11. Dezember 2017
2017.12.11_WP_20171211_005
Weihnachtsbaumverkauf Limmerstraße/Kötnerholzweg

 

2017.12.11_WP_20171211_006

 

11.12.2017

 

 

Kommentare

  1. Wer unter diesen Umständen achtlos seinen Weihnachtsbaum besorgt, kauft wahrscheinlich auch Hähnchenschenkel im Vorteilspack und entsorgt die Knochen im Gelben Sack …

    Ich selbst habe Weihnachtsbäume ja schon gepflanzt (maschinell und per Hand), geschnitten (vor allem die doppelten Spitzen weg), von Unkraut freigemacht, geschlagen, verpackt, Kunden dazu beraten und sie verkauft. Und Fichtengrog verkauft (Geheimrezept mit Rum, Fichtenextrakt und Sahne). Da machten wir es dem Besucher nett, damit er auch unter dem Jahr mehr vorbeikam, und auch war die Atmosphäre herzlich und authentisch, so aufm Dorf mit ein bisschen Lichtern und Tralala dabei.

    An sich ist die gesamte Weihnachtsbaumproduktionskette aber das Langweiligste, das man sich denken kann. Das sind ja auch immer Monokulturen, es wird viel gespritzt usw.

    Lustig war aber, WIE wir am Berg Weihnachtsbaumsetzlinge gepflanzt hatten: Ein richtig steiler Berg, ein kürzlich gerodetes Waldstück, und wir sind dort hochgeklettert mit unseren Bündeln an Setzlingen, die wir jeden Meter oder so pflanzten. Der Boden war sehr grob und von Wurzeln und Steinen durchzogen.

    Zum Schlagen des Pflanzlochs benutzten wir eine Wiedehopfhaue:

    https://www.gartenpflege-tipps.de/gartenwerkzeuge/wiedehopfhacke

    Die Arbeitshaltung dazu war: das rechte Knie (bei Rechtshändern) gebeugt vorne und das linke Bein den Berg runter ausgestreckt. – Mit der brachialen Wiedhopfhacke dann einen Kreuzschlitz hauen (zwei Schläge, dabei die Hacke einmal drehen), den Setzling hineinstecken, festtreten. Dann weiter rauf auf den Berg. – Glücklicherweise musste ich die großgewordenen Weihnachtsbäume dort nicht ernten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.