12. November 2017

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Nach der Landtagswahl: Forderungen an die Wohnungspolitik

In der sich abzeichnenden Großen Koalition auf Landesebene kommt es aktuell zu fachlichen Sondierungsgesprächen in den verschiedensten Sparten. Zur zukünftigen Wohnungspolitik Niedersachsens verlautet nichts, wie der Landesverband Haus & Grund Niedersachsen e. V. jetzt kritisiert. Dazu Verbandsvorsitzender Dr. Hans Rei-nold Horst:

Die zukünftige Landesregierung Niedersachsens steht vor wohnungspolitisch hohen Herausforderungen: Das absolute Gebot der Stunde besteht in der Befriedigung des hohen Bedarfs an Wohnraum insbesondere in den Bereichen „altengerechter, behin-dertengerechter und rollstuhlgerechter Wohnraum“ sowie „sozialer Wohnungsbau“. Die aufgerufenen Bereiche müssen stärker gefördert werden, das Baurecht muss von unnötigen Reglementierungen und überzogenen Kostentreibern bereinigt wer-den, energetische Anforderungen an Gebäude auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß zurückgeführt werden. Die in Niedersachsen bestehende „MieterschutzVO“ (Miet-preisbremse für Eingangsmieten, abgesenkte Kappungsgrenzen für Mieterhöhungen während des Vertragslaufs, sowie zeitlich ausgedehnte Kündigungssperrfristen) müssen schnellstens ersatzlos abgeschafft werden. Aus rein populistischen Motiven eingeführt, behindern diese regulierenden Instrumente den Markt, anstatt ihn zu be-leben, wie Vorsitzender Dr. Hans Reinold Horst unterstreicht.

Nähere Informationen erhalten Mitglieder bei ihrem örtlichen Haus & Grund Verein.

Der Landesverband Haus & Grund Niedersachsen ist Teil der bundesweiten Eigentümer-schutz-Gemeinschaft mit insgesamt ca. 900.000 Mitgliedern.

Landesverband Haus & Grund Niedersachsen e.V.
Schützenstr. 24, 30853 Langenhagen
T 0511-97329738, F 0511-97329732
>> info@haus-und-grund-nds.de, >> http://www.haus-und-grund-nds.de/

 

12.11.2017

 

 

Kommentare

  1. Zum Thema Wohnungsknappheit umme Ecke hat der Bezirks-Grüne Gardemin dankenswerterweise einen beeindruckenden Bericht veröffentlicht:

    http://blog.gardemin.de/leermietung-herr-treumann-verliert-seine-wohnung/

    Und es ist nicht nur „Herr Treumann“, sondern das ganze Haus da. – „Lieber obdachlos, als in diesem Horrorhaus bleiben!“, so ein Stadtteilviech, und der meinte das in seinen wie immer spärlichen Worten ernst. Und das werden auch einige der Mieter dort: obdachlos.

  2. hä, wovon redet er, ich und mein bruder haben da auch 24 einheiten am markt (2. generation altervorsorge) und sind vereinsmitglied … also schrottimobilen ist schonmal albern, bei den römern hielten steine 2000 jahre, bei uns 30?

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