönlich beeinflussen können. Statt Marsmissionen sollten die Gelder für die Genesung und Erhaltung unseres Planet ausgegeben werden

    Das Rauchen und die Nähe zum Nikotin, Schischa, Kannabis und andere Drogen und Kamin, Feuer, Staub,u,a, sind auch gesundheitsschädlich für die Bürger und deren Lungen. Natürlich ist für den Bürger die Kombination Stickstoffoxide, Rauchen ,Essen Trinken, Kontamination mit Produkten, Plastik, Textilien mit Pestiziden, Reinigungsmittel, Medikamente, Lebensmittel mit Antibiotikabehandlung und Konservierungsstoffe,Immobilität, Krankheit, Infektionen, Sozialstatus, sozialer Umfeld u.a. Umstände ausschlaggebend für die Entstehung einer Lungenerkrankung mit verantwortlich. Also ein Koktail.

    Ich empfehle hier die Sendung „ansehenDoku | planet e.
    – Sondermüllimporte
    Deutschland ist weltweit einer der größten Importeure von Sondermüll. Mehrere Millionen Tonnen dieser Abfälle werden jährlich nach Deutschland transportiert und hier recycelt, verbrannt und deponiert.
    Beitragslänge:28 min Datum: 08.04.2018“

    Ich kann mich erinnern, als
    2016 die Messstation in Göttinger Straße in Linden Süd entfernt wurde, weil die gemessenen Werte nicht dem der grünen Umweltzonewerte entsprachen und das Gerät als defekt diagnostiziert und entfernt wurde.
    Dies bedeutete, dass die Werte höher waren als die, die mit der Umweltzone/ grüne Plakette erwartet wurden.

    Nachdem 2016 VW-Konzern Abgasskandal von Winterkorn bekannt wurde, konnten die gemessenen höheren Werte der Messstation an der Göttinger Straße in Linden- Süd als richtig bewertet werden und die Überschreitung der Grenzwerte durch die Manipulationen an den Diesel Fahrzeugen, durch die hohen Schadstoffwerte der Stickstoffoxide hier bestätigt und untermauert werden. Die Messstation hatte die ganze Zeit über richtige Werte rgemessen.

    Die Hersteller , VW Konzern und die anderen Automobilhersteller,haben die Kunden und die Bürger in der ganzen Welt belogen, betrogen und unser Leben auf dem blauen Planet noch mehr durch erhöhtem Stickstoffdioxidausstoß ausgefüllt.

    Durch die Täterkonzerne und die Sucht nach Konsum der Menschen nach Luxus und mehr, hat an der Tatsache der Klimaänderungen auf dem Planeten Erde nichts verbessert. Im Gegenteil. Alle, die im Kreis dieser Schadstoffentwicklung und Ausbreitung involviert sind, wie die Konzerne VW , die Entwickler, die Herstelle, die Verkäufer haben ihre Produktionen und Gewinne vervielfacht. Auf Kosten der Umwelt, den Konsumenten. Der Käufer ist und bleibt doch immer der Dumme.

    Der Abgasskandal hat die Konzerne wirtschaftlich mit hohen Einnahmen durch den Verkauf der Neuwagen und Entwicklung und Verkauf von ( stickstofffreien?) Fahrzeugen( Elektro../ Batterie….) noch mehr genützt als geschadet Die Umwelt ist verseucht.
    Es gibt ein Trost. Die Stickstoffoxidausstoße bekommen die Opfer und die Täter in ihre Lungen. Die Sorge ist , dass für die kommenden Generationen die Luft zum Atmen, das Essen und das Wasser und die Umwelt eine Existenzfrage wird. Da ist auf jeden Fall der Tod, mit vielen Gesichtern des Leidens, sicher.

    Die Tatsache ist, dass wenn „alle Dieselfahrzeuge mit unzulässigem und/oder erhöhtem Stickstoffdioxidausstoß aus dem Wohnstraßenbereich der Göttinger Straße zwischen Fischerhof und Deisterkreisel so lange fernzuhalten, bis die Grenzwerte für Stickstoffdioxid wieder eingehalten werden“soll. Wie und wer soll das alles kontrollieren?

    Die Stadt schafft es nicht einmal die Lastwagen und Schwertransporter aus der Stadt und Wohngebieten vom Dauerparken am Straßenrand abzuhalten und zu unterbinden. Dadurch fehlen den Bewohnern für ihre PKWs Parkplätze und müssen bis zu 1 km Umkreis 30-60 Minuten Parkplätze suchen, was auch den Stickstoffoxid nicht mindert . Es darf nicht außer acht gelassen werden, dass ein LkW s , Transporter mit und ohne Anhänger länger sind und mehr Parkflächen einvernehmen als einzelne PKW.

    Was ist mit den Dieselfahrzeugen aus den Ländern, wie dem Osten, Westen, Norden und Süden, und Bundesrepublik Deutschland , wo für diese Fahrzeuge andere Stickstoffaustoßwerte als Maßstab gemessen wird und ganz andere Bemessungsrichtlinien und Erlaubnisse vorgegeben werden als für die PKW s.
    Dies bedeutet , wenn Dieselfahrzeuge mit unzulässigem und/oder erhöhtem Stickstoffdioxidausstoß aus dem Wohnstraßenbereich der Göttinger Straße zwischen Fischerhof und Meisterkreisel fernzuhalten wären.,
    jedoch die ( Lastfahrzeuge, Transporter) Dieselfahrzeuge mit zulässigem Stickstoffausstößen noch immer uneingeschränkt erlaub sind, sind die Grenzwerte für Stickstoffdioxid zum Schutz der Gesundheit der Wohnbevölkerung noch immer überschritten. Die Lastwagen, alle Transporter haben höheren Stickstoffoxidausstoße als DieselPKWs .

    Daher unterstütze ich den Urteilsspruch vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig.
    (Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat in seiner Entscheidung vom 22.02.2018 zu den Urteilen der Verwaltungsgerichte Düsseldorf und Stuttgart dargelegt, dass eine selektive Straßensperrung kein geeignetes Mittel zur Einhaltung des NO2-Grenzwertes darstellt, „wenn die hierdurch bedingten Umlenkungen von Verkehrsströmen zu einer erstmaligen oder weiteren Überschreitung des NO2-Grenzwertes an anderer Stelle führen.“)

    Die Lösung wäre, das Verkehrsaufkommen aller Art der Transporter zu minimieren. Dazu gehört auch die politische und wirtschaftliche Interesse auf die jährlichen Millionen -Gewinnoptimierungen zu verzichten und im Interesse der Bürger Bürgernah Umweltpolitik mit zu betreiben.

    Baume sind für die Stadtluft dafür unerläßlich. Ich verstehe nicht, wie systematisch Bäumen in der Stadt Hannover eliminiert werden.

    In Linden werden immer noch Bäume zu wirtschaftlichen Zwecken eliminiert.

    1. Frau Maier, die Umweltzone hat sich in Bezug auf die Reduktion der Feinstaubbelastung hervorragend bewährt. Auch die Umweltzone wurde durchgesetzt gegen ärztliche Einzelmeinungen, die die krankmachende Wirkung von Feinstaub anzweifelten. Eine Ausweitung der Zufahrtsbeschränkungen auf Diesel-PKW, die niedrige Schadstoffwerte nur auf dem Papier haben, würde ausreichen um die Schadstoffwerte so zu senken, dass die NOx-Grenzwerte nicht überschritten würden. Für Handwerkerfahrzeuge könnten in bewehrter Weise Ausnahmegenehmigungen erteilt werden.

  6. Warum bloss melden die sich erst jetzt. Warum muessen diejenigen, die wissen (und nachweisen können), dass wir verkaspert werden, erst warten bis zig Milliarden vergeudet sind. Andere Wahnvorstellungen – wie mit deutschen Windrädern das Weltklima zu beeinflussen – sind ja noch deutlich teurer…

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