Kommentare

  1. mimimi und 1 ersti yolo stellen gerade sehr schön die Repräsentanz des Zeitgeistes.

    Absolute Egozentriker (und wahrscheinlich auch noch stolz drauf)

  2. Mal abgesehen davon wie viel Liter Urin an unseren Hauswänden und Vorgärten hinterlassen wurden denn der Junge Student von heute macht rudelstrullen auch tagsüber salonfähig wenn er nicht in seinem Stadtteil oder gar seiner Stadt ist.

    Selbst am Ballermann gibt es für sowas Strafe, asozial sowas… und niemand tut was dagegen.

  3. Ich habe mich auch gewundert dass es die letzten Tage lauter war als mancher Tag im Sommer. Dachte mir schon das es irgendwas mit Erstsemestern oder sowas sein muss. Wohne jetzt seit 10 Jahren direkt an der Limmerstr. fast und wenn man mal eine Gruppe anspricht dass man schlafen wolle heißt es verpisst euch. Werden immer frecher, muss man sich mal was anderes überlegen, Wasser marsch… oder einfach mal öfter Polizei rufen, wobei die auch wohl was besseres zu tun haben werden, weswegen man das meist doch lässt..

    Irgendwelche Ideen von politischer Seite aus ? Was tun? Wir Anwohner sollten uns echt mal vereinen, wenn auch nur online und z.b. Protokoll führen und der Politik geben damit diese mal Handeln, denn es wird immer lauter und dreckiger…

    1. Wenn die Belästigung mit einem Lokal/einem Kiosk zu tun hat, Lärmprotokoll führen und an die Abteilung Immissionsschutz der Region Hannover schicken (dort gibt´s auch die Vordrucke).
      Die melden sich dann bei den Betreibern und machen denen offiziell klar, dass es nicht umsonst Nachtruhezeiten gibt.
      Für „Wasser marsch“ reicht schon eine Karaffe mit 1 Liter Inhalt, um unten deutlich zu machen, dass das asoziale Rudelverhalten nicht in Ordnung ist.
      Im übrigen ist es dein gutes Recht, zu nachtschlafender Zeit bei der Polizei anzurufen und darauf hinzuweisen was an Punkt X gerade abgeht (Rudelkreischen, Livemusik mitten in der Nacht oder was auch immer). Haben schon Einige wiederholt gemacht und müssen noch mehr machen.

      An die Partyterroristen: Nein, es war nicht schon immer so aszozial hier im Stadtteil. Früher gingen hier die Lindener selbst in die Lokale oder auch an die Straßenecken – die pissten aber nicht überall hin und brüllten auch nicht nachts um 2 ihre Nachbarn wach. Wie wär´s, wenn ihr das mal bei euch im Stadtteil/ im Dorf tätet?!

    2. Naja, das mit dem Wasse marsch hört dich ja einfach an, in der Regel sieht man aber nur die auf der anderen Straßenseite und nicht die an der eigenen Hauswand…

  4. Du klingst wie jemand, der selber alt geworden ist und krampfhaft jung bleiben will. Im polemisieren jedenfalls liegt so viel Abwehr, dass eine sachliche Auseinandersetzung kaum möglich sein wird. Ganz schön spießig, oder?

  5. Na so krampfig wie du grad powerbashst, klingst du selbst wie einer über 30, der krampfhaft jung bleiben will. Aber tröste dich: Ab 35 kann das Altsein niemand mehr verbergen, sagt mein Dad.

  6. „Der Butjer war ein Schmähbegriff der Stadt-Hannoveraner für alle ungebetenen Gäste aus den Vororten. Die kamen nämlich „von buten rin“ (von draußen rein) und waren somit Butjer. Lindener machten aus dem Schmähbegriff einen Ehrennamen und nennen sich bis heute stolz Butjer.“

    https://www.linden-entdecken.de/stadtteil/stadtteilrundgaenge/butjer-route/#8

    Was für eine Farce, dass die, die sich einst stolz Butjer nannten nun wegen „Party-Eindringlingen“ auf die Barrikaden gehen. Trinkt doch lieber mal mit denen ganz vorurteilsfrei ein Bier, statt wutbürgeresk durch die Scherben zu stampfen. Vielleicht bringt das ja auf beiden Seiten etwas Verständnis statt Scherben im Fuß.

    1. Manche Menschen haben auch noch anderes zu tun und können sich nicht dauerd saufend bis morgens früh die Nächte um die Ohren schlagen.
      Versuch doch mal ein paar Wochen in einem Zimmer zur Limmerstraße raus zu schlafen. Dann erst kannst du mitreden.
      Und glaubts du wirklich, dass reden noch was bringt? Das haben viele immer wieder versucht und sind zum Teil ganz fies angepöbelt worden (den Wortlaut gebe ich nicht wieder, falls das hier auch Kinder lesen).

      1. Ich frage mich dann immer,

        1. ob diese Erfahrungen (Anpöbeln) selbst gemacht wurden oder es sich möglicherweise um Wutreden von Personen handelt, die mit einer aggressiven Grundhaltung auf die „Feiernden“ zugegangen sind?
        2. warum man ein Schlafzimmer zur Limmerstraße hat und wie man mit dem sonstigen Grundrauschen dort umgeht (Linden bzw. die Limmerstraße ist ja schon länger recht laut, schmutzig und kiezig)?
        3. warum man Linden dann nicht den Rücken kehrt?

        Die Fragen sind nicht böse gemeint, sondern nur um Sie als Anwohnerin zu verstehen. Ich wohne ebenfalls in Linden, auch an einer beliebten Partyschneise, die sicherlich nicht die Limmerstraße ist, aber was die Lautstärke des Nachts angeht, ebenfalls einiges zu bieten hat. Ich behelfe mir durch ein Schlafzimmer zum Hof und Kompromisse, die ich bereit bin einzugehen, weil ich hier gerne wohne und der Trubel auch irgendwie den Stadtteil ausmacht, in meinen Augen. Natürlich finde ich respektloses Verhalten nicht gut, aber ich weiß auch das man als Biernase so manches nicht merkt oder absichtlich macht.

        1. zu 1. Häufig schon direkt und freundlich angesprochen. Manchmal mit Erfolg, immer häufiger jedoch kommen aggressive Antworten und Pöbeleien zurück.

          zu 2. Viele der Altbauten haben das Treppenhaus zum Hof raus mittig, sodass zahlreiche Wohnungen nur Fenster nach vorne raus haben. Kein Entkommen also. An gleichförmige Geräusche wie Gemurmel sowie Bus und Bahn kann man sich gut gewöhnen. Bei Gegröhle, wummernden Boxen und Flaschenschmeißen ist das anders – das reißt einen regelmäßig aus dem Schlaf. Gleiches gilt übrigens für aufheulende Motoren. Und verstimmte Akkordeons und Trommeln über Stunden sind nicht grade konzentrationsfördernd, wenn man was für die Uni machen will.

          zu 3. Wenn man hier eingezogen ist, bevor der große Lärm begann, also vor mehr fünf Jahren, ist auch eine Frage des Geldes: In Hannover zahlt man inzwischen für eine vergleichbare Wochnung mindestens die Hälfte mehr. Und auch ein Umzug kostet Geld!

          1. zu 3. Ja, es gibt die Gentrifizierung und sie ist doof. Aber: Mehr als die Hälfte mehr scheint mir doch sehr übertrieben zu sein. Abgesehen davon gibt es durchaus noch günstigere Stadtteile als Linden.

      2. Erfahrungsbericht:

        Ich habe mich an einem Dienstag um 3 Uhr nachts aus dem Bett gequält und eine Gruppe Jugendliche gebeten doch nicht mit einem Röhrenfernseher und einem Schreibtischstuhl (sperrmüll) auf der Straße Fußball zu spielen.

        Ich wurde gepöbelt und dann wurde mit den worten zieh doch weg im kollektiv an meine Hauswand gepinkelt. Lautstärke hin oder her, das Behnehmen der leute ist ein anderes geworden. Gerne können alle zum Party machen kommen, aber den leuten hier ist jeglicher respekt verloren gegangen!

  7. Die ersten Tage und Wochen sollte man als frischer Student unbedingt gut nutzen, um Kontakte zu knüpfen. Wenn man diese Gelegenheit versäumt und alle potenziellen Partner schon ihre Beziehungen haben, kommt man später viel schlechter noch rein.

    P. S.: Dies ist hauptsächlich eine Mahnung an die Autisten unter uns.

    1. Kann man denn ohne Saufen, Grölen, Wildpinkeln und Flaschen zerdeppern keine Kontakte knüpfen? Wie armselig ist das denn? Dann möchte ich vielleicht lieber Autistin sein als Neandertaler.

      1. Die sich frisch integrierenden Studenten haben aber auch Jogging-Gruppen gebildet, so ist es ja nicht. Womöglich halten diese Gruppen aber nicht durch den Winter. Da könnte geselliges Saufen eine lukrativere Strategie sein, um Kontakte zu knüpfen und zu festigen.

  8. Sperrstunden sind dafür da, dass ganz normale Leute, die am nächsten Tag arbeiten müssen, schlafen können.
    Wenn es nicht immer mehr werden würden, die wie eine Heuschreckenplage über den Kiez herfallen und regelmäßig die ganzen Nächte durch saufen und grölen, bräuchte man auch keine Sperrstunde.
    Das Verhalten scheint auch von Jahr zu Jahr primitiver zu werden und Rücksicht ist ein Fremdwort für die.

    1. können sie bitte beispiele dafür benennen, die belegen, dass das verhalten von jahr zu jahr primitiver wird und und rücksicht für die trinkenden menschen auf der limmerstraße ein fremdwort ist? vielen dank im voraus.
      wie haben sie als anwohnerin dazu beigetragen, dass es weniger zu konflikten kommt? was tun sie für ein friedliches miteinander – also abgesehen von destruktiven kommentaren unter irgendwelchen internetartikeln?

      1. Vollgepinkelter Hauseingang: seit drei Jahren.
        Fliegende Flaschen: seit zwei Jahren.
        Gegröle bis zum Morgengrauen auch unter der Woche: seit letztem Jahr.
        Laute Musik aus Bluetooth-Boxen fast jeden Abend: seit diesem Jahr.

        Gegenfrage: Was müssen Anwohner*innen dafür tun, dass sie zumindest von 0:00 bis 6:00 Uhr Ruhe haben?

        Bis vor zwei Jahren konnte ich mit den Menschen noch sprechen, wenn es zu viel Lärm gab. Inzwischen ist ein „Zieh weg“ oder „Halts Maul“ eine häufige Antwort.

        Was tun Sie selbst zur Deeskaltation? Und was sinnvolleres, außer Kommentare unter irgendwelchen Internetartikel zu kommentieren?

        Gerne stelle ich allen Kritiker*innen mal meine Wohnung zu „Kampfzeiten“ zur Verfügung.

  9. Seit wann gibt es diese Probleme denn nur in der Erstsemester-Woche? Man findet trinkende Menschenmengen, Müll und Lärm an jedem beliebigen (Samstag) -Abend auf der Limmer-Straße. Das vermehrte explizite Aufkommen der Erstsemester findet zum Glück ja nur eine Woche im Jahr statt und sollte daher doch kein ausschlaggebender Faktor für Maßnahmen wie eine Sperrstunde sein?

    1. Das ist Unsinn.
      Die Erstsemstereinführung ist 2x im Jahr für jeweils gut eine Woche; außerdem sind diese Veranstaltungen natürlich maßgeblich mit schuld, dass es im Rest des Jahres hier oft sehr exessiv zugeht.

    1. Die Würde des Menschen ist unantastbar; das ist vielleicht Beates Hauptaussage im Leben, und sie hält sich strikt daran. Es ist nicht bei allen Personen der Fall, aber bei ihr verstehe ich gut, wie sie psychisch funktioniert. Sie kennt nämlich auch das Gegenteil und ist normalerweise sehr vorsichtig, wenn sie nicht besoffen musiziert und hässlich krächzt und dabei unverschämterweise (sic!) noch ihre Menschenrechte einfordert.

      Und: Ja, sie ist eine Einheimische. Sie gehört hier zu uns. Sie ist nun mal da, ist hier aufgewachsen und hat hier gelebt, mit uns und dem, was wir aus uns und ihr gemacht haben als Gesellschaft und Gemeinschaft. Da muss man, bei allen Fehlern, gerecht sein und zueinander halten. Das tut sie auch.

      1. > Die Würde des Menschen ist unantastbar; das ist vielleicht Beates Hauptaussage
        > im Leben, und sie hält sich strikt daran.

        Dann würde Sie nicht nachts um 2 Uhr Unbeteiligte aus dem Bett krähen!

        > ihre Menschenrechte einfordert.

        Welche Menschenrechte werden Ihr den nicht gewährt?

  10. Vorgestern waren es sogar noch viel mehr vor dem Kiosk, ungefähr 500 Leute, die auf beiden Straßenseiten und auf den Schienen standen und soffen.
    Unbegereiflich, wie die antanzen, weil „man“ es ihnen gesagt hat.
    Wir haben es früher gehasst, wenn man uns so dirigiert hat.

      1. isso (denk dir jetzt irgend einen dumm guckenden Smiley)

        Das was sich die Jugend von heute erlaubt ist schon unglaublich. Diese beschissenen Bluetoothboxen wurden ja schon erwähnt. Wenn du hier kein Problem siehst, merkstes nich…!

  11. Was gilt es nun zu tun?
    Schiebermütze auf, Flüstertüte und Knüppel in die Hand und die Brücken blocklieren um unseren Arbeiterstadtteil vor der Invasion dieser Horde von möchtegern Akademikern zu schützen?
    Oder sollten wir die Gangs der 80er 90er Jahre reanimieren?
    Die Limmerstrasse hat sich längst als Treffpunkt für junge und alte Leute aller Gesellschaftsschichten etabliert.
    Für die einen ein sehen und gesehen werden, für die anderen einfach nur ein Ort günstig ein kühles Blondes in Gesellschaft zu genießen.
    Und Ich, Ich will verdammt sein wenn Ich um zwei Uhr in der Früh kein Klopapier und ne Büchse Ravioli mehr bekomme.
    Die Initiatoren der O-Phasen an der Universität sollten sich einfach mal bewusst werden welche Auswirkungen es für einen offenen und tolleranten Sadtteil haben kann wenn man seinen Lemmingen beibringt die Vorzüge eines Solchen in Scharen auszureizen.
    Dann ist eben bald Schluss. Auf Bürgerbegehren greift die Politik ein und verhängt die Sperrstunde.
    Mögen Sie doch lieber über den Steintorkiez ziehen da stört es keinen weil Nachts gearbeitet wird.
    Vernunft der O-Phasen Ausrichter statt Sperrstunde.
    Sperrstunden sind was für Leute die, auf einer Insel hockend, sich immer weiter von Europa entfernen.

    1. jedes jahr müssen wir den gleichen rotz lesen. mimimi, ich wohne in einem stadtteil mit der höchsten kioskdichte und rege mich darüber auf, dass sich menschen dort alkohol kaufen und sich dann daneben benehmen, mimimi. besonders konstruktiv ist das nicht. wo sind die iniativen der anwohner*innen, die sich mit dem asta der uni zusammensetzen und konstruktiv an einer lösung für das „problem“ arbeiten?

      1. – „wo sind die iniativen der anwohner*innen, die sich mit dem asta der uni zusammensetzen und konstruktiv an einer lösung für das ‚problem‘ arbeiten?“

        Belästigte Anwohner haben keinerlei Bringschuld zu einer „Konfliktlösung“!

        – Der angehörte AStA hatte bereits öffentlich vor dem Bezirksrat erklärt, für die Semestereinstiegsparties nicht zuständig zu sein. Das organisierten die vielen Fachbereiche in Eigenregie. Außerdem wohne der Vertreter nicht in Linden, sondern in der Nordstadt, ergänzte er irgendweshalb noch gelangweilt. Da ist also nichts zu holen.

        Es ist also kaum möglich, unter den Studenten die Rädelsführer zu finden und auszumerzen. Dieser rechtlose Zustand grenzt an Anarchie.

        1. „Belästigte Anwohner haben keinerlei Bringschuld zu einer „Konfliktlösung“!“
          Zu einem Konflikt gehören immer zwei Parteien und von daher trifft ihre Aussage nur bedingt zu.

          „Der angehörte AStA hatte bereits öffentlich vor dem Bezirksrat erklärt, für die Semestereinstiegsparties nicht zuständig zu sein.“
          Finde ich spannend. Könnten Sie mir einen Link zu dem entsprechenden Protokoll zukommen lassen?

      2. Wer hier länger wohnt, weiß sehr genau über die Unterschiede im Benehmen und der Anzahl der Touristen bescheid.
        Das hat null mit Altwerden zu tun.
        Ja, vor ein paar Jahren gab es auch schon viele Kioske in Linden und die haben durch die Anwohner überlebt und es standen keine Hundertschaften von Saufenden auf der Straße, die alle zu blöd sind, in ihrem eigenen Viertel zu feieren.
        …bzw. das „zu blöd“ nehme ich zurück. Sie haben kein Rückgrat, mit ihrem Verhalten ihren eigenen Nachbarn auf den Sack zu gehen.

        1. Aha, alle die nicht direkt auf der Limmerstraße wohnen sind Touristen und nur Leute mit Erstwohnsitz auf der Limmerstraße dürfen sich dort aufhalten?! Machen Sie die Einlasskontrollen?

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