12. August 2018

Offener Brief / Kritikpunkte zum Fährmannsfest 2018

Liebe Veranstalter, Organisator/innen,

als langjährige Lindenerin und ehemals begeisterte Besucherin des Fährmannsfestes, ist in diesem Jahr meine Enttäuschung und Entrüstung auf einem absoluten Höhepunkt angekommen;

an den rückläufigen Besucherzahlen wird klar, dass es nicht nur mir so geht…

Folgende Punkte sind nicht ohne Widerspruch hinnehmbar:

– bei extrem hohen Temperaturen an allen 3 Festivaltagen war die Mitnahme von nur 0,5 l

– Wasser im Tetrapack erlaubt; dies grenzt schon an Unverschämtheit, da es auf dem Festivalgelände nur einen Trinkwasserzugang in Bodennähe gab, worüber die Besucher/innen nicht informiert wurden; hatte Mensch diesen dann entdeckt, gab es natürlich die Möglichkeit den 0,5 l Tetrapack aufzufüllen, na vielen Dank auch…

– sehr enttäuschend auch, dass es diesjährig nicht einmal einen Trinkwassertank am Stand von „viva con aqua“ gab…
Vergleichsweise ist festzustellen, dass am gleichen Hitzewochenende bei diversen öffentlichen Events kostenlos Trinkwasser an die Besucher/innen verteilt wurde.

– Willkürliches Abweisen von Besucher/innen am Eingang

Beispiel:

– einem 13jährigen Kind wird der Eintritt auf die Kulturbühnenwiese verboten, da sich zusätzlich zu seinen Badesachen auch eine Tüte Chips in seinem Rucksack befindet; kleinlicher und peinlicher geht`s nach meiner Meinung gar nicht mehr…

– kein Einlass von Fahrradrollstühlen (merkwürdig, ansonsten bekommt ihr das mit der Inklusion doch ganz gut hin);

– Lange Jahre war das Fährmannsfest auch ein „Fairmannsfest“ und durfte zu Recht liebevoll „klein Woodstock“ genannt werden! Mittlerweile ist davon kaum etwas übrig geblieben, viel zu übersteigerter Kommerz und Reglementierung; es wäre schön, wenn der Fährmann nicht untergeht, aber das liegt ja nun in eurer Verantwortung und eurem Ermessen…

Mit dennoch freundlichen Grüßen
Andrea Littau

 

 

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