21. November 2018

Gesehen kürzlich in der Limmerstrasse

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Fahrradfahren kann Spaß machen und ist sinnvoll. Doch: je mehr Fahrräder, um so mehr Chaos. Nach einem derartigen Zusammenhang sieht es derzeit aus. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

Die Erfahrungen der Fahrradstadt Kopenhagen scheint dieses zu bestätigen. 13.000 Fahrräder gelten jedes Jahr als „aufgegeben“.
Siehe auch >> Gedankenexperiment: Fahrradboom auf Limmerstraße – Stress, Kollisionen, …

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Die große Menge an Fahrrädern bringt auch ungünstige Wirkungen mit sich. Dies ist eines von mehreren Fahrzeugen, die etwa 13.000 aufgegebene Räder pro Jahr auf den Straßen in Kopenhagen aufsammeln. Quelle:  heb@Wikimedia Commons (mail) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11975943

 

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
21.11.2018

 

 

Kommentare

  1. Mein Fahrrad steht ja schon seit Jahrzehnten immer draußen und im öffentlichen Raum. Als es noch an einer Laterne stand, wurde daran öfter vandaliert. Hinterrad ab, Sattel weg, Scheinwerfer zerstört, und einmal lag das Rad voll auf dem Boden. Ich habe die Krätze gekriegt und jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen runtergeguckt, ob das Rad noch vernünftig steht.

    Dann haben sie Radbügel hingebaut, wo das Rad für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich sicherer parkt. Außerdem verwende ich Sicherheitsmuttern, ein dickes Schloss und einen hässlichen Sattelbezug. Und der Rahmen ist sogar codiert mit dieser Einfräsung. Da bin ich sehr penibel, und da passiert dann auch nicht mehr viel. Was die Fahrraddiebe anbelangt, klauen sie auch lieber auffällige und hippe Räder als ältere von gutem Gebrauchswert und mit geringen Unterhaltskosten. So wird mir mein gutes Stück wohl noch lange erhalten bleiben.

    – Im Foto oben das umgefallene Fahrrad mit dem Müllkorb ist ja eigentlich ein mittelgutes. Das hätte ich gerne als Gästerad, nun aber fällt es dem Vandalismus und später wahrscheinlich noch der diebstahlmäßigen Ausweidung zum Opfer. Ich selbst habe schon mal an einem aufgegebenen Fahrrad was abmontiert in einer kriminellen Nacht-und-Nebel-Aktion. Man sieht’s aber auch nicht ein: Hier wird’s gebraucht, da verrottet es oder wird kaputtgetreten.

    Und wenn die Räder dann endlich mal losgeschnitten und entfernt werden, dürfen sie noch nicht mal weitergenutzt und schon gar nicht verkauft werden, weil das formaljuristisch Diebstahl wäre, wenn der Entsorger sich daran wirtschaftlich bereichern würde. Auch brauchbare Räder, Rahmen und Teile werden da komplett vernichtet und geschreddert.

    Ein Kumpel hatte sich mal ein brauchbares Rad mit Sieben-Gang-Nabe aus dem Container gefischt. Es ist eine Unkultur, solche gut funktionierenden Sachen wegzuwerfen.

  2. Seltsame Schlussfolgerungen. Zu viel CO2 im Kopf?

    Schon mal im Autoland Amerika gewesen? Dort werden Autos an der Straße abgestellt. NIRGENDS ist ein Fahrrad zu sehen, vielleicht mal als Sportgerät. Findste das Besser?

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