7. Oktober 2017

Die Meldung wurde überarbeitet.

Foto: Erster Aufkleber im Zentrum der Bruchstelle

 

REWE in der Limmerstraße am Küchengarten.
In einer ersten Meldung wurde zunächst gemutmaßt, die eingeschlagene Scheibe hinge mit der Kündigung des benachbarten Kiosks zusammen. Einer Auskunft der Polizei zufolge ergibt sich nach derzeitigem Kenntnisstand ein neues Bild. Demnach handelt es sich um zwei voneinander unabhängige Ereignisse:

Der Täter, der die Scheibe einschlug, war ein betrunkener Mann. Dieser beschädigte die Scheibe im Zusammenhang mit einem Streit. Besondere Motive wie ein Protest gegen die Kioskräumung werden verneint, von einem politischen Motiv der Beschädigung sei nicht auszugehen.

Jedoch wurde unabhängig davon ein Aufkleber neben der beschädigten Stelle des Schaufensters angebracht. So entstand der Eindruck, die Beschädigung sei eine gezielte politische Botschaft. Der Aufkleber wurde zunächst entfernt, woraufhin allerdings später an fast der gleichen Stelle wieder ein identischer Aufkleber angebracht wurde. Dies spricht ebenfalls dafür, dass der Aufkleber durch Aneignung der Beschädigungstat gezielt dazu dienen soll, die unterschwellige Drohung hinter der eigenen Botschaft zu bekräftigen: „Linden bleibt Risikokapital!“

 

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Nachdem aus Sicherheitsgründen eine zweite Scheibe aufgeklebt wurde, erschien nach kurzer Zeit ein neuer Aufkleber „Linden bleibt Risiko-Kapital“ an fast der gleichen Stelle.

 

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Fenster mit vorgeklebter Sicherheitsscheibe und dem neuen Aufkleber oben drauf.

 

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Gekündigter Kiosk (links) und Erweiterung REWE im Umbau. Foto von kurz vor dem Scheibeneinschlag.

 

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Andere Sichtweisen sind willkommen

öl/07.10.2017/09.10.2017

 

 

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