15. Februar 2019

Das fällt leicht auf. Eine Menge Vögel sitzen auf diesem Dach gegenüber dem Ihme-Zentrum. Es sind nur zwei Arten Vögel: graue Tauben und weiße Möwen. Die weißen Möwen scheinen die leichten Sitzplätze zu belegen. Während die Tauben sich auf den eher schwer zu sitzenden Dachpfannen befinden.

Warum gibt es diese Aufteilung? Gibt es hier so eine Art „Rassisimus“ in der Tierwelt? Sind die Tauben die HerrInnen? Oder hat das alles ganz andere Gründe?

Vielleicht wissen die Leser mehr.

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Kommentare

  1. Dachfirste sollten wegen Benachteiligung durch die Natur sofort taubengerecht umgestaltet werden. Außerdem ist eine Taubenquote für Dachfirste und sonstige bevorzugte Positionen längst überfällig.

  2. Das ist das Recht des Stärkeren. Wenn Möwen eine geschwächte Taube ausmachen, dann töten und fressen sie sie.

    Unter den Kleinvögeln habe ich selbst ja bislang nur Wachteln probiert, obwohl Tauben eigentlich auch gehen müssten, wenn man sie vernünftig ernährt und hygienisch zubereitet. Selbst die kleinen Spatzen sind begehrt, wenn man sie mal kriegt. Die Straßentauben vor der Backfactory würde ich aber nicht essen wollen; die Raubmöwen wiederum haben andere Gründe, diesen Orten fernzubleiben.

    An dieser Stelle lässt sich auch gut ein wichtiger Mentalitätsunterschied zwischen beiden Vogelgattungen erkennen zwischen den tumb kräpelnden Tauben und den eleganten und machtvollen Möwen. Die Sieger sind die Möwen, und das ist von der Natur so vorgegeben aufgrund der unterschiedlichen Arten, oder waren das Familien? Das sind ja auch keine Rassen in dem Sinne, wie man das so früher dachte.

    Außerdem beuten die sich die Dachplätze teilenden Möwen die Tauben ja auch nicht aus, sondern haben nur die besseren Plätze. Das ist denen ja egal, ob untenrum noch die Tauben rumturnen. Wer da unten rummuckt, kriegt eine Attacke. Möwen sind ja auch gute Flieger mit scharfen Schnäbeln.

    Eines Tages aber, so die Bibel, wird selbst der Löwe mit dem Lamm liegen und Stroh fressen. Das steht da so; ich hab’s nicht selbst erfunden. Allerdings nehme ich an, dass der Löwe stattdessen wenigstens Heu und Gen-Soja-Kraftfutter zugefüttert kriegt. Und Hormone natürlich, z.B. Oxytocin (Mutterbindung etc.). Ohne ganzheitliche Unterstützung wird ein Löwe seine weichen Seiten nie entdecken. Eigentlich ist der Löwe ja auch gar kein richtiges Raubtier, sondern wurde erst durch die Schafställe ausgegrenzt.

    Letztendlich ist das, was ein Löwe braucht, eine spirituelle Transformation. Der Löwe muss sich überwinden und lernen, menschlich werden, so wie es Gott für ihn ursprünglich vorgesehen hatte, bevor das halt schiefging. Aber darüber reden wir das nächste Mal.

    1. Ja genau! Oder es hat einfach mit der Beschaffenheit der unterschiedlichen Vogelfüße zu tun.
      Kann jeder mal beim Slacklinen ausprobieren: Klappt barfuß einfach besser, als mit Schwimmflossen.

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