29. Januar 2018

 

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Text: „Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich soviel Licht ins Herz zu tragen, daß, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.“

 

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29.01.2018

 

 

Kommentare

  1. Toll! Wo ist das denn? (Irgendwo in der Rampenstraße wahrscheinlich. Mal wieder da hochfahren.)

    Übrigens ist das ein Goethe-Zitat – das auf sehr praktischen Erkenntnissen beruht. Hätte ich diese berücksichtigt, hätte ich derzeit eine Liebes- und Paarbeziehung. Die Chancen hatte ich, weil die Frau meines Begehrens diese Regeln kannte und mir zur rechten Zeit alle Möglichkeiten gegeben hatte. So aber bleibt es vorerst trist, und ich verschenke ihre und meine Lebenszeit.

    Was die Kalligraphie betrifft, ist der „Kunsttischler“ (offenbar ist es ja sogar eine Sie) sowohl versiert als auch eigen. Ohne persönliche Note geht da wahrscheinlich gar nichts.

    Und die Webseite der Kunsttischlerei Krätzer ist hier:

    http://www.antiquitaetentischler.de

    Ich selbst bin aufgewachsen mit Antiquitäten. Auf dem Dachboden waren Zimmer, die vollgestopft waren mit jahrhundertealten Möbeln aller Arten und besserer Qualitäten. Als Jugendliche konnten wir uns einfach davon für unsere eigenen Zimmer bedienen.

    Einmal hatte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn ein Mahagoni-Furnier zerstört, indem ich die tropfende Kaffeetasse ohne Unterlage immer auf die selbe Stelle stellte. Das ließ sich später wieder perfekt ausbessern, aber ich hätte es nicht geglaubt. Dieser Sekretär (also ein Schreibtisch) hatte sogar ein Geheimfach. Mit all solchem Zeugs war ich aufgewachsen. Wir hatten alles davon.

    1. – „Wir hatten alles davon.“

      Bis hin zu Ebenholz und Elfenbein als Intarsien in der Wandvertäfelung unseres Ahnensaals.

      Heute Hartz IV, und mein Vater hat das historische Familienerbe, von dem in fast jedem deutschen Schulgeschichtsbuch berichtet wird, hemmungslos verhökert. Auch die Angehörigen sind vor die Hunde gegangen, die gesamte Familienhistorie zerstört. Meine Geschwister und ich sind die letzten Nachkommen in einer jahrhundertealten Tradition. Wir wünschten uns, es hätte nicht so geendet.

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