22. Februar 2019

… Chaos“

Gesehen in der Limmerstrasse

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„Wer noch mehr Fahrräder sät, wird auch noch mehr Chaos ernten“
„Vorbild“ Fahrradstadt Kopenhagen

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Die große Menge an Fahrrädern bringt auch ungünstige Wirkungen mit sich. Dies ist eines von mehreren Fahrzeugen, die etwa 13.000 aufgegebene Räder pro Jahr auf den Straßen in Kopenhagen aufsammeln. Quelle: [1]
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Fahrradordung und -chaos in Kopenhagen. Quelle [2]
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Würde die Limmerstrasse so viele Fahrräder vertragen wie hier in Kopenhagen? [3]

Quelle
[1] Von heb@Wikimedia Commons (mail) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11975943
[2]  Leif Jørgensen,  https://commons.wikimedia.org/wiki/File:N%C3%B8rreport_Station_10.JPG?uselang=de
[3]  heb, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cyclists_at_red_2.jpg

 

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
Leidenschaftlicher Radfahrer
22.02.2019

 

 

Kommentare

  1. Das letzte Foto ist doch der schönste Beleg dafür, dass wir mehr ordentliche Infrastruktur für Radfahrer brauchen. Man stelle sich vor diese Menschen würden nun alle in einem PKW sitzen. Selbst wenn jeder Sitz besetzt wäre (was gerade mal bei 2% der Autofahrer der Fall ist) wäre der Platzverbrauch ungleich höher…

  2. @Dave
    Inhaltlich bin ich ganz bei dir. Ich fürchte allerdings rein rechtlich wäre das nicht in Ordnung, ein Fahrrad einfach mit einem Zettel zu versehen, „Kann mitgenommen werden“. Vermutlich wäre das ein Delikt in Richtung illegale Müll-Entsorgung. Es gibt aber auch Fahrradinitiativen, bei denen man gebrauchte auch nicht mehr fahrtüchtige Fahrräder so loswerden kann, dass andere noch was davon haben. Zum Beispiel die hier: „In der ASG Fahrradwerkstatt lernen die jungen Erwerbslosen verschiedene und individuell angepasste Tätigkeiten im Bereich der Fahrradreparatur und –wartung sowie Grundlagen der Metallbearbeitung kennen.“ Quelle: https://www.asg-hannover.de/jugendwerkstatt-zur-berufsvorbereitung/fahrradwerkstatt/

  3. Mein Fahrrad ist schon über 15 Jahre alt, war damals das Spitzenmodell einer deutschen Manufaktur, ist bis heute auf aktuellem technischen Stand, ist sehr praktisch und individuell ausgerüstet, parkt oder fährt ausschließlich draußen und ist seit je her jederzeit ohne Mängel einsatzbereit.

    Selbst als Hartzler, der ich bis vor Kurzem noch war, hatte ich mir ein vernünftiges, allseits funktionierendes Fahrrad geleistet und dieses auch stets bestens instandgehalten. Gerade, wenn man wenig Geld hat, ist ein leistungsstarkes Fahrrad unter den Besitztümern oft mit das Nützlichste.

    Der Gebrauchtpreis für mein jetziges Rad betrug von Privat stolze 280 €, aber ich hatte nicht versucht, herunterzuhandeln. Was gut ist, ist gut. Zum Kauf musste ich mit dem Zug nach Oldenburg reisen, und danach hatte ich noch einige Anbauteile ersetzt. – Insgesamt kam mich also mein Gebrauchtrad auf schon bald 500 €. Das ist die Summe, die andere Leute neu für ihre Räder ausgeben, beim BOC oder Schrader zum Beispiel. Diese Räder gammeln aber schnell. Mein Rad hält in gutem Zustand mehrere Jahrzehnte.

    Das im Foto gezeigte Schrottrad dagegen finde ich nicht praxistauglich. Da wurde ja schon notdürftig am französischen Rahmen ein Hollandlenker angebracht, und für die damit aufrechte Sitzhaltung sind die Reifen viel zu schmal. Ein Fahrrad zum Gleich-Wegwerfen!

    1. Meins ist 58 Jahre alt. Vom Vater übernommen. Es wird gepflegt, ist aber im intensiven Alltagsgebrauch und hat wahrscheinlich mal 6-8 Lehrlingsgehälter gekostet. Läuft wie eine Eins. Es ist eine Schande, was für ein Schrott produziert, in und von Massen gekauft und weggeworfen, bzw, stehengelassen wird. Gilt ja heute leider für fast alle Gebrauchsgüter.

  4. Das Problem ist das Fahrräder zu billig und somit zum Wegwerfartikel geworden sind.
    Beim Discounter gibt es Räder ab 150€, da ist eine Reparatur schnell teurer als ein Neukauf. Und da Fahrräder im Gegensatz zu KFZ nicht bei den Behörden Registriert sind, kann man sie ja einfach stehen lassen ohne für die Entsorgung . Was ich aber nicht verstehe, warum die Leute nicht wenigstens das Schloss ab machen und somit ihren Besitz aufgeben!?
    Dann könnten Schrottsammler oder Bastler davon Profitieren! Ideal ist es wenn dann noch ein Zettel dran gemacht wird, das man es mitnehmen darf. So wie es vor ein paar Monaten in der Viktoriastraße bei einem Kinderrad der Fall war.

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