20. Mai 2018

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Gartenzoff

Der Eigentümer einer grenznahen Hecke ist nicht verpflichtet, außerhalb der Wachstumsperiode, in der Pflanzen geschützt sind und in denen ein Rückschnitt zu unterbleiben hat, seine Hecke soweit herunter zu stutzen, dass sie durch weiteres Wachsen innerhalb der geschützten Wachstumsperiode von März bis einschließlich September des Jahres die vorgeschriebene Höhe nach dem Landesnachbarrecht nicht überschreitet. „Vorbeugend“ muss er also nicht zur Schere greifen. Dies betont jetzt Haus & Grund Niedersachsen e.V. unter Berufung auf eine Entscheidung des LG Freiburg (Urteil vom 07.12.2017 – 3 S 171/16). Dazu Verbandsvorsitzender Dr. Hans Reinold Horst von Haus & Grund Niedersachsen e.V.: Der Nachbar eines Eigentümers einer Grenzhecke hatte entsprechend auf einen vorsorglichen Rückschnitt geklagt, der Heckeneigentümer war der Auffassung, er müsse erst dann schneiden, wenn die Hecke das gesetzlich erlaubte Maß des Höhenwachstums tatsächlich überschritten habe. Das LG Freiburg schloss sich dieser Auffassung an.

Nähere Informationen erhalten Mitglieder bei ihrem örtlichen Haus & Grund Verein.

Der Landesverband Haus & Grund Niedersachsen ist Teil der bundesweiten Eigentümerschutz-Gemeinschaft mit insgesamt ca. 900.000 Mitgliedern. Bundesweit ist Haus & Grund der mit Abstand größte Vertreter der privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Deutschland. Den Bundesverband mit Sitz in Berlin tragen 22 Landesverbände und über 900 Ortsvereine. In Niedersachsen vertritt Haus & Grund auf Landesebene die Interessen von ca. 60.000 Mitgliedern.

Landesverband Haus & Grund Niedersachsen e.V.
Schützenstr. 24, 30853 Langenhagen
T 0511-97329738, F 0511-97329732
>> info@haus-und-grund-nds.de, >> www.haus-und-grund-nds.de/

 

20.05.2018

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