6. September 2018

Hinweis: Siehe Anmerkung weiter unten

2018.09.02_TOETED_die_scheiss_Deutche_ALAHU_AKBA_1
Foto vom 02.09.2018

 

2018.09.05_P9050175
Die Schrift war einige Tage später abgewischt worden

 

Anmerkung und Frage
Manche Leser bemerken in Kommentaren, dass „ALAHU AKBA“ falsch geschrieben sei und deswegen auch kein Muslim den Text geschrieben haben könnte.
Nun gibt es bei Youtube ein islamisches Video mit genau dieser Schreibweise.
Siehe: youtube.com/watch?v=z2om1F-opW0

Für weiterführende Tipps der Leser wären wir dankbar.
Klaus Öllerer

 

06.09.2018; 17:04

 

 

Kommentare

  1. @Henry
    Dein Einwand, dass die ersten Bibeln auf hebräisch, bzw. griechisch geschrieben waren ist nicht grundverkehrt, unterstreicht aber nur noch einmal meine These, dass die wenigsten Menschen überhaupt die Sprache der Bibel verstanden. Das Wort „Bibel“ ist tatsächlich dem Altgriechischen entnommen, und erklärt vielleicht auch, dass die ersten – nennen wir es einmal „Aufzeichnungen“- wirklich in griechischer Sprache verfasst waren. In hebräischer Sprache war in der Tat der Tanach geschrieben, aber auch hier stimmt die Zeitachse nicht, da Jesus und seine Jünger nicht hebräisch, sondern aramäisch gesprochen haben, und unter den Fischern, Zimmerleuten, und anderen Handwerkern sicher auch niemand des Lesens und Schreibens mächtig war. Hebräisch wurde in Judäa erst mehrere hundert Jahre später gesprochen. Woher stammten also die Informationen?
    Während die Bibelforschung bemüht ist die Authentizität der Bibel zu beweisen, legen andere Wissenschaften nahe, dass viele Inhalte der Bibel sooo nicht stimmen können.
    Das bringt mich auch zu deiner Feststellung, dass ich Judentum, Christentum und Islam gleichermaßen kritisiere.
    Dies tue ich, weil ich einer Glaubensgemeinschaft anhänge, der inzwischen mehr als die Hälfte der Einwohner Deutschlands angehören, und die dennoch keine Teilhabe an der „Glaubensfreiheit“ in diesem Land genießt: den Atheisten.
    Die „Propheten“ im wörtlichen Sinne sind Menschen, die sich „berufen“ fühlen eine bestimmte Botschaft auszusenden. Ihnen allen ist wohl gemein, dass sie glauben „wahre“ Propheten zu sein.
    Wir geben in Mitteleuropa Milliarden für Schulen, Universitäten und Bildung aus, und stellen das Gelernte im nächsten Moment in Frage, wenn wir in die Moschee, die Kirche, oder die Synagoge gehen.
    Finde den Fehler!

  2. Hodscha Nasreddin lief gebückt unter einer Straßenlaterne herum. Sein Nachbar sieht das und fragt nach dem Grund. „Ich haben meinen Schlüssel verloren“, antwortet Hodscha Nasreddin. Der Nachbar hilft ihm bei der Suche. Nach einer Weile fragt der Nachbar: „Wo hast du ihn denn so ungefähr verloren?“ Der Hodscha antwortet: „Dort drüben in der dunklen Ecke“ und er zeigt weit weg von der Laterne in eine dunkle Häuserecke. „Und warum suchst du den Schlüssel dann hier?“, will der Nachbar wissen. „Weil es dort drüben viel zu dunkel ist, um etwas zu finden.“ Diese Geschichte von Hodscha Nasreddin soll wohl auch davor warnen, nicht nur immer in „trüben Gewässern zu fischen“. Für einen Journalisten natürlich eine schwere Herausforderung, da es ja sein Metier ist, im Trüben zu stochern. Aber Journalisten, die immer nur im Trüben stochern und das stets mit einer ganz bestimmten „Stoßrichtung“, sind mir nicht ganz geheuer.

  3. Moment mal, als Christ sag ich NEIN, wir haben nicht den gleichen Gott. Ich folge Jesus, und Er hat Liebe gelehrt. Der islamische Gott lehrt alles umgekehrt als wir Christen.
    Wenn wir den gleichen Gott hätten, warum gibt es da keinen Frieden zwischen Moslems und Christen bzw. Juden? Warum? Weil Allah und der Gott der Bibel nicht die selben sind

    1. Jemals was aus dem kuran gelesen? Scheinbar nicht , dieses Buch des Glaubens vermittelt die selben Werte nur mit einer anderen Geschichte.
      Das Problem ist, dass Muslime (nicht Moslems) ausgegrenztf werden und am Rande der Gesellschafft im schattendasein existieren und sich dort etwas zusammenbrach, was an solchen Schandtaten ihre ausschweifungen hat.

      Doch gibt es das von überall, das hat nichts mit Ethik oder Religion zu tun.
      Es gibt auch Christen, die die Wände mit rechten Parolen beschmieren.
      Jede Medaille hat zwei Seiten!

    2. Sie sollten sich mal mehr mit den einzelnen anderen Religionen und ihrer Entstehung beschäftigen.
      Die Muslime beten sehr wohl den selben Gott sie nennen ihn nur Allah. Der Unterschied der Religionen ist, dass die Lehren nicht von Jesus sondern durch die Mohammed übermittelt wurden, er ist im Islam genauso ein Prophet wie es auch Jesus ist, der dort „Isa“ heißt!

      1. Offensichtlich glauben manche (und anscheinend immer mehr) Muslime, sie könnten Gutes tun, indem sie Ungläubige (Kuffar) umbrächten oder wenigstens schädigten, und dann noch im Namen Gottes. Das ist in dem Foto mit der Textschmiererei ja auch nachvollzogen. Am Besten dabei noch ehrenvoll als Märtyrer sterben oder wenigstens leiden.

        Beim christlichen Gott dagegen kommt man für so was knallhart in die Hölle. Da hilft auch kein Jesus mehr, der sonst für wirklich Alles Verständnis hat.

        1. Diese Art von Irrglaube ist an Dummheit nicht zu überbieten:
          Wenn ich angeblich an einen allmächtigen Gott glaube, der alles im Griff hat, wieso muss ich dann in seinem Namen Leute umbringen?!

    3. Zwischen den meisten Anhängern von Religionen gibt es ja Frieden.
      Es haben ja längst nicht alle das Bedürfnis anderen ihre Meinung über Gott aufzudrängen und sie zu bekämpfen, wenn sie anderer Meinung sind.
      Wenn es zwischen einigen Anhängern verschiedener Religionen keinen Frieden gibt, liegt es einzig und allein daran, dass sie glauben, ihre Auffassung von Gott sei die einzig richtige.
      Dabei irren sie sich alle.
      Viele, die meinen zu wissen, was Gott will, wissen noch nichtmal wer oder was Gott eigentlich ist.
      …der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde…

  4. Also mich erinnert das eher an einen Fall in dem Nazis so etwas an Brennpunkten geschrieben haben um die anliegenden Menschen mit Migrationshintergrund zu diskreditieren.

  5. Polizei und Verfassungsschutz (und dann Jugendamt) sollten den Fall ernstnehmen, denn da ist irgendwo ein islamistisches oder dschihadistisches Nest in der Nachbarschaft. Und die Täter lassen sich auch ermitteln. Im Übrigen ist Volksverhetzung ein Offizialdelikt und muss schon von Amts wegen verfolgt werden.

    Einige Jahre zuvor war ja schon in der anliegenden Fröbelstraße die spätere Attentäterin Safia S. islamistisch radikalisiert worden. Der Fall war bundesweit bekanntgeworden und lässt sich leicht recherchieren. Hier einige Videos aus dem Verein:
    https://www.youtube.com/user/EINLADUNGZUMPARADlES

    – Bemerkenswert ist neben der dschihadistischen Bedrohung aber auch die Unbildung, Antisozialität und unästhetische Liederlichkeit, die die Textschmiererei ausdrückt. Als was, wenn nicht als Selbstmordattentäter oder sonstige Kriminelle, könnten solche Leute in unserer Gesellschaft, aber selbst bei Dschihadisten eine Chance bekommen? Sie werden lebenslang Underdogs bleiben.

  6. „Narr in Verzweiflung
    Ach! Was ich schrieb auf Tisch und Wand
    mit Narrenherz und Narrenhand,
    das sollte Tisch und Wand mir zieren? …

    Doch i h r sagt: „Narrenhände schmieren –
    und Tisch und Wand soll man purgieren,
    bis auch die letzte Spur verschwand!“

    Erlaubt! Ich lege Hand mit an -,
    ich lernte Schwamm und Besen führen,
    als Kritiker, als Wassermann.

    Doch, wenn die Arbeit abgetan,
    säh‘ gern ich euch, ihr Überweisen,
    mit Weisheit Tisch und Wand besch…“

    – Friedrich Nietzsche: „Narr in Verzweiflung“ aus Die fröhliche Wissenschaft 1882

    Kapiert es endlich, Muslime, Juden und Christen beten zu ein und dem selben!

    1. Das Gedicht Nietzsches wird meistens misinterpretiert. Es spricht nämlich im Namen des Narren, nicht in dem von „ihr [euch] Überweisen“.

      Aber Textverständnis ist noch viel schwerer als nur Rechtschreibung, die oft schon von ansonsten intelligenten, jüngeren Biodeutschen zunehmend nicht mehr beherrscht wird. Ich sehe schwarz für die Gesellschaft.

      – „Kapiert es endlich, Muslime, Juden und Christen beten zu ein und dem selben!“

      Das glauben zumindest einige christlich Sozialisierte verschiedenen Glaubens.

      1. Die die 3 Religionen alle den Exodus aus Ägypten gemein haben, wie soll es da anders sein?

        Eigentlich hätten wir ja keine Probleme wenn die Leute die daran glauben sich nach den 10 Geboten richten würden.

        Aber eigentlich kann man es auch mit einem Abhandeln:
        Behandele jeden so, wie du selber behandelt werden willst!

        1. Wenn alle Menschen sich nach den „10 Geboten“ richteten, würde sich in der Gesellschaft auch nichts mehr ändern.
          Arm bliebe arm, und reich bliebe reich. Die Texte der Bibel wurden in den letzten 2000 Jahren ständig an das Weltbild der jeweils Herrschenden angepasst. Umso schändlicher die Herrschenden mit ihrem Volk umgingen, umso mehr Androhungen aufs Fegefeuer mussten in den jeweils aktuellen Bibeltexten zu finden sein. Wollte der Herrschende nicht eines Tages neben seinem Kopf aufwachen, mussten seine Untergebenen Angst vor der Hölle, und letztlich Angst vor den Verstößen gegen die „10 Gebote“ haben. Frei nach dem Motto: Hast du im Diesseits schlechte Karten, dann musst du aufs Jenseits warten!
          Es gibt nicht DIE Bibel, DIE Tora, oder DEN Koran. Alle „heiligen Bücher“ wurden ständig an die Gegebenheiten angepasst, und somit manipuliert. In allen Zeiten war es so, dass nur wenige Menschen überhaupt Lesen oder Schreiben konnten. Die ersten Bibeln waren zudem noch in Latein geschrieben, das die wenigsten verstanden. So gesehen sind die Probleme zu Zeiten Mohameds oder Jesus die gleichen wie auch heute.
          Der gesammte Ärger in der Welt, und letztlich auch die Schmierereien auf dem Schild sind ein Produkt eklatant schlechter Bildung der Bevölkerung. Aufgklärte, gebildete Menschen fallen nicht auf die Gaulands, Seehofers, Islamisten und andere falsche Propheten dieser Welt rein.

          1. Die ersten Bibeln waren in hebräisch (Altest Testament) und griechisch (Neuses Testament) geschrieben. Außerdem frage ich mich, wer denn für dich die „echten Propheten“ sind. Wenn du Gauland und Co. als „falsche Propheten“ bezeichnest, dann gehst du doch anscheinend davon aus, dass es auch „echte Propheten“ gibt. Das ist im Zusammenhang mit deinem ganzen Beitrag interessant, in dem du ganz ausdrücklich sowohl den Islam, als auch das Christentum und auch das Judentum pauschal kritisierst. Obwohl allen drei Religionen gemeinsam ist, dass sie dem Auftreten von Propheten Beachtung schenken. Viele Propheten des Alten Testaments werden sowohl von Muslimen, Christen und Juden verehrt und geachtet, allen voran Abraham. Daher kommt auch der Begriff abrahamitische Religionen.

        1. Als ich den Begriff „biodeutsch“ zum ersten Mal von einem Politologen hörte, dachte ich, das sei ironisch gemeint, um sich über die Sprache von „reinrassigen“ Deutschen lustig zu machen. Weit gefehlt. Dieser Begriff wird zur Zeit von Wissenschaftlern hoffähig gemacht, die sonst peinlich auf Political Correctness achten und diese – wie z.B. der Soziologe Aladin El-Mafaalani im SPIEGEL – als wichtigen Teil der Streitkultur sehen.

          Erschreckend ist die Naivität, mit der immer mehr Menschen den gruseligen Begriff „Biodeutscher“ gedankenlos aufgreifen. Fragt man dann nach, ob Biodeutsche bessere Deutsche sind oder ob man vielleicht statt des deutschen Passes ein deutsches Bio-Siegel einführen soll, dann ist die Empörung groß. Der Beteuerung, so sei das doch nicht gemeint, glaube ich sogar. Aber bitte dann Vorsicht bei einem derart belasteten Thema, bei dem mir sofort der Begriff Ariernachweis einfällt. Warum wohl?

          Manchmal hilft ein Blick ins Grundgesetz. Danach ist ein Deutscher, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt (Artikel 116). Das gilt unabhängig von Abstammung, Rasse, Sprache, Herkunft, Religion und politischer Anschauung. Und das ist gut so.

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