16. Februar 2019

Lastenfahrrad fahren und mal eben in ein Geschäft. Wohin dann mit dem Lastenfahrrad? Einfach stehen lassen?

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Und wenn dann andere Fahrräder kommen?

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Hier ein früherer Fall von Fahrrad-Zwischenparken.

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Und wenn dann auch noch die Strassenbahn gleichzeitig kommt …

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Der Fahrer des grünen Lastenfahrrads wurde von einem besorgten Bürger auf die Risiken seines Zwischenparkens hingewiesen. Er sah es freundlich ein und bedankte sich sogar.

Andere Sichtweisen sind willkommen

Klaus Öllerer
16.02.2019

 

 

Kommentare

  1. Also so wie ich das sehe, waren noch genug Fahrradbügel und damit auch Plätze zum kurzen Verbleib frei. Von daher gab es eigentlich keinen Grund dort zu halten, außer es war einfach so bequem.

  2. Die Fußgängerzone Limmerstraße ist wirklich knapp bemessen für alle Verkehrsteilnehmer. Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als dort noch Autoverkehr erlaubt war und damit auch Parken für Autos erlaubt war. Jetzt ist Autoverkehr nur noch stark eingeschränkt erlaubt (Anliegerverkehr zur Einfahrt in die Grundstücke und Lieferverkehr zu bestimmten Uhrzeiten) außerdem Rettungsfahrzeuge im Einsatz und auf dem Abschnitt zwischen den Einmündungen Selmastraße und Mathildenstraße.
    Als in der Limmerstraße noch Autos am Straßenrand parkten, war es nicht gefahrlos möglich rechts von den Gleisen mit dem Fahrrad zu fahren. Dort war „Dooring-Zone“, man lief stets Gefahr in unachtsam geöffnete Autotüren hineinzufahren, oder durch unvorsichtig ausparkende Autofahrer gerammt zu werden. Zum Vergleich kann die Davenstedter Straße zwischen Einmündung Brauhofstraße und Billungstraße dienen. Dort ist allerdings sehr viel seltener ein Stellplatzwechsel als das früher auf der Limmerstraße der Fall war.
    Es ist eine ganz und gar unverschämte, riesengroße Frechheit, dass sich jetzt die CDU erdreistet, sie wolle durch ihren Pseudo-Antrag für einen Stadtbahntunnel etwas tun zur Verbesserung der Situation für die Radfahrer und Fußgänger auf der Limmerstraße. Es war die CDU, die damals mit allen erdenklichen und oft genug grenzwertigen Mitteln massiv dagegen angekämpft hat, dass die Limmerstraße zur Fußgängerzone wird. So wie es heute aussieht ist es ein riesengroßer Fortschritt für Radfahrer, dass sie ganz legal die ganze Breite der Limmerstraße zum Fahrradfahren benutzen dürfen. Die allermeisten Radfahrer nutzen allerdings nur den hellgrauen Betonsteinpflasterstreifen. Daran sieht man, wie vernünftig sich Radfahrer verhalten und längst nicht alles tun, wie es ihnen beliebt und in diesem Fall ja sogar erlaubt ist. Radfahrer dürften nämlich auch direkt auf dem ehemaligen Bürgersteig also in dem Verkehrsraum unmittelbar vor den Geschäften Fahrrad fahren. Was manche Radfahrer nicht wissen und viele Radfahrer nicht trauen: Radfahrer dürfen auch zwischen den Gleisen fahren. Allerdings ist dazu in der Regel die äußere Schiene zu überfahren und das sollte auf keinen Fall im spitzen Winkel geschehen, weil dann die Gefahr besteht, mit dem Vorderrad ins Gleis zu rutschen. Wenn also mal wieder ein unachtsamer Radfahrer den hellgrauen Betonstein-Pflasterstreifen zugeparkt hat, oder was noch etwas häufiger vorkommt, dort ein ordnungswidrig eingefahrenes Auto die „Fahrradfahrspur“ blockiert, dann einfach mit einem möglichst stumpfen Winkel des Vorderrades zwischen das Schienenpaar lenken und dort unbehelligt weiterfahren. ACHTUNG: Vor dem Lenkmannöver nach hinten umschauen, ob nicht ein Bus oder eine Stadtbahn naht. Die dürfen nämlich in der Fußgängerzone bis zu 25km/h fahren.

    1. Danke für diesen schönen Beitrag!
      Das mit der höheren Geschwindigkeit des ÖPNV (Öffentlicher PersonenNahVerkehr) ist die große Gefahr auf der Limma. Straße oder Fußgängerzone sind ja so wie es ist beide nicht zutreffend.
      Mit etwas Glück wird beim Bau der Hochbahnsteige und der nächsten Erneuerung der Gleise, die schwarzen mit Bitumen eingefassten Steine gegen einen besser zu befahrenden Belag getauscht.
      Beim letzten Gleiswechsel der 9 ist das ja schon in der Egestorffstraße geschehen.

    2. Ja, die Davenstedter, Straße die hat überhaupt keine Lobby. Obwohl in den Nebenstraßen viele Familien mit kleinen KIndern wohnen, gibt es zwischen Nieschlagstraße und Real keinen Fußgängerüberweg und keinen Radweg ab Billungstraße. Für andere Straßen wird 30 km/h diskutiert. Nicht für die D. Da wird auch nicht geblitzt. So fahren viele gerne die gerade Strecke mit 60, 70 bis zum Bäcker hoch. Dazu die Stadtbahn. Sogar Fußgänger müssen sich auf dem Gehweg aneinander vorbeidrängeln, weil mehr Platz den Autos eingeräumt werden. Die Zackenlinie, die sie an der Erichstraße angebracht haben, ist schon nach einem Jahr von Falschparkern fast abgefahren

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