15. November 2017

Wie trägt man ein kleines Kätzchen zum Tierarzt? Dafür gibt es eine pfiffige Lösung: den Katzenrucksack – hier gesehen in der Stephanusstr. in Linden-Mitte.

 

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Kätzchen, 12 Wochen alt, im Katzenrucksack

 

 

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Damian und Laura sind gut gelaunt mit ihrem Kätzchen auf dem Weg zum Tierarzt.

 

öl/16.11.2017

 

 

 

Kommentare

    1. – „So erkundet das Kätzchen Linden…“

      Ja ja, eben: Diese Katze ist kein Freiläufer und muss deswegen eigentlich auch gar nicht kastriert werden.

      1. – „Das kann nur jemand schreiben, der noch keine läufige Katze gehabt hat.“

        Das stimmt, denn bisher hatte ich nur Kater. Aber auch die wurden rollig, und mit Baldrian konnte man sie in den wollüstigen Wahnsinn treiben. Es war irrsinnig komisch, das anzusehen und das auch noch auslösen zu können. Wir liebten den „Kobold“ ja (ein rotgetigerter Kater) und er uns ebenso.

        Mit dem Kobold konnte man alles machen. Ihn konnte man mit zweifachem Salto auf die Matratze werfen, dann kam er schnurrend wieder zurück, und dann noch mal. Katzen sind ja sehr gelenkig und geschickt. Einmal haben wir den Kobold aus dem zweiten Stock in einem Korb am Seil aus dem Fenster herabgelassen (um zu sehen, ob das funktioniert). Das hatte der Kater völlig gelassen hingenommen.

        Unser Hund, Tobbi, war ebenfalls so gelassen und loyal. Wir Kiddies wollten immer, dass er mit in unser Zimmer kommt, damit wir ihn streicheln konnten (obwohl er so stank) und er da wäre. Dann kam er mit, (schwierig für Hunde, aber das machte er locker) hoch über die Treppen, blieb dann aus Loyalität eine Dreiviertelstunde und wollte dann aber doch wieder raus.

        Der war sowieso immer draußen. Nur einmal, bei -18°C, wollte er rein, dann morgens aber auch gleich wieder raus. – Unsere Katzen und Hunde damals konnten im Prinzip machen, was sie wollten. Die hätten auch problemlos weglaufen können.

        Der Hund zum Beispiel war manchmal tagelang weg. Dann brachten ihn Kinder wieder zurück mit einem Strick um den Hals als Leine. Der Hund war ja gutmütig und empfand wahrscheinlich noch viel Spaß dabei. Der ließ sich einfach ein paar Tage woanders pampern und kehrte dann zufrieden zurück. Er hatte immer alle Freiheiten.

        Ich hatte Hund und Katze damals als gleichberechtigt angesehen, und ich glaube, sie waren sehr glücklich.

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