26. Juli 2017

In der Nacht zum 25.07.2017 wurden 51 von 54 kurz zuvor angebrachte Plakate der SPD zerstört. Das hatte Philip Schmalstieg, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Linden-Limmer, so noch nicht erlebt und vermutet ein gezieltes vorgehen dahinter. Auch Plakate, die in zweieinhalb Meter Höhe hingen wurden zerstört.

Zu einer Demokratie gehört, dass auch alle Parteien, die auf dem Wahlzettel stehen, in allen Regionen, Orten und Stadtteilen Wahlkampf ohne Behinderung betreiben können.

An der Bundestagswahl 2017 werden 48 Parteien teilnehmen.

 

2017.07.25_Plakate_SPD_Limmerstrasse2_K

 

 

öl/26.07.2017

Kommentare

  1. Die SPD scheint immer ziemlich schnell dabei zu sein, sich für ihre Wahlplakate die besten Plätze zu sichern. Zwei Monate vor der Wahl dürfen die Parteien mit dem Plakatieren beginnen, und der 24.7.2017, an dem die Plakate auf der Limmerstr. angebracht wurden, war exakt zwei Monate vor der Wahl.

    Zu dieser Situation beim vorangegangenen Bundestagswahlkampf heißt es:

    – „Die SPD zog dabei am Montag Kritik und Spott ihrer politischen Gegner auf sich, weil sie gut drei Stunden vor der genehmigten Frist die ersten Plakate aufhängte und sich damit in der Innenstadt die besten Plätze sicherte.“

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Die-SPD-hat-ihre-Wahlplakate-in-Hannover-zu-frueh-aufgehaengt

    Die erste Übertretung geschah ja sicherlich noch „aus Versehen“, aber bei einer zweiten Übervorteilung wäre die politische Konkurrenz dann vielleicht echt stinkensauer.

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