15. Januar 2018

Herausforderung Wohnen – Themenabend von bbs und ARL am 15. Januar im Ihmezentrum

Hannover: Wenn Wohnraum knapp wird, steigen die Preise. Und der Wohnraum ist gegenwärtig knapp in Hannover, insbesondere im preiswerten Segment. Welche Konzepte gibt es, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wie wirken sie und für wen? Und welche Strategien verfolgt die Stadtpolitik in Hannover? Diese Fragen diskutieren wir am 15. Januar, von 18:00 bis 21:00 Uhr im Ihme-Zentrum mit:

Prof. Dr. Barbara Schönig (Bauhaus Universität Weimar),

Daniel Fuhrhop (Buchautor der Streitschrift „Verbietet das Bauen“),

Michael Heesch (Leiter des Fachbereichs Planen und Stadtentwicklung der Stadt Hannover),

Dr.-Ing. Klaus Habermann-Nieße (Stadtplaner, Hannover),

Dr. Frank Eretge (Geschäftsführer Firmengruppe Grundlach) und

Prof. Prof. Dr. Axel Priebs (Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover).

Der Eintritt ist frei, im Anschluss gibt es einen Umtrunk.

Wenn Wohnraum knapp wird, steigen die Preise. Und der Wohnraum ist gegenwärtig knapp, insbesondere im preiswerten Segment und insbesondere in wachsenden Stadtregionen, Großstädten und vielen kleineren Universitätsstädten. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Seit gut einem Jahrzehnt steigt die Wohnungsnachfrage durch Zuzüge aus dem In- und Ausland, gleichzeitig wächst der Flächenbedarf pro Kopf und die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte nimmt zu. Die wachsende Nachfrage trifft auf eine Wohnungspolitik, die sich lange Zeit auf die Aufwertung der Innenstädte konzentrierte und sich zugleich aus der Förderung des sozialen Wohnungsbaus zurückzog. Wer heute eine Wohnung sucht, braucht Ausdauer, Netzwerke und ein stabiles Einkommen. Bei Wohnungsbesichtigungen stehen sich Mietinteressenten gegenseitig auf den Füßen, und wer kein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann oder aus anderen Gründen – zu viele Kinder, offensichtlicher Migrationshintergrund, zu jung und unbeständig, Haustiere – ein vermeintlich schlechter Vertragspartner zu sein scheint, hat schnell das Nachsehen.

Konzepte, wie die Politik dieser Entwicklung entgegenwirken kann, gibt es genug. Doch welche wirken wie und für wen? Manche der bereits erprobten Maßnahmen, wie z.B. die Mietpreisbremse, gelten kurz nach ihrer Einführung bereits als gescheitert. Andere, wie eine Wohnungssteuer für Unternehmen, sind umstritten. Wie lässt sich preiswerter Wohnraum realisieren – in den Innenstädten, auch im Neubau, am besten energieeffizient? Beim Themenabend möchten wir die Ursachen der Wohnungsnot in Hannover analysieren und innovative Wohnkonzepte und wohnungspolitische Steuerungsinstrumente vorstellen und diskutieren.

Die Abendveranstaltung wird vom Bürgerbüro Stadtentwicklung und der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Leibniz-Forum für Raumwissenschaften (ARL) organisiert. Der Eintritt ist frei.

Zeit: 15.01.2018, 18:00 bis 21:00 Uhr, danach Ausklang mit Umtrunk

Ort: Zukunftswerkstatt am Ihmeplatz, Ihme-Zentrum, 30169 Hannover

(Der blauen Beschilderung folgen ab der Bushaltestelle „Am Küchengarten“, Linie 200)

Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.arl-net.de und www.bbs-hannover.de

Kommentare

    1. Wo soll das auch dokumentiert sein?!?

      Es ist und bleibt ja eine private Wohnungseigentümergemeinschaft; auch wenn grade eine „Gruppe“ versucht Revolution zu machen…..egal ;-).

      Aus meiner eigenen (natürlich subjektiven) Einschätzung sage ich deutlich unter 5 % (das wären ca. 40 Wohnungen; halte ich aber für zu viel).

      Vielleicht einfach mal freundlich beim Hausverwalter nachfragen, eventuell gibt der ja eine Info raus.

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