16. März 2017

Siehe auch >> Linden-Nord: Die letzten Stunden des Ladenverkaufs – Fisch-Hampe macht als Partyservice weiter
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von Ingmar Hampe

Der Fischhändler geht

Das alte Fisch-Hampe ist Geschichte. Der Ladenverkauf wird beendet, der Party-Service jedoch weiter geführt. Ich, Ingmar Hampe, werde meine berufliche Zukunft anderweitig fortsetzen. Das ist die Folge eines letzten Dolchstoßes des Bezirksrates Linden-Limmer.

Der Grund ist der fast 20 Jahre andauernde Ärger um den Platz direkt vor dem Geschäft und der immer weitere Verlust von Haltemöglichkeiten für Kunden und Lieferanten.
Als 1996 der Schmuckplatz umgestaltet und die Ahlemer Straße zwischen Kötnerholzweg und Velberstraße geschlossen wurde, begann der Leidensweg für die Familie Hampe, die das Fischfachgeschäft betreibt.
Das Geschäft ist schon über 100 Jahre in dem Hause, welches im Jahre 1906 gebaut wurde. Im selben Jahr wie die Bethlehemkirche!

Bei den ersten Sitzungen zur Umgestaltung des Lindener Schmuckplatzes durch den Sanierungsrat/Bezirksrat war die Familie Hampe geschlossen anwesend. Es wurde schnell klar, das auf die Belange des Hauses und des Geschäftes keinerlei Rücksicht genommen wurde, da Teile des Rates Leute waren und es bis heute noch sind, die nicht verstehen, das ein Geschäft beliefert werden muss und von Kundschaft lebt, die nicht nur aus dem Stadtteil kommt.

Familie Hampe ist bei diesen Sitzungen damals massiv beleidigt worden.
Es wurde tatsächlich die Frage gestellt, ob die Familie oder die Kunden denn so behindert seien, dass sie vor dem Geschäft halten müssten!!!

Das Ende vom Lied war eine recht trostlose Gestaltung des Schmuckplatzes mit viel toter Fläche und der Verlust von mindestens 4 regulären Kundenparkplätzen. Für die Lieferanten gibt es bis heute keine Erlaubnis, das Geschäft beliefern zu können sowie ein Verbot vor dem Geschäft zu halten zu können, um einen kurzen Einkauf zu tätigen.
Als Krönung der Rücksichtslosigkeit kam ein paar Jahre später ein Kostenbescheid für die Hausbesitzer über 8.000,- € von der Stadt Hannover, wegen Steigerung des Wohnwertes!
In den nachfolgenden Jahren spitzte sich der Ärger immer mehr zu, da die Einfahrt und Ausfahrt des Hauses die einzige Möglichkeit war und ist, mit dem Auto zu halten.
Das hatte zur Folge, dass alle möglichen Fahrzeuge dort hielten, natürlich unsere Lieferanten und Kunden, aber auch Lieferanten und Kunden aller umliegenden Häuser und Geschäfte.

Das merkwürdige an der Geschichte ist, dass tagsüber, wenn die Kunden und Lieferanten des Fischgeschäftes gehalten haben, massiv durch Politessen sowie der Polizei das unerlaubte Halten geahndet, verfolgt und bestraft wurde, weil es sich um eine Feuerwehrzufahrt zum Nachbargebäude handelte. Nachts aber, wenn die Zufahrt über mehrere Stunden von Kunden des Wettbüros zugeparkt wird, die Politessen Feierabend haben und die Polizei es dann scheinbar nicht mehr interessiert.
Es handelt sich hier wohl um eine Tagesfeuerwehrzufahrt.

Die Einfahrt wird von den Hausbewohnern oft benutzt, abends müssen die Mieter ständig betteln, die Zufahrt nutzen zu können.
Unter diesen Vorkommnissen waren auch absurde Situationen. Wenn z.B. ein älterer gehbehinderter Herr bei uns vor dem Geschäft hält, um einzukaufen. Er stand mit dem Auto so, dass er niemanden behinderte.
Die Polizei hielt mit quietschenden Reifen hinter unserem Kunden, versperrte dabei den Fußweg und Radweg und behandelte ihn wie einen Schwerverbrecher. Oder aber die Politesse, die einen Lieferanten zwang, das Fahrzeug in der Weckenstraße zu parken und die empfindliche Ware über den stark befahrenen Kötnerholzweg zu tragen. Das findet die Lebensmittelüberwachung des Ordnungsamtes bestimmt nicht witzig!
Und dreimal dürfen sie raten, wo die Politesse selbst geparkt hat?
In der Feuerwehrzufahrt. Als ich sie darauf ansprach, das sie dort nicht parken darf, antwortete sie mir schnippisch, das sie das dürfe.

Sehr oft passiert es, das ich nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag erst mal ins Wettbüro muss, um den Halter des unerlaubt abgestellten Fahrzeuges zu ermitteln. Nicht selten musste ich mir Frechheiten und Pöbeleien anhören. Die schlaflosen Nächte voll Wut und Ärger sind kaum zählbar.
Ich habe über viele Jahre versucht, mit Politik und dem Verkehrsplanungsamt der Stadt Hannover und der Polizei eine Verbesserung der Situation zu erreichen – ohne Erfolg. Mit einem Vertreter der Feuerwehr war die Frage positiv geklärt worden, weil die Kunden des Fischfachgeschäftes nur kurz halten, ihr Fahrzeug im Blick haben und jederzeit und sofort wegfahren können.
Nach dem letzten Versuch mit dem Verkehrsplanungsamt eine Verbesserung zu erreichen, kam als scheinbar genervte Reaktion des zuständigen Herrn der Satz: „Was bei Ihnen vor der Tür passiert, hat sie nicht zu interessieren.“

Als besonderes Ärgernis, das sich in letzter Zeit stark verschlimmert hat, ist das sehr aggressive Verhalten von Autohassern und militanten Radfahrern, die die Kunden des Fischgeschäftes und auch die Familie beim Nutzen der Ein- und Ausfahrt anpöbeln, beleidigen und teilweise handgreiflich wurden. Sehr viele Radfahrer verhalten sich dabei immer stärker völlig regelwidrig – rasen auf dem Fußweg, wo Radfahren überhaupt nicht erlaubt ist. Vor dem Geschäft sowie auf dem gesamten Platz ist KEIN Fahrradweg! Sie meinen dann noch schimpfen und rumpöbeln zu dürfen, extrem aggressiv und rücksichtslos.

Zu erwähnen ist noch, das sich die Geschwister Hampe/Kreinhacke trotz aller Ärgernisse sehr bemüht haben, den hässlich geplanten Schmuckplatz ein bisschen Leben einzuhauchen:
1999 stellten wir die Steinfische vom Bildhauer Wolfgang Supper vor dem Geschäft auf, sorgten für die Begrünung des Transformatoren-häuschens und Veranstalteten seit 1999 viele Feste auf dem Schmuckplatz – das erste 1999 bei der Einweihung der Fische und das letzte im Jahre 2016.

Der Umbau des Schmuckplatzes und vor kurzem die Sanierung des Kötnerholzweges verursachte für uns einen hohen wirtschaftlichen Schaden. Bei monatelangem Lärm und Dreck war das Geschäft teilweise mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Nach dem Bauende des Kötnerholzweges war auf der Schmuckplatzseite ein so breiter Fußweg, das dieser sofort von vielen Fahrzeugen als Haltemöglichkeit genutzt wurde, die Fußgänger hatten genug Platz. Es trat eine lang ersehnte Entspannung ein, aber leider nicht lange.
Die Fläche wurde massenweise mit Fahrradbügeln zugepflastert, obwohl auf dem Schmuckplatz genügend Platz vorhanden ist.
Die Autohasser hatten wieder zugeschlagen.
Alle Anwohner bedanken sich für diese Aktion ganz besonders, gerade wenn sie nach Feierabend eine Viertelstunde mit ihrem Auto auf der Suche nach einem Parkplatz kreisen müssen.

Als neueste Missetat wurde kurz vor Weihnachten 2016 eine weitere Abpollerung direkt vor unserem Lieferanteneingang installiert, um auch die letzte Möglichkeit zu beseitigen, normal (unerlaubt) beliefert zu werden. Die Fahrer dürfen jetzt alles über größere Distanzen schleppen und größere LKWs stehen direkt auf dem Kötnerholzweg. Was die Fahrer der Lieferanten davon halten, können sie sich denken.
Der Bezirksrat hat uns weg geplant – beantragt von Autohassern – und von allen Parteien abgenickt. Vielen Dank bei der aktiven Sterbehilfe! Angesprochen hat uns dazu niemand, aber die Hausbesitzer bekommen für das Sanierungspaket – Kötnerholzweg – in den nächsten Monaten wieder einen Kostenbescheid in 5´stelliger Höhe wegen Sanierungskostenbeteiligung. Das sind doch rosige Aussichten.

Wir haben bei uns vor dem Geschäft scheinbar keine Rechte.
Wir haben nur das Recht zu zahlen:
Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Abgaben an die Bundesknappschaft + Berufsgenossenschaft, Gebühren für das Eichamt + Lebensmittelüberwachung, Löhne + Abgaben, diverse Ladenversicherungen, Industrie + Handelskammer Pflichtabgaben,
Ware, Verpackung, Miete, Strom, Wasser, Porto, Spenden an viele Institutionen im Stadtteil.

Nun befreie ich mich von diesem Recht.

Ich verabschiede mich auch von 12 – 14 Stunden Tagen voller Schmerzen, Nässe und Kälte, die nötig waren, um dieses Geschäft am Laufen zu halten.

Es ist mir noch ein Bedürfnis, DANKE zu sagen.
Danke an meine Eltern, ohne die ich nicht wäre und die uns immer unterstützt haben und dieses auch weiterhin tun.
Danke an meine Frau, die ein Fels in tosender See ist, die ihre berufliche Karriere dem Geschäft geopfert hat um eine Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Danke an meine Schwester, ohne die alles nicht machbar gewesen wäre, die unermüdlich gearbeitet hat – oft bis zur absoluten Belastungsgrenze und darüber hinweg, und dabei trotzdem immer positiv nach vorne geschaut hat.
Ich kenne niemanden, der so gut und schnell die köstlichsten Buffets zaubern kann.

Darum bleibt der Partyservice auch bestehen!
>> Fisch-Hampe.de

Danke möchte ich auch an die Tochter meiner Schwester sagen, die oft ausgeholfen hat, wenn es turbulent wurde.
Danke an unsere Lieferanten, die uns über Jahrzehnte mit erstklassiger Ware versorgt haben.
Ich möchte ein großes Dankeschön an die vielen lieben Kunden aussprechen, die bei uns teilweise seit Jahrzenten eingekauft haben. Vielen Dank an die vielen Kunden von außerhalb.

Sie haben die Mühe auf sich genommen uns zu erreichen.
Wir haben Kunden, die fahren vom Deister oder Steinhuder Meer bis zu uns! Die können schlecht zu Fuß kommen.

Wir haben mehr als die Hälfte Stammkunden von außerhalb, die auf ein Auto angewiesen sind.
Ich werde sie vermissen, ich kann aber nicht mehr so weitermachen.

Unterstützen sie meine Schwester weiter mit dem Partyservice.

Kontaktdaten: Martina-Kreinhacke@web.de, >> Fisch-Hampe.de

Ihr Fischhändler

Ingmar Hampe

16.03.2017

Download >> Der Fischhändler geht

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Kommentare

  1. Guten Tag,

    mein Name ist Meissner, manche ältere Lindener bringen meinen Namen evtl. mit der

    Sauerkraut- und Gurkenkonservenfabrik A. Meißner
    – Markenzeichen ‘LINDESIA’ –
    gegründet 1914 in der Viktoriastr. 26

    in Verbindung. Ich bin in Linden geboren und aufgewachsen in der Minister-Stüve-Str.
    Die Lindener Brauerei war zu Brauzeiten mit ihrem Geruch immer präsent, genauso wie
    die Backmittelfabrik Braun in der Blumenauer Str. Ganz besonders bei Ostwind, wenn
    wir auf den Trümmergrundstücken Jakobsstr. / Gartenallee spielten.
    Kindheitserinnerungen eines Lindener Butchers.

    Im Erdgeschoss des Wohnhauses, wo wir wohnten, befand sich ein kleines Lebensmittelgeschäft, Mönkemeyer & Giesecke, 50 m weiter hatten wir unseren Bäcker Saul, Kurz davor hatte sich ein kleiner Gemüseladen etabliert. An der Ecke Blumenauerstr. – Minister-Stüve Str. gab es das Milchgeschäft Michel. Auch um den Schwarzen Bären und Falkenstr. gab es fast alles, was MANN/FRAU so brauchte. Ansonsten gab es ja den ´Lindener Markt – dienstags und samstags.
    Süssigkeiten gab es ja überall, auch am Markt, bei Oma Timm in ihrem kleinen Stand.
    Pestalozzischülerinnen und –schüler werden sich wohl erinnern.

    Für mich als Kind/Jugendlicher war es immer einfach und praktisch, Kleinigkeiten einzukaufen.
    Es war alles schnell zu erreichen. Ich kann mich aber nicht erinnern, wo damals das nächste Fischgeschäft war. Es lag wohl daran, dass mein Bruder und ich damals keinen Fisch mochten.

    Nachdem ich meinen Führerschein hatte, habe ich für unsere Firma auch Stadttouren gefahren, um bestellte Waren auszuliefern. Das führte mich Anfang der 60er Jahre im Laufe der Monate durch sämtliche Stadtteile. Dabei lernte man sehr schnell, wo man zum Ausliefern parken konnte/durfte. Parken vor einem Kunden-Geschäft war auch damals schon Glücksache. Ich habe oft geflucht, wenn jemand intelligent 2 Parkplätze auf einmal belegte. Aber irgendwie hat man das geschafft.
    Ich erinnere mich auch, dass die Polizei zu Lieferanten doch recht großzügig war. Später, mit eigenem PKW, war das allerdings nicht mehr der Fall.

    Wenn ich an die heutige Verkehrssituation denke, bedaure ich oft die Lieferanten, die mit der Anlieferung sicherlich mehr Probleme haben als ich damals.

    Bei diesen Stadttouren lieferten wir auch an das Fischgeschäft Hampe, sowie auch das Fischgeschäft Kuschel in der Charlottenstr. – die einzigen Fischgeschäfte in Linden, an die ich mich so spontan erinnere.
    (Ich bin aber sicher, dass es damals noch mehr Fischgeschäfte in Linden gab.)

    Weshalb diese lange Vorrede?

    Ich kann Familie Hampe sehr gut verstehen und ich bewundere ihr bisheriges Ausharrvermögen.
    Viele hätten schon viel eher das Handtuch geworfen.

    Jeder, der hier negativ schreibt, hat keine Ahnung davon, was es heißt, als Selbständiger, als Arbeitgeber und auch Steuerzahler Tag für Tag zu kämpfen, Arbeitsplätze und auch (s)ein Lebenswerk zu erhalten.
    Ich spreche da aus eigener Familien-Erfahrung.

    Was Herr Hampe geschildert hat, passt exakt in diese Zeit. Die ‘Obrigkeit’ schafft Tatsachen und setzt sie mit allen Mitteln durch. Sie vertreten Ideologien und nicht immer die Interessen der Bürger, Wähler und Steuerzahler. Okay, das kann auch nicht immer der Fall sein. Aber was man sich hier geleistet hat, widerspricht jeglicher Vernunft wie z.B. Erhaltung von Arbeitsplätzen und damit auch Steuereinnahmen.

    Was sagen wohl die Frauen dieser ‘Entscheider’, wenn sie einkaufen gehen und feststellen, dass es schon wieder ein Geschäft in der Nähe des Volkes nicht mehr gibt. Denken diese Menschen, jeder hat die Möglichkeit in ein Einkaufszentrum zu fahren?? Es gibt auch viele ältere Mitbürger, die kein Auto (mehr) haben und nun zusehen können, wo sie guten Fisch kaufen können.

    Mein Fazit: viele Ämter, Politiker und sonstige Volksvertreter tragen keinerlei Verantwortung für das was sie tun. Wenn mal etwas schiefgehen sollte, tragen sie doch nur die ‘politische’ Verantwortung und sonst nix!
    Dann verschwinden sie vielleicht für ein paar Jahre von der politischen Bühne und erscheinen dann irgendwo wieder, als wäre nichts gewesen.

    Ich wünsche Herrn Hampe alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg.

    Klaus-D. Meissner

    Weitere Infos über unsere Firma

    http://www.postkarten-archiv.de/lindener-industrie-von-1900-1919.html#a6631

  2. Scheinheilige Argumentationen hier…auf der einen Seite will man seinen Frischfisch-Händler im Einzugsbereich erhalten, nimmt dann aber kilometerweite Entfernungen in Kauf, um sich bei Deichmann Wegwerfschuhe zu kaufen. Das was in Linden passiert, nennt man ENTWICKLUNG. Und das meistern die derzeit regierenden Parteien sehr gut. Was Ihr wollt, ist STILLSTAND.

  3. Linden hat sich bereits mit dem Abzug der Lindener Brauerei abgeschafft, und da hat niemand das Maul aufgemacht. Aber bei so nem dämlichen Fischkasper schreien se alle „Unser Linden“

  4. tja, wenn es Hampe nun nicht mehr gibt, dann kaufen wir auch den anderes Bedarf nicht mehr in Linden ein, das müssen die Lindener Geschäfte nun eben mittragen.
    Wir sind nur nach Linden gefahren wegen Hampe, im Monat kamen wir gut 10 mal nach Linden und nun geben wir unser Geld eben woanders aus, wenn Linden die Fachgeschäfte nicht mehr will und die Besucher der Stadt lieber vergraulen, wird es bald sehr trist und öde sein in Linden.
    Ja, die Morgenländischen Geschäfte passen den Grünen auch besser ins Konzept, wie die Grünen ja schon immer damit Werbung machen dass sie es gut finden wenn Deutschland jeden Tag ein bischen mehr islamisch wird.
    So wird Linden eben auch von islamischen Fachkräften und Kulturbereicherer überlagert und die bekommen jeden Vorzug an Arsch getragen, die Grünen wollen das so haben, dann sollen sie damit leben, dass Deutschland eben nicht mehr in Linden stattfindet.

  5. Danke Herr Gardemin & Co.,

    das habt ihr Grünen Öko-Faschisten mit euren Blockwarten und Fahhradterroristen toll hingekriegt.

    Auch unsere Familie ist seit Jahrzehnten Kunde bei Fisch -Hampe. Nirgendwo (außer an der Nordsee in speziellen Fachgeschäften) konnten wir so gute Qualität mit so einer fachkundigen Beratung und Leidenschaft für den Beruf bekommen.
    Traurig ,traurig was aus Linden durch seine Amateur-Politiker so geworden ist. Ja , auch wir kamen mit dem Auto. Womit denn wohl sonst???? Wir sind nämlich vor ein paar Jahren zum Glück aus Linden wech!

    Das die fetten Karren vor dem Wettbüro stehen, die Fußwege auf der Limmerstraße mit Waren aus dem Orient vollgestellt sind, dass nicht mal mehr ein Kinderwagen durchpaßt…. DAS IST DEN GRÜNEN SCHEIßEGAL.

    Uns nicht!!! Wir werden dieser Ahoi Mischpoke noch auf die Finger klopfen.

    Danke an die Familie Hampe, wir werden dem Party Service treu bleiben.

    P.S. Nun fahren wir zum Fischkauf mit dem Auto halt nach Bremerhaven .

    @ Nathalie: Guten Appetit mit Deinem Anlaog Käse.

  6. Ach Ingmar das ist so schade. Tut mir sehr leid. Ich lebe zwar schon lang nicht mehr in hannover, aber dein Geschäft habe ich damals immer geliebt. Leckerster Fisch. Hab 1000 dank dafür und ganz viel Glück für alles weitere. Sehr sehr schade was für Steine dir in den Weg gelegt worden sind. Sind halt alles Bürokratenkacker und ihnen ist es ja ohnehin egal. Schade vor allem für linden. Grüße aus Regensburg

  7. Schade dass Sie schließen Herr Hampe. Guter Laden, gute Ware und sonst gibts glaub ich auch nicht allzuviele andere Fischhändler in Hannover. Merkwürdige Geschichte mit den Parkplätzen und auch dem Verhalten der Ratsmitglieder. Hätte gedacht dass da Leute sind die versuchen solche alteingesessenen Geschäfte zu halten.
    Viel Erfolg weiterhin.

  8. Selten, einen so sich selbstbemitleidenen Bericht gelesen.Und auch mich hat das Zuparken vor dem Laden gestört,Mutti soll ja keinen Meter gehen müssen,am besten in den Laden reinfahren.Über die Qualität der Ware,habe ich im Kiez schon anderes gehört,gibt auch andere Meinungen!Und um dumme Kommentare zuvor zukommen,ich wohne seit meiner Geburt in Linden.

    1. Tja, was das Parken der Kunden angeht, meinetwegen. Aber das es keine Genehmigung für Zulieferung gab, das geht gar nicht! Damit wird ein sehr guter, freundlicher Familienbetrieb zerstört. Das ist bösartig & unentschuldbar…..

    2. Ach Bulli, das ist kein Selbstmitleid sondern Realität. Über die Qualität hast du schon etwas anderes gehört? Wo denn, bei Mc Doof oder doch in so einem idiotischen Veganerschuppen, oder doch beim Treffen der Fahradterroristen. Ich habe noch nie so einen Bullshit gelsen wie der deinige. Mit einer Antwort verschone mich, es sei denn, du verfügst über den nötigen Arsch und nennst deinen Vollnamen, denn sonst kann dich niemand weder für Voll noch ernst nehmen.

  9. Da bin ich heute ausnahmsweise mal nicht zu meinem obligatorischen Fischeinkauf am Samstag gegangen und jetzt merke ich geschockt, dass es gleich dreimal weh tut, hier und so vom Ende von Fisch Hampe zu erfahren:
    Erstens tut es weh, dass Fisch Hampe schließt! Wirklich schade um ein tolles Fachgeschäft mit äußerst kompetenten und freundlichen Menschen. Bin dort seit lockeren 20 Jahren immer samstags Stammkunde und dachte eigentlich, mit frischem Fisch von Hampe alt zu werden. Egal, ob die genannten Gründe für die Schließung nun die einzigen sind oder nicht: Der Schmuckplatz hatte nur ein Schmuckstück, und das war dieser Laden mit seinen Skulpturen und diese Menschen mit ihrem Engagement im Verkauf und für die Feste auf dem Platz. Das ist ein echter Verlust! Aber umso mehr ein gaaaanz herzliches Dankeschön für die bisherigen Zeiten!
    Zweitens tut es weh, die offiziellen Beweggründe von Ingmar Hampe lesen zu müssen. Denn wenn die stimmen und die neu installierten Poller tatsächlich das Fass zum Überlaufen gebracht haben, kann schon vermutet werden, dass hier Verwaltung, Politik und vielleicht sogar Anwohner ein schwer verstehbares „Augenmaß“ bewiesen haben. Es wird über so viele Falschparker in Linden-Nord hinweg gesehen, dass ich mich schon frage, warum gerade hier das geschlossene Auge tagsüber wieder hochgeschnellt ist?! Noch dazu anscheinend bei gleichbleibender Nachtblindheit gegenüber den Langzeit-Falschparkern der Zockerhöhle nebenan (die mir auch schon aufgefallen sind)?! Allerdings sehe ich das Problem mangelnder Parkmöglichkeiten auch beim Fortbestand des Partyservices leider weiter bestehen, es sei denn es wird ausgeliefert. Zwei Kurzzeitparker oder einen kurzzeitigen Lieferantenhalt kann der an sich unschmucke, aber großflächige Schmuckplatz m.E. schon verkraften.
    Drittens tut es weh, einige Kommentare hier zu lesen: An sich natürlich ebenfalls voll akzeptierte Fischgenuss-Verweigerer scheinen wie auch manch andere Kreise sehr unangenehme bis militante Zeitgenossen in ihren Reihen zu haben, aber ich bitte darum, nicht hier darüber in einer Art diskutieren, die auf einen Nebenschauplatz und in die Gosse führt. Das wird den Geschehnissen keinesfalls gerecht.

  10. Ich bin entsetzt!Nach Gothe, geht nun einer der letzten qualitativ hochwertigen Einzelhändler in Linden, bei denen es noch persönliche Ansprache, gute Beratung und nebenbei etwas wie Zuhause Gefühl gab, weil man sich kannte. Nach meiner Meinung darf man solche Schätze eines Quartiers nicht gehen lassen! Ich verstehe die Beweggründe und finde es traurig, dass diese Konsequenz gezogen werden muss. Hier hat Politik versagt. Ich wünsche Familie Hampelmann alles Gute!

  11. Wer 50% Kunden hat, die mit dem Auto kommen (müssen?), gehört möglicherweise nicht in die verdichtete Stadt, sondern an den Rand, der Linden einmal war. Die Interessen der Bewohner dieses Stadtteils, der sich ständig weiter entwickelt, nach Verkehrsberuhigung und Autobefreiung sind berechtigt und mehrheitlich.
    Bei einem Umzug in eine Lage mit Parkplätzen würde das Geschäft seine Laufkunden im Quartier verlieren – ein unlösbares Dilemma. Wenn andererseits jedes Geschäft Kundenparkplätze beansprucht, gäbe es nur noch Kundenparkplätze, was für eine absurde Idee! Viel sinnvoller wäre ein autofreies, also parkplatzfreies Quartier (vgl. Regensburg) mit Stadtteilparkhäusern (z.B. am Schnellweg). Dann könnten Lieferverkehr und Kunden mit eingeschränkter Mobilität immer vor dem Geschäft halten. Leute hingegen, die überall mit dem Auto hinfahren und nicht 5 Minuten gehen wollen, haben in einer Stadt nichts zu suchen. Niemand käme auf die Idee, in der Innenstadt genau vor der Tür des anvisierten Kaufhauses parken zu müssen.
    Es gibt bestimmt Bedarf für ein Fisch- und auch ein Fleischgeschäft in Linden, genauso wie für vegane Angebote. Und ich bezweifele, dass das Geschäftsmodell an 2 Kundenparkplätzen hängt. Wenn viele Menschen lieber in Supermärkten einkaufen, so dass Fachgeschäfte auf überregionale Kunden angewiesen sind, muss über einen Umzug nachgedacht werden. Gerau wie bei Grote gibt es sicher noch mehr Gründe für die Geschäftsaufgabe.
    Ich werde Hampe sehr vermissen und habe den Laden immer gut besucht erlebt. Ein Platz im Fahrradständer war auch immer frei. 😉

    1. Früher, als Linden noch nicht zu Hannover gehörte, wurden auch noch Pferdekutschen genutzt! Kleine inhabergeführte Geschäfte, die teilweise auf Kunden aus einem großen Umkreis angefahren werden und Zulieferer angewiesen sind, sollen sich aus der verdichteten Stadt an den Stadtrand verkrümeln?! Bewohner der Stadtteile sind mehrheitlich für Verkehrsberuhigung und Autobefreiung, und das ist auch berechtigt?! Auto und Parkplatz freie Quartiere sind sinnvoll?! Da gibt es aber ganz andere Meinungen! Nichts gegen Stadtteilparkhäuser oder verbesserte Fahrradwege usw, dadurch könnten sicherlich einige Orte verbessert und entknotet werden. Man sollte aber nicht vergessen: Wir leben hier in einer mittelgroßen Großstadt! Und enorm viele Menschen sind auf ihr Auto angewiesen! Man kann doch nicht ernsthaft verlangen oder fordern, daß wenn man in einer Großstadt wohnt oder zieht, das vor der Haustür, in der Straße oder gleich im ganzen Quartier bitte keine Autos parken oder fahren sollen! Wer sich dazu entscheidet in der Stadt zu wohnen, hier z.B. auch Kinder gebärd und großziehen möchte, sollte wissen und sich darauf einstellen, daß es in einer Stadt mehr Verkehr gibt als am Stadtrand oder im Landkreis. Ich selbst bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und habe zusätzlich 4 Jahre in einem kleinen Dorf gewohnt. Dort ist es ruhiger, sauberer und es gibt weniger Autos. Wer das möchte, ist dort gut aufgehoben. Ich habe mich damals ganz bewußt für die Stadt entschieden und wußte, auf was ich mich einlasse. Neulich, bei einer öffentlichen Sitzung im Lindener Rathaus, war ein Anwohner, der an einer Hauptverkehrsader wohnt, verwundert und verärgert darüber, daß auf besagter Straße vor seinem Haus ständig Autos parken und fahren würden! Das war bei seinem Einzug in die Wohnung scheinbar nicht erkenntlich. Das ist so, als würde man allergisch auf die Erle reagieren, würde dann in die Stephanusstr. ziehen, die komplett voll mit Erlen steht, würde dann dementsprechend Allergieprobleme bekommen und würde dann fordern, daß die Bäume gefällt und abgeschafft werden. Oder an die Limmerstr. ziehen und sich dann wegen des Lärms ärgern und beschweren, weil alle 3 Minuten eine Stadtbahn vor der Haustür langfährt und dann fordert, daß der Bahnverkehr eingestellt werden muß. Ich bin täglich zu fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto in Linden und der Stadt unterwegs. Auch mit Bus und Bahn. Die koexistens aller Verkehrsteilnehmer ist entscheident! Die Vielfältigkeit, mich hier auf jede erdenkliche Art fortzubewegen, macht das Leben in der Stadt interessant. Unabhängig davon, daß auch ich auf das Auto angewiesen bin, lasse ich mir höchst ungern vorschreiben, welche Fortbewegungsart ich zu nutzen habe. Ich bin allerdings der Meinung, wer in einer Großstadt wohnen will und eine „Allergie“ gegen Autos hat, hat in der Stadt nichts zu suchen!

      1. Natürlich gibt es andere Meinungen. Und für jede Meinung gibt es Argumente. Ihre Argumente sind allerdings ziemlicher Unsinn!

  12. Mit Bestürzung habe wir heute erfahren, dass wir in Zukunft unseren Fisch nicht mehr bei dem einzigen Fischhändler unseres Vertrauens kaufen können. Als wir Sie vor Jahren entdeckt haben, da waren wir so froh nicht mehr in irgendwelchen stinkenden lieblos verwalteten „Fischecken“ irgendeiner Lebensmittelkette kaufen zu müsse. Gerne haben wir dafür auch einen längeren Auto- oder Fahrradfahrweg auf uns genommen. Immer wieder lief uns das Wasser im Mund zusammen, wenn wir bei Ihnen im Geschäft standen, und immer haben Sie es durch schmackhafte Auslagen geschafft uns zu Mehr zu verführen. Welches bessere Qualitätsmerkmal für Frische gibt es, als wenn man in einen Fischladen kommt, in dem es nicht nach Fisch stinkt, sondern lecker nach Geräuchertem oder eben gar nicht. Sie leben ihre Liebe zum Fisch sehr authentisch, und können dies hoffentlich auch zukünftig. Gerne haben wir das auch immer wieder im Freundes- und Bekanntenkreis erzählt. Es ist beschämend, dass ideologisch verbohrte Menschen es in der heutigen Zeit immer mehr schaffen, engagierten Menschen so den Boden unter den Beinen weg zu reißen. In jedem Fall können sich jetzt die kapitalistisch und unpersönlich geführten Lebensmittelketten freuen. In Ermangelung von Alternativen, werden sie in Zukunft noch mehr Zulauf haben und können ihren Profit steigern. So leistet Lindens Bezirksrat seinen Beitrag dazu, dass die Meere gedankenlos überfischt werden, minderwertige Ware zu überhöhten Preisen in den Markt gebracht wird und aufgrund der Marktmacht der industriellen Fischindustrie auch dort Kleinbetriebe weiter kaputt gemacht und Lohndumping gefördert wird. Wofür stehen doch gerade die Grünen und Linken mit ihren politischen Zielen ein?
    Das Ganze, wirklich eine Schande. Auch wir können bestätigen, bei Fisch Hampe gab es immer hohe Qualität und deshalb sagen auch wir „Herzlichen Dank für die vielen Köstlichkeiten im laufe der Jahre“.

    1. Dieser Kommentar ist sehr gut geschrieben und bringt es auf den Punkt. Vor allen Dingen die im Artikel der HAZ vom Samstag aufgeführten restlichen Betriebe können gegen Fisch-Hampe keinesfalls bestehen. In dem Artikel steht auch leider nicht drin, dass es in erster Linie nicht um Kunden Parkplätze vor dem Geschäft, sondern eben auch um Drangsalierung der Zulieferer durch die hiesigen „Blockwarte“ von „ahoi“ ging. Schade.

  13. Dass der Fischladen behauptet, aufgrund der von Ratspolitikern entfernten Parkplätzen schließen zu müssen, passt uns Befürwortern der Parkplatzerhaltung am Lindener Marktplatz ja gut in Konzept.;-)

    Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass die fehlenden Parkplätze vorm Geschäft der einzige Grund der Schließung sind.

    Es wird halt ständig in den Medien darauf hingewiesen, dass Thunfisch, Kabeljau, Schillerlocke etc aufgrund der Überfischung nicht mehr ohne schlechtes Gewissen gekauft werden kann. Das setzt sich schon beim Verbraucher fest. Dazu locken Supermarktfische mit korrektem BIO-Siegel. Veganer sind in Linden auch nicht so selten und scheiden als Kunden aus. Sicher, dem 80jährigen Stammkunden aus dem Umland mag die Parkplatzsuche in Linden mittlerweile zu mühsam sein. Aber nur der alleine kann das Geschäft auf Dauer auch nicht am Leben erhalten.

    Ich wünsche viel Erfolg mit dem Catering!

    1. Ich habe mal erlebt wie jemand im Geschäft nach Victoria Barsch gefragt hat. Die darauf folgende Ansage war ganz klar, dass die Hampes eben nicht jeden Kram verkauften. Die haben sich sehr wohl Gedanken über die Herkunft und die Fang- Methoden gemacht. Es war ein hervorragend geführtes, ausgezeichnetes echtes Fachgeschäft mit sehr viel Wissen über Fische etc. Der Herr Gruber und die Grünen haben hier einen Fehler gemacht, der ihnen erhebliche Stimmen kosten wird.

  14. Heute noch ein letztes Mal bei Hampe Fisch gekauft. Was ich beim Verlassen der Wohnung noch gar nicht wusste… Statt des gewohnten freundlichen Lächelns beinahe ein Weinen. Dieses kurzsichtige Handeln im Rat macht mich sehr wütend. Was macht denn den Stadtteil aus, wenn nicht die Menschen, die ihn beleben? Warum gibt es so wenig Unterstützung für einen inhabergeführten Betrieb, der einen großen Anteil daran hat, das Gesicht und die Geschichte seiner Nachbarschaft zu prägen?
    Wir werden Hampe sehr vermissen; die Qualität und Auswahl der Ware und vor allem die freundliche und zuvorkommende Art der Mitarbeiter. Alles Gute für Euch!

  15. In 15 Jahren Stammkundschaft war ich dort oft zum Essen und Einkaufen. Mit den Hampe Geschwistern und anderen Kunden gab es einen Klönschnack, ein Weißwein leitete das Wochenende ein und mir wurde ein Fischfilet ‚extra‘ in die Pfanne gehauen. Auch war ich als Musiker an einem der Matjesfeste und Mitverfasser
    am hauseigenen Rezeptbuch mit einer Geschichte vom Lachsfischen beteiligt.

    Heute war ich wieder dort. Zum letzten Mal.

    Daß immer mehr kleine alte Fachgeschäfte schließen, hat man als bittere Realität schon fast akzeptiert.

    Nur dass es verkehrstechnische Prinzipienreiterei statt mangelnder Wirtschaftlichkeit schafft, den Inhaber eines sehr gutgehenden Geschäftes zur Aufgabe zu bringen, dürfte ein weitaus seltenerer Fall sein.

    Schade, bitter, traurig.

    Wir bräuchten eine „Linden Preservation Society – to save all the little shops, china cups and variety“ (frei nach Ray Davis‘ The Kinks)!

    Dank den Hampes und alles Gute!

  16. Sehr schade, haben immer sehr gerne dort eingekauft und werden das Geschäft sehr vermissen. Der Bezirksrat sollte sich schämen! So was gehört abgewählt.

  17. Unglaublich. Bin entsetzt und verärgert das zu erfahren. Wie kann ein Bezirksrat sehendes Auges den Einzelhandel zerstören? Beschämend.
    Sehr schade. Bei Fisch Hampe gab es immer hohe Qualität, nicht vergleichbar mit den Fischwagen auf den Märkten.

  18. Sehr schade. Hab ein paar jahre nebenan im haus gewohnt und hab den laden als teil der stadtteilkultur sehr geschätzt. Ich habe den text mit grossem interesse gelesen und finde die zahlreichen aufgezählten versäumnisse der öffentlichen stellen sehr bemerkenswert und beschämend für den stadtteil und die stadt.

    1. dem kann ich nur zustimmen.
      es sind gerade diese katastrophen die sich vor unserer haustür abspielen,genau die,bei denen man sich fragt,warum?
      dabei ist es egal,ob es um fisch oder rind geht.
      gute menschen,die gutes verkaufen.menschen die lächeln,menschen die sprechen.
      menschen deren produkt mehr ist,als das was herr rewe oder wer auch immer,uns versucht zu verkaufen.
      heutzutage ist es leider eine seltenheit,etwas mit einer derartigen ehrlichkeit zu kaufen.
      es fühlte sich immer gut an.

  19. Die „Grünen“ hätten sich garantiert den „Arsch“ – aufgerissen, wenn dort „Veggie“ Kabeljau verkauft worden wäre!

  20. Mit schrecken habe ich den Artikel gelesen. Es ist wirklich sehr schade und ein großer Verlust.
    Vielen Dank für die vielen Köstlichkeiten im laufe der Jahre

  21. Mit Fassungslosigkeit habe ich heute davon erfahren. Wir kommen extra aus Ricklingen ca. 2 mal die Woche hierher. Es gibt keinen besseren Fischhändler. In den 40 Jahren wo wir dort einkauften wurden wir noch nie enttäuscht. Und jetzt kommen die Grünen und kleistern alles mit Fahrradbügeln zu. Wie kann man einem alteingesessen Familienbetrieb die Möglichkeit der Zulieferung verweigern? Aber vor dem türkischen Wettbüro kuschen sie. Ekelhaft.

  22. Ich kenne das Geschäft auch noch aus Kindertagen. Das ist ja auch schon ewig her. Meine Mutter hat da ab und zu gekauft wo wir noch in Linden wohnten. Damals war Linden noch liebenswert. Mich wundert das ja überall. Da wo die Grünen was zu sagen haben da geht’s überall den Bach herunter. Schade eigentlich.

      1. Beide Kommentare sind absolut daneben..wie respektlos diesen Menschen gegenüber und auch das Lustig machen, in dem man das Leiden und den Tod von Tieren benutzt, um damit zu kontert, ist nicht besser.
        Kopfschütteln!

        1. Respektlos den Menschen gegenüber? Entschuldige, aber Menschen, welche mit Tierleid und Tot ihr Geld verdienen haben keinen Respekt verdient! Vielleicht gehen sie nun endlich mit der Zeit und machen etwas sinnvolles und zeitgemäßes 🙂

          1. Nathalie was hat dich denn geritten ? Gut , das ist deine Meinung, aber musst du hier so Schlecht über Leute und Geschäft reden, nur weil sie Fisch verkaufen? Mit dem Geschäft sind auch Arbeitsplätze verloren gegangen. Eine 110 Jahre altes Geschäft gibt auf das ist die Realität. Danke an die Grünen in Linden. Könnte jetzt ausfallend werden, aber ich habe eine sehr gute Erziehung genossen, daher lass ich es. In diesem Sinne wünsch ich der Familie Hampe alles Gute für die Zukunft.
            „Gemüse ist auch lecker, aber nur mit Fisch und Fleisch als Beilage“ 😉

    1. xx xxxx xx.
      xxx xx xxxx,xxx xxxx.
      ich kann dieses stinkende,unpassende vegan/vegetarisches rumgehampel nicht mehr ertragen.
      nein,nein,nein!
      das ist euer ton und natürlich wisst ihr nicht,dass ihr nichts mehr seid,als eine trockene,lächerliche idee.
      wegen euch lacht man.
      nicht nur über linden.

      und was die familie hampe angeht,bin ich fassungslos.
      ich habe selten einen so intoleranten ort erlebt wie linden.

      ———————-
      Wegen Verstoß gegen den Anstand wurden zwei Zeilen unkenntlich gemacht
      Die Redaktion

    2. Ich esse zwar selber keine Tiere, finde Deinen Kommentar aber trotzdem unfassbar unpassend. Dein Mitgefühl sollte nicht nur für Tiere, sondern auch für Deine Nachbarn und Mitmenschen gelten.

      1. Genau das wird auch so kommen. Schluss mit Volkspädagogik. „Grüne“ Blockwarte und Kriegshetzer alla Katrin Göring-Eckardt kommen eben nicht mehr so an wie früher der Joschka….den ich auch gewählt habe. Leider.

    3. Selten etwas dümmeres gelesen. Da werden Existenzen zerstört und Lindener Tradition abgeschafft und dann so ein Kommentar. Bestimmt ne Zugereiste.

    4. xxxxx xxx. Kommst du überhaupt aus Linden?

      —————————–
      Wegen Verstoß gegen den Anstand wurden Teile des Kommentars unkenntlich gemacht
      Redaktion halloLindenLimmer.de

      1. Ja ich bin in Linden geboren und war nur einmal für 3 Monate weg. Also kann ich zu Recht „mein Linden“ sagen. Ich wohne hier seit über 30 Jahren. Nicht zugereist, nicht erst seit kurzem vegan.
        Ich versuche auf alle Kommentare zu antworten:
        1. Ja, Arbeitsplätze sind verloren gegangen. Daher schrieb ich „hoffentlich machen sie jetzt etwas sinnvolles“. Damit meine ich unter anderem, dass sie nun einer sinnvollen Arbeit nachgehen, da Tier verkaufen in meinem Weltbild alles andere als sinnvoll ist .
        2. Es ist ok für mich, wenn Menschen über mein Idee als Veganerin lachen. Es ist ok wenn Menschen meine Idee nicht gut finden. Aber es ist nicht ok, wenn Menschen Tiere essen. Punkt. Lach so viel du möchtest, Lachen ist schön! Tiere essen nicht.
        3. Ich habe KEIN Mitgefühl für Menschen die ihr Geld damit verdienen anderen Wesen Leid anzutun. Was soll ich als Veganerin denn da denken? „Ach das tut mir aber leid, dass Sie jetzt kein Profit mehr machen können auf Kosten anderer Lebewesen?“ Das kann ich nicht. Will ich auch nicht, daher verzichte ich ja auch und lebe vegan!
        4. Habe ich mit meinem Kommentar KEINEM vorgeschrieben wen oder was sie essen dürfen. Ich habe weder gesagt, „esst weniger Fleisch und Fisch“ noch sonst irgendwas in dieser Richtung. Ich lasse euch eure „Trauer und Bestürzung“, also lasst mir meine Freude und meinen Erfolg. Ihr versteht meine Lebensweise nicht, was ich an euren Kommentaren erkennen kann, dafür verstehe ich wiederum eure nicht. Ihr versteht meine Freude nicht, sowie ich eure „Trauer“ nicht nachvollziehen kann.
        Schönen Abend allen und regt euch nicht jedes Mal so auf, wenn euch eine vegane Person über den Weg läuft 😄

        1. Ich trübe deine Freude nur ungern, aber mit der Schließung eines Geschäftes, was kontrollierte Mengen und Qualität nach Bedarf einkauft, wird das Tierleid vergrößert und nicht reduziert. Noch mehr noch unglücklichere Tiere landen bei REAL und Nordsee – und noch mehr landen wegen Überlieferung im Müll.

  23. Das tut mir unendlich leid und lässt einen wieder mal an der typisch deutschen „Ordentlichkeit“ zweifeln. So viel bescheidene und unnütze Bürokratie wie in diesem Land findet man selten. Leider wirklich oft an der absolut falschen Stelle! Ich drücke die Daumen für eine gute und weniger stressfreie Zukunft

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