25. März 2019

Linden-Nord: Zwischen Dornröschenbrücke und Schnellweg sieht man immer mehr Opferbäume. Stämme und Äste sind durchgeknabbert, Rinden sind abgebissen, Äste liegen nackt. Ein oder mehrere Biber treiben seit einigen Jahren dort ihre artgerechten Aktivitäten. Kein Baum am Ufer scheint mehr ganz sicher zu sein.

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öl/25.03.2019


Kommentare

  1. Und wo ist jetzt das Problem??? Biber machen das halt so … Natur, Instinkt … Was wird von uns alles kaputt gemacht? Und mal abgesehen davon, wer war zuerst da? Die Biber reissen ja nun nicht Häuser ein und zerstören die Strassen….Einfach mal den Ball flachhalten, wir zerstören insgesamt mehr!!!!

  2. Theoretisch könnte man ja nachts mit der Axt rumlaufen und wie die Biber die Bäume fällen oder beschädigen. Das wären dann Straftaten nach § 315 StGB („Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr“) und § 303 StGB („Sachbeschädigung“). Darauf stehen Gefängnisstrafen. Obendrauf kämen zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz.

    Manch neuer Mitbürger mag sich trotzdem wundern, dass die Biber das dürfen und er nicht. Auch ist es ja eigentlich unsinnig, dass die Biberfelle rumlaufen anstatt zu Hausschuhen verarbeitet zu sein. Doch gerade ehemalige Schutzbedürftige engagieren sich oft für andere gefährdete Minderheiten und könnten somit auch für den Biberschutz zu gewinnen sein.

    Was das Ökosystem der örtlichen Biber betrifft, nimmt ihr Fußabdruck zu und greift auch in die Systeme des Menschen über. Bei den geschlacht… geernteten Bäumen fällt ja zunächst ein erheblicher Aufwand für Verkehrssicherung und Entsorgung an. Dann müssen die Bäume nachgepflanzt werden, dürfen aber nicht wieder abgefressen werden. Und man weiß nicht, wie es weitergeht. Kann man es überhaupt zulassen, dass so alte, so lange gewachsene Bäume abgefressen werden? Und werden die Biber nach und nach sämtliche Bäume abfressen?

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