24. Oktober 2017

 

2017.10.24_WP_20171024_002

 

2017.10.24_WP_20171024_001

 

24.10.2017

 

 

Kommentare

  1. Die Frau, die das angerichtet hat, müsste man lieben.

    Lange Zeit dachte man ja, blaue Rosen wären nicht möglich – nicht mal mit beschleunigten Vermehrungsmethoden wie der In-Vitro-Technik (Zellvermehrung auf Nährsubstrat). Neue Arten zu züchten, dauert normalerweise mehrere Pflanzengenerationen, ob das jetzt Zwergfichten sind, Äpfel, Kartoffeln oder Duftrosen.

    Aber die Rose hat einfach keinen Stoffwechsel zum Blausein. Natürlicherweise treten durchaus auch manchmal Blautöne auf, aber dann mit Rot, also Violett usw. Das ist das Höchste, was sich bei einer Rose reinzuzüchten lässt. Das war der Stand der Wissenschaft vor der Jahrtausendwende.

    Es war nicht so, dass die damaligen Wissenschaftler einfach gesagt hätten: „Die blaue Rose gibt es nicht!“ und darauf verharrt hätten. Sondern, sie haben immer weitergesucht.

    Aber derweil die Zeit vergeht, hat die Gentechnik Einzug gehalten – und tatsächlich reinblaue Rosen hervorgebracht. Dabei werden die Gene fürs Rote ausgeschaltet (wie gesagt, als Höchstes gibt’s bei Rosen normalerweise nur violett), und es wurden „blaue“ Gene vom Stiefmütterchen eingepflanzt.

    Vor 20 Jahren hatte ich mich mal mit diesem Thema beschäftigt. Damals hätte man die heutige Entwicklung noch nicht mal geahnt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.