17. Dezember 2017

Vorbemerkung
In den vergangenen Jahren sind viele Parkmöglichkeiten für Autos wegen neuer Fahrradbügel oder Poller verschwunden. In gleichem Maße ist das Parken an dafür eigentlich nicht vorgesehenen Stellen stark angestiegen (Notparken). Während meistens tagsüber in der Woche ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind, kippt die Situation Abends und des Nachts. Langandauernder Suchverkehr ist die Folge. Die Betroffenen und die Anwohner – ob mit oder ohne Auto – leiden darunter.

Der Bedarf nach freien Parkplätzen ist also groß. Im Folgenden wird einer von mehreren Orten gezeigt an denen sich Parkplätze nahezu problemlos durch versetzen von Fahrradbügeln schaffen lassen. Dieses ist ein Gedankenexperiment ohne Anspruch auf Perfektion.

Vorschlag

Ort: Ecke Stephanusstr./Gartenallee

Viel freier und ungenutzter Platz ist vorhanden. Die Schaffung von etlichen Querparkplätzen erscheint möglich.

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Die Fahrradbügel können auch an anderer Stelle stehen.

 

Idee:

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Die Fahrradbügel können problemlos nach hinten an den Zaun des Kinderspielplatzes umgesetzt werden. Dadurch wird hier an der Stephanusstraße Platz frei für etliche Quer-Parkplätze.

So weit das erste Beispiel. Leser können sich gerne mit Hinweisen beteiligen.

Andere Sichtweisen sind willkommen.
Wird fortgesetzt

Siehe auch:
>> Spezial: Autos – Freund, Feind oder was? – in Linden-Limmer und anderswo

Klaus Öllerer
17.12.2017

 

 

Kommentare

  1. Evtl. könnte man in diesem Zusammenhang mal an Elektromobilität denken. Neue Parkplätze könnten auch dann eine Rechtfertigung erlangen, wenn man die eine oder andere Ladesäule aufstellt.
    Oder gleich nur Elektroautos zulassen und SUVs nur im Ihmezentrum parken lassen. 😉

  2. Es ist wirklich traurig wie unsachlich und pubertär von beiden Seiten argumentiert wird. Die Diskussion geht vor allem völlig am Ziel dieser Initiative und dieses Artikels vorbei. Es geht hier nicht um Verdrängung sondern darum wie mit einfachen Maßnahmen eine Möglichkeit geschaffen werden soll genug Stellplatz für Fahrräder UND Autos zu schaffen. Das als Anlass zu nehmen auf die Unnötigkeit von SUV hinzuweisen und auf die kirchroder/kleeflelder Lindentouristen zu schimpfen halte ich für deplaziert. Ich habe einen Kleinwagen und fahre an 6 von 7 Tage mit dem Fahrrad. Trotzdem will/kann ich auf mein Auto nicht gänzlich verzichten, und auch dieses Auto muss irgendwo geparkt. De facto hat sich aber die Zahl der Parkmöglichkeiten in Linden-Mitte in den letzten 10 Jahren deutlich reduziert. Und genauso wie der Autor sehe ich an vielen Stellen Potential mit einfachen Mitteln eine Verbesserung zu erzielen. Wer seinen Unmut und Hass loswerden will kann sich doch bitte auf Facebook in einer passenden Gruppe mit Gleichgesinnten austoben und danach mit konstruktiven Beiträgen wieder an der Debatte teilnehmen.

    1. Sie sagen Sie wollen/können nicht auf Ihr Auto verzichten, obwohl Sie es selten nutzen.
      Darin liegt eindeutig ein Nichtwollen, denn Sie könnten schon auf ein eigenes Auto verzichten, wenn Sie neben Bus und Bahn z.B. notwendige Fahrten per Carsharing abdecken würden.
      Dieses Nichtwollen ist eine dekadente Massenerscheinung in unserer Gesellschaft und Ursache dafür, dass soviel „Blech“ stets Parkraum an den Strassen und Plätzen vereinnahmt. Wenn der Wille zur Einsicht bestünde, daß ein Verzicht aufs Auto ohne Verlust von Lebensqualität möglich ist, wäre für die dann wenigen verbleibenden (Carsharing-)Fahrzeuge reichlich Platz vorhanden.

    2. Harry: warum schaffst Du dein offenbar meist nutzlos rumstehendes teures KFZ nicht einfach ab und schaffst so wertvollen Parkraum bzw. Lebensraum? Es gibt ja sowas wie Stadtmobil, das kann ich Dir echt empfehlen.
      Die wenigen noch freien Restbürgersteige sollten aber derzeit nicht grundlos freiwillig den Privatfahrern preisgegeben werden.
      Neue Stellplätze für Stadtmobilautos könnte ich mir aber auf bisher öffentlichen Parkplätze gut vorstellen, um damit die Privatautoflut etwas einzudämmen.

  3. Wenn die ganzen möchtegern Pablo Escobar’s und Hinterhofgangster mit ihren tollen weissen Mercedesesse etc. verschwinden, hätten wir wieder Platz und die Limmerstrasse wäre auch sicherer…..

  4. „In den vergangenen Jahren sind viele Parkmöglichkeiten für Autos wegen neuer Fahrradbügel oder Poller verschwunden. „, heißt es in dem Artikel. Schön wäre es ja, wenn tatsächlich in den vergangenen Jahren Parlplätze verschwunden wären. Aber dem ist nicht so. Was zum Teil verschwunden ist, sind ordnungswidrige von lauf-faulen Autofahrern so genannte „Notparkplätze“. Zum Beispiel auf Bürgersteigen. Hallo Linden Limmer.de berichtete darüber.
    Eine tatsächliche Reduktion von regulären Parkflächen fand jedoch aus einem ganz anderen Grund statt, als durch das Sichern von Fußweg- und Radwegflächen vor Falschparkern.
    Die Autos werden immer größer. In manchen Straßen sieht es aus, als fände in einem der umliegenden Gebäude die Jahrestagung der „Dickschiffkapitäne“ statt.
    Da stehen privat genutzte PKW’s mit den Ausmaßen eines Trekkers.
    Und zwei von denen beanspruchen locker den Platz von drei konventionellen PKW’s.
    Das möge doch bitteschön die Autofahrerschaft unter sich aus machen, dass immer mehr, größere, längere und breitere PKW’s die Parkflächen blockieren.
    Vielleicht kann ja mal die hallo Linden Limmer Redaktion in den Vertrieb dieser netten Aufkleber einsteigen und so sinnvoll dazu beitragen, dass angebliche Parkplatzproblem zu lösen:
    https://www.linke-t-shirts.de/images/cover300/suv-stoppen-ich-saufe-fuer-3-_DLF221156.jpg
    Bild von einem SUV-Aufkleber „Ich saufe für drei“
    https://www.linke-t-shirts.de/images/cover300/suv-stoppen-ich-fahre-fuer-mein-ego_DLF221155.jpg
    Bild von einem SUV-Aufkleber „Ich fahre für mein Ego“
    https://www.linke-t-shirts.de/images/cover300/suv-stoppen-meine-sicherheit-geht-ueber-deine_DLF221150.jpg
    Bild von einem SUV-Aufkleber „Meine Sicherheit geht über deine“

    Oder hallo Linden Limmer.de gestaltet eigene SUV-Aufkleber. Wie wäre es zum Beispiel mit „Ich parke für zwei“

  5. Uih, da haben aber einige Kommentatoren mächtig schlechte Laune.
    Liegt es vielleicht daran, dass „Eure“ Grünen grade schön Wind von vorn haben, weil sie beim Projekt 10/17 erfolgreich den Tunnel verhindert haben UND jetzt den Autofahrern auch noch quasi die Schuld am Chaos geben wollen?!?
    Kommt halt davon, wenn Verkehrspolitik und Verkehrsideologie verwechselt werden.

  6. Was halten Sie davon die Limmerstraße zu einem schönen Parkplatz umzugestalten? M. M. nach breiten sich Einzelhandel und Fußgänger dort viel zu viel aus. Und der doofe ÖPNV nervt doch auch nur. Motorisierter Individualverkehr ist eh viel nachhaltiger als so ein riesen Zug und ich kann dann endlich lässig mit meinem Q7 vom Kötnerholzweg zum Rewe am Küchengarten vorfahren um dort shoppen zu gehen …

    1. @Zickzack Das kannst du doch jetzt schon in der #meistbefahrensten Fußgängerzone Deutschlands“ und zwar weiterhin weitgehend straffrei.
      Autofahrer werden bekanntlich in Deutschland, besonders in Linden verwöhnt , vermutlich um noch mehr von ihnen anzulocken. Sie werden also immer mehr und größer, wie die Tauben auf meinem Hinterhof. Jeder kann ja so viele Autos haben und widerrechtlich kostenlos abstellen, wie er will! (Beispiel: meine Nachbarn mit Blumenladen haben 3-4 Stck Autos und reservieren sich ihre nötigen Parkplätze dafür mit Paletten im Halteverbot direkt vorm Laden. Sehr praktisch!)
      AUF DEM FOTO des Autors sieht man übrigens sehr gut die dauerhaft in 2. Reihe zugeparkte Kreuzug.
      Ich finde, die Zahl der stehenden und fahrenden Autos in Linden sollte deutlich und schnell beschränkt und reduziert werden.
      Nebenbei: Ich als dummer Fernwärmekunde zahle seit 5 Jahren 180 € Konzessionsabgabe jährlich an die Stadt für meine unsichtbaren Heißwasserrohre im Erdreich der Straße während zigtausende Autofahrer auch weiterhin und kostenlos den öffentlichen Raum obendrüber vielfach gesetzeswidrig und andere oft massiv behindernd zuparken dürfen!
      Es reicht schon lange!

  7. Genau, Bäume wegholzen und freie [Erholungs-]Flächen mit parkenden Autos vollstellen. … und sich womöglich irgendwann beschweren, dass Hannover zu wenig ‚Grün‘ besitzt und man überall nur noch Autos sieht.
    Ich wäre dafür, die Fläche eurer Wohnhäuser für Parkplätze zu nutzen. Dann können andere Leute bequem parken und wo ihr dann wohnt ist mir eigentlich auch völlig egal.

      1. Und hinter den Fahrradbügeln stehen die Bäume sicher. Während Bäume am Rande von Parkflächen in der Regel früher oder später Opfer eines „Parkunfalls“ werden, was der Autofahrer möglicherweise nicht mal richtig mitbekommt oder mitbekommen haben will.
        Siehe zum Beispiel dieses Bild:
        https://f3.blick.ch/img/incoming/crop4444880/3254675233-chorizontal-w1200-h630/IMG-9945.jpg
        Und hier der Artikel dazu:
        https://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/ein-fahrzeug-schiebt-beim-parkieren-drei-weitere-weg-auto-tuetschis-in-kilchberg-zh-id4444884.html
        Im gezeigten Beispiel dürfte sich der „Dickschiffkapitän“ vermutlich zumindest darüber gewundert haben, dass seine ohnehin erhöhte Sitzposition beim Aussteigen noch mal deutlich höher war, als er es gewohnt ist.
        Das inspiriert doch zu einem Witz:
        Warum gilt für die neuesten SUV-Modelle eine Verpflichtung, neben Verbandskasten und Warndreieck eine Stehleiter mit sich zu führen? – Die Sitzposition wird halt immer höher!

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