17. Februar 2019

Wer öfters die Limmerstrasse entlang geht Richtung Küchengarten hat diesen Kopf bestimmt schon häufig gesehen. In der Regel guckt man nach einiger Zeit auch gar nicht mehr hin. Man kennt es ja schon.

Doch jetzt ist wieder mal etwas anders. Und das fällt auf. Der Kopf hat einen auffälligen Schlips bekommen. Das ist so auffällig und anscheinend auch so schön, dass sich gleich eine Person daneben posierte und sich von einem Bekannten fotografieren ließ, wie zu beobachten war am gestrigen Samstag, 16.02.2019.

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Ein Schlips wie bei einem Clown

 

Auch vorher schon wurde dem Kopf immer mal wieder ein anderes Outfit verpasst.

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Fußball-Weltmeisterschaft 2016

 

Und zu normalen Zeiten …

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17.02.2019

 

 

Kommentare

  1. Ich war jetzt da. Das ist eine Perle unter den Friseuren. Die Qualität und Stilsicherheit des Schnitts sind ausgezeichnet und taugen auch für Empfänge oder großes Kino. Eine geschlagene halbe Stunde hatte die Friseuse an meinem Haupthaar gearbeitet, und sie ist deutlich gelernt und vom Fach, und da ist das Ergebnis natürlich perfekt.

    Außerdem war das Erlebnis dermaßen angenehm von der Kopfmassage her. Ich hatte die ganze Zeit die Augen geschlossen und habe mich ins Dösen gelassen. Danach hatte ich so viel Lust auf Mehr, dass ich fast noch, ebenfalls auf der Limmerstraße, eine Thai-Kopfmassage genommen hätte. Die Thai-KM kostet 15 €/20 min, die Frisur 12 €/30 min.

    Außerdem waren die Friseusen Türkinnen. Das heißt, TürkINNEN rasieren und frisieren die Männer. Sie sprachen auch Türkisch, aber auch akzentfrei Deutsch, und die Chefin hat eine soziale und nachbarschaftliche Ader und dort auch gute Kompetenzen. Die haben da ja auch schon alteingessene Stammkundschaft wie den dicken Jürgen mit dem langen Bart, der erst mal das Auto holen muss, um seine alte, übrigens würdige Mutter abzuholen, die irgendweshalb mit zum Friseur gekommen war. Oder so, ich habe nicht so drauf geachtet. Die reden sich da auch alle mit Vornamen an und kennen sich schon. Mir soll’s recht sein.

    Davor war ich ebenfalls bei einem türkischen Friseur, auf der Höhe ca. Limmerstraße 80, der mit den Ledersofas. Den hatte ich falsch eingeschätzt. Die Art des Haarschnitts dort war geringschätzig und grob. Mit „Noch was?“ wurde ich entlassen, ohne dass mir auch nur der Nacken ausrasiert worden war. Ich war zu gutmütig, um Schlechtes anzunehmen und gab auch noch Trinkgeld. Sie müssen mich als Typ nicht gemocht haben. Später habe ich dann festgestellt, dass dort nur akkurat und homogen frisierte Jungtürken aus- und eingehen, und wenn, dann gleich in Rudeln. Sonst ist der Laden immer leer. Vielleicht sollten sie mal „Club“ an die Eingangstür schreiben.

    Davor, als ich auf Hartz IV war, hatte ich mich immer selbst rasiert, mit einer Haarschneidemaschine für 5,99 von Rossmann. Es ist sehr leicht, damit einen Faconschnitt mit gleitenden Übergängen zu schneiden, wenn man den Mut und die Geduld aufbringt. Und das Ergebnis ist besser als beim oben genannten Friseur – hört allerdings bei 18 mm Haarlänge auf.

    Ich war schon längst erwachsen, als mir zum ersten Mal eine Friseuse die Haare schnitt. Die hatte mir mit Pepp eine schicke Tolle geschnitten, und hinten kurz. Davor war meine Mutter meine Friseuse. Wir waren ja reich, aber sparsam, und sie konnte das auch gut; schließlich war sie ja auch Künstlerin und konnte auch gut mit Ton und mit dem Pinsel. Zu diesem Satz von Fähigkeiten gehörte auch das Haareschneiden. Das sind die „Talente“, von denen in der Bibel die Rede ist.

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