12. Januar 2018

Beinahe Sechzig Teilnehmer versammelten sich im Medienhaus am Schwarzen Bär, um über die Gestaltung ihres Lebensumfeldes „Jamiel-Kiez“ zu beraten. Mit „Jamiel-Kiez“ sind die Jakob-, Minister-Stüve- und Eleonorenstraße gemeint.

 

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Oliver Thiele, einer der Initiatoren, führt durch die Veranstaltung.

 

In einer Präsentation wurde dargestellt, dass die drei Straßen 55 Häuser umfassen und von ca. tausend Menschen bewohnt werden. Wie gezeigt wurde sollen Straßen und Häuser begrünt, Spiel und Aufenthaltsflächen gestaltet und Nachbarschaftsbeziehungen entwickelt werden.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer untereinander kennenlernen und ihre Wünsche zum Jamiel-Kiez austauschen. Dieser Teil wurde von Tanja Föhr moderiert.

 

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Tanja Föhr moderiert und nimmt Ideen zur Gestaltung auf.

 

Das nächste Treffen soll am 21. Januar, 14:00, auf der Kreuzung Jakobstr./Minister-Stüve-Straße stattfinden.

„Bringt Bälle, Federball, Skateboards, Booby-Cars, Springseile, Huula-Hoop-Reifen etc. mit. Oder einfach nur weiter miteinander sprechen und Ideen weiterentwickeln: Bringt Sitzmöglichkeiten und Getränke mit oder so.“, heißt es dazu derzeit auf der Internetseite >> jamiel-kiez.de

 

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Zielvorstellung am Beispiel Jakobstr.

 

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Jakobstr. heute. In allen drei Straßen des Jamiel-Kiezes und dem nahen und weiteren Umfeld sind die vorhandenen Parkmöglichkeiten für Autos eher unzureichend.

 

Siehe auch >> Spezial: Autos – Freund, Feind oder was? – in Linden-Limmer und anderswo

 

Klaus Öllerer
13.01.2018

 

 

Kommentare

    1. – „dass die ganzen parkenden Autos den Anwohnenden gehören“

      … zum Nutzen der Gemeinschaft aller Bürger, denen der Parkraum gehört …

      – Mein eigener Eindruck der Jamiel-Initiative ist durchwachsen. Da steckt deutlich auch Liebe und Kreativität hinter, und auch eine sachgemäße Situationsanalyse. Auch Marketing / Presse sowie die Projektentwicklung werden erkennbar von Profis gemacht.

      Im Gegensatz dazu beeindrucken die studentischen Utopievisualierungen zwar optisch, sind aber nur Mindmap-artig zusammengeklackert. Die richtige Software, erstes Semester (hoffentlich nicht drittes!), und schon in einer Stunde hamwe was gelernt. Für mich ist das noch Katzenbildchenniveau.

      Die besagten Straßen empfinde ich als voll-urbane Steinwüsten mit angrenzend viel zu viel Verkehr. Da würde ich nicht wohnen wollen und von daher schon nicht so interessiert an dem Projekt. Aber wenn ein paar Begrünungen und Sitzgelegenheiten dabei herausspringen, soll es mir recht sein. Auch der nachbarschaftliche Austausch hat seinen eigenen Wert.

      Was mir insgesamt aber an der Jamiel-Initiative am besten gefallen hat, sind die zukünftig dort wohl häufiger anzutreffenden leichtbekleideten Frauen wie im Titelbild. Natürlich dürfen die Bänke nicht fehlen, dass man dazu auch verweilen kann und die Bäume müssen weg, damit da mehr Licht rankommt. Postautos sind bei Nostalgikern ja gerade wieder in Mode und ich wünschte, auch ich hätte einen Schutzhelm aufgehabt, als ich damals noch mit dem Stützfahrrad fuhr.

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