19. November 2017

Es ist kaum noch zu übersehen. Es wird immer schwieriger Parkplätze für das eigene Auto zu finden. Notparken wird immer mehr zum Normalzustand – mit dem Risiko öfters Knöllchen bezahlen zu müssen. Immer öfter verhindern Poller und Fahrradbügel das Parken.

Wie können funktionierende Konzepte für einen hohen Bedarf an Parkplätzen für Autos und Fahrräder aussehen? Wie ist der Istzustand vor Ort?

Ein Nachtbesuch beim Bethlehemplatz und Umgebung – einem Wohngebiet ohne nennenswerten Durchgangsverkehr – zeigt die Lage in Bildern.

 

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Autos stehen vielfach über Nacht auf der Straße.

 

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Bethlehemplatz: Poller statt Notparken

 

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Bethlehemplatz: Notparken auf dem Bürgersteig

 

Neueste Entwicklung: kürzlich montierte Fahrradbügel

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Bethlehemplatz, Fröbelstraße: Fahrradbügel verhindern das Notparken auf dem breiten Bürgersteig. Diese wurden erst kürzlich montiert.

 

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Windheimstraße: Sehr viele Fahrradbügel wurden kürzlich mit großem Abstand montiert – die ganze Straße entlang bis zum Freizeitheim Linden. Dadurch wird Notparken auf dem breiten Bürgersteig verhindert.

 

Wie können funktionierende Konzepte für einen hohen Bedarf an Parkplätzen für Autos und Fahrräder aussehen?

Wird fortgesetzt.

Siehe auch >> Spezial: Autos – Freund, Feind oder was? – in Linden-Limmer und anderswo

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
20.11.2017

 

 

Kommentare

  1. Ich find’s eigentlich befremdlich, dass widerrechtliches Parken hier als „Not“parken verniedlicht und behübscht wird; ja, sogar als Bürgerrecht eingefordert wird.
    Wirkliches „Not“parken sähe ich vielleicht bei einem Behinderten, dem man die Parkbucht zugeparkt hat, ansonsten sehe ich keinen Grund außer der sattsam bekannten Bequemlichkeit, mit dem Auto mal eben ganze Bürgersteige zuzuparken, damit man nicht fürchterliche 50m zu seiner Wohnung laufen muss. Igitt! SO WEIT! 😀
    Neee, wir wohnen nun mal urban, und ‚urban‘ bedeutet leider bis jetzt noch immer mehr Blech. Was bin ich froh, das Auto abgeschafft zu haben und fix und flink mit dem Rad überall hin zu kommen und auch zu dürfen …
    Ich plädiere, wie schon ein Kommentator vor mir, einerseits für Sanktionen bei nicht voll besetztem Auto oder, andersrum, für Vergünstigungen bei Dauer-Fahrgemeinschaften, ähnlich denen in den USA.
    Dann erübrigt sich für viele schon der Besitz eines Autos …

    1. schön und gut, aber… in DIESER Gegend geht es kaum um 50m mehr laufen, wer sowas behauptet kennt die Gegend nicht… Da geht es ggf. jeh nach Uhrzeit um mehrere Blocks, mehrere hundert Meter bis in den Km-Bereich…
      Wer da wohnt, hat in den seltensten Fällen ein Auto nur aus Spaß an der Parkplatzsuche…
      Allerdings ist das kein Problen, welches ausschliesslich Linden betrifft…

  2. Es ist gut, dass die Fahrradbügel mit einem ausreichenden Abstand zueinander installiert wurden. Zu dicht gestellte Fahrradbügel erschweren erheblich das Ein- und Ausparken. Und wenn man mal eine Kleinigkeit am Fahrrad zu reparieren hat, zum Beispiel Luft aufpumpen, Schutzblech richten oder Leuchten wechseln, dann ist es gut, wenn das Fahrrad am Fahrradbügel lehnt und man rundherum genug Platz hat.

  3. Also ich bin auch auf mein Auto angewiesen. Und ich parke nie „Not“… Trotzdem: ich fahr hier teilweise ne halbe Stunde im Kreis um vernünftig meine Karre abstellen zu können. Ich beobachte aber immer mehr fremde Kennzeichen. Ich fände ein Anwohner Parkausweis würde auch schon viel machen. Gibt es ja woanders auch. Etwas bescheiden finde ich die Zunahme der 1h Parkplätze um die Limmer….. Man bekommt echt Not wo man sich legal hinstellen darf.

    1. Anwohnerparkzone ausweisen vermehrt nicht die Stellplätze, aber es könnte dazu beitragen, dass Ortsfremde keine Stellplätze in Anspruch nehmen. Das müsste dann freilich ständig kontrolliert werden. Und dann hättest du Ruckzuck den nächsten „Fischhampe“, der sich vielleicht in Form eines Kneipiers bitterböse darüber beklagt: „Der Bezirksrat hat uns weg geplant – beantragt von Autohassern – und von allen Parteien abgenickt.“ Das Zitat ist aus dem „Hampe-Artikel“.
      Die vermehrten 1h-Parkplätze berücksichtigen übrigens tatsächlich die Wünsche der Geschäftsleute. Wenn manche Geschäftsinhaber freilich im Stundentakt aus ihrem Geschäft gehen, um die Parkscheibe in ihrem Auto eine Stunde weiter zu stellen, nutzt das auch nur begrenzt was.

  4. Auch ich gehöre zu den Menschen die durch beruflichen Schichtdienst einfach auf ein Auto angewiesen sind. Seit 10 Jahren wohne ich nun auf der Windheimstraße und die Parksituation wird immer desaströser. Und nun die Fahradbügel… Es ist ja schön das mehr für Fahrräder gemacht wird, das meine ich ganz ehrlich. Aber ich lese hier immer wieder von „illegalen“ oder „not“ parken. Und ja das sollte nicht sein. Aber von einen konstruktiven Lösungsvorschlag habe ich hier noch nichts mitbekommen und bin entsprechend sauer. Gebt einen Tipp! Wohin mit dem Auto??? Für mich ist die aktuelle Situation Wahnsinn und schmälert die Lebensqualität ungemein.

    Und Fahrradbügel lösen vor allem nicht das Problem des erhöhten Fahrzeugaufkommens. Es verschärft nur die Not der Fahrzeughalter.
    Sollen sie ein großes Parkhaus bauen. Ich für meinen Teil bin bereit dafür zu zahlen. Aber die aktuelle Variante verschiebt wieder nur das Problem und führt zu weiteren „illegalen“ Verhalten…

    1. „sollen sie ein großes Parkhaus bauen“

      Wen meinen Sie denn jetzt genau? Die Stadt? Uns Steuerzahler? Investoren?

      Und bis wieviel Meter entfernt von Ihrer Wohnung darf denn ein Stellplatz liegen, den sie bereit sind zu zahlen? Und was darf es maximal kosten? Und vor allem: Welchen Bewohnern in Linden möchten Sie denn den täglichen Parkverkehr ihres großen Parkhauses aufhalsen?

      1. Der Bau eines Parkhauses macht doch nur dann Sinn, wenn gleichzeitig die Stellplätze im öffentlichen Raum in entsprechender Anzahl reduziert werden. Um so viele Stellplätze zu reduzieren, wie ein Parkhaus Plätze anbietet, müssten in einem größeren Areal alle Stellplätze zurückgebaut werden. Daraus ergibt sich dann die Antwort auf die Frage, wie viele Meter von der Wohnung entfernt denn ein Stellplatz liegen sollte. Einfach nur Parkhäuser bauen, ohne frei zugängliche Stellplätze im Straßenraum abzubauen, würde bedeuten zusätzlichen Verkehr zu induzieren. Dabei ist bereits für den vorhandenen Autoverkehr nicht genug Platz auf den Straßen.

        1. – „Einfach nur Parkhäuser bauen, ohne frei zugängliche Stellplätze im Straßenraum abzubauen, würde bedeuten zusätzlichen Verkehr zu induzieren. Dabei ist bereits für den vorhandenen Autoverkehr nicht genug Platz auf den Straßen.“

          Früher ging der Kfz-Durchgangsverkehr ja noch über die Limmer- und Elisenstraße. Da ist es jetzt verkehrsberuhigt. Der Autoverkehr geht jetzt oben über Fössestraße und Kötnerholzweg.

          Aber mit einer Zunahme des Autoverkehrs wird allgemein gerechnet, schon wegen der kommenden Wasserstadt Limmer. Da würde ich mir keine Illusionen machen.

          1. Ist das jetzt ein Plädoyer dafür, die Limmerstraße ab Westschnellweg bis Spinnereistraße für den Autoverkehr zu öffnen? Es gab ja mal in den 50er Jahren Pläne, die Limmerstraße zweispurig je Richtung plus eine breite Stadtbahntrase in der Mitte auszubauen. Dazu sollten rechts und links der Limmerstraße die vorhandene Bebauung abgerissen werden und zehngeschossige Hochhäuser entstehen. Die sog. Tobleronehäuser sind ein Relikt aus dieser Zeit.

    2. Dieser Scheiß mit der Lebensqualität.
      Ich wurde im Alter von 10 Jahren von einem PKW angefahren. Das waren keine 10 Sekunden, die mich jetzt viel Geld kosten (komm mir bloß keiner mit Schmerzensgeld oder sowetwas, das ist in D echt eine Farce..) und mein ganzes Leben begleiten werden und ich bin gerade erst 30 Jahre alt.
      Was glaubst du wie sehr meine Lebensqualität eingeschränkt ist und du heulst, weil du nicht weißt wo du parken sollst.

      Und Nein, es ist kein Einzelfall. Innerhalb der letzten 10 Jahre lag ich weitere 3x auf einer Motorhaube, als Fußgänger, bei grüner Ampel… Rate mal was die Lebensqualitätverbesserer gemacht haben.

      1. Je mehr Fahrräder fahren, um so mehr Unfälle gibt es. Die sind nicht harmlos.
        Der Bezirksbürgermeister Rainer Gruber stieß letztes Jahr mit einem anderen Fahrrad zusammen und war daraufhin monatelang außer Gefecht gesetzt.
        http://www.hallolinden-db.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/hallolinden-db.de/Kurzmeldungen/Kurzmeldungen_2006_&localparams=3&db=Kurzmeldungen&cmd=list&range=0,3000&Datum%3E-2000&LiLi==1&Verbergen==1&cmd=all&Id=21705

  5. Es ist doch ein Unding, dass manche Autofahrer meinen, sie haben eine Berechtigung ordnungswidrig zu parken, wenn sie nicht bereit sind einen Stellplatz gegen Bezahlung zu mieten. In einem der Beiträge weiter oben beschwerte sich ein Autofahrer, 100 Euro seien zu viel Geld. Dabei leben auch in Linden genug autofahrende Gutverdiener, die sich ohne weiteres Miete für einen Stellplatz leisten könnten.
    Die jetzt glücklich geschlossene Baulücke in der Velberstraße wurde über rund 15 Jahre hinweg für ein mechanisches Parkhaus offen gehalten. Es hatte sich jedoch kein Investor dafür gefunden. Warum eigentlich nicht, wenn doch der sogenannte „Parkdruck“ in Linden angeblich so hoch sei?
    Vermutlich haben sich potenzielle Investoren imStadtteil umgesehen, festgestellt, dass Ordnungsamt und Polizei ordnungswidrig angestellte Fahrzeuger dulden und daraus geschlossen, dass es sich nicht lohnt, ein mechanisches Parkhaus zu errichten, weil dort keiner parken würde, wenn im Stadtteil das Zuparken von Gehwegen usw. zur Tagesordnung gehört und scheinbar zum ortsüblichen Lokalkolorit zählt.
    Gut dass jetzt mit den Fahrradbügeln was unternommen wird gegen das unerhörte Zuparken von Gehwegen durch Autos!

  6. Ich bin dafür den Auto Verkehr und damit generell die Autos zu begrenzen. Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern und berufstätig und komme super ohne Auto zurecht.
    Was mir eher Sorge macht meine Gesundheit und die meiner Kinder…. die schlechte Luft finde ich sehr beeinträchtigenden. Daneben nerven mich nicht nur die ganzen Autos, ich empfinde das Fahrrad fahren mittlerweile gefährlich in der Stadt. Deshalb bin ich mittlerweile radikal: Autos in der Stadt verbieten, nur noch Ausnahmeregelungen…lieferverkehr, Sozialdienste und höchstens stadtteilseite. Dann ist das Parkplatzthema gar kein Thema mehr!

    1. Was die Luft angeht, so kann ich nur feststellen:
      Die Luft in unseren Städten ist heute die beste, die es jemals gab.

      Ich erinnere mich noch sehr gut wie es bspw. in den 70/80er war. Jeden Winter schwarze Peke auf den Scheiben. Der Straßenverkehr roch unangenehm. Deswegen sind auch viele damals auf das Land gezogen.
      Heute kommen die zurück, weil es in den Städten auch wegen der Luftverbesserung attraktiver geworden ist.

      1. Dass die Luft in Hannover relativ gut ist, hat unter anderem damit zu tun, dass einiges dafür getan wurde. Nicht nur im Verkehrsbereich. Die Umweltzone beispielsweise trug erwiesenermaßen dazu bei, die Feinstaubwerte zu senken!
        Aber wie reagierten Teile der Politik auf die Einführung der Umweltzone? Mit Häme und Spott und kübelweise Polemik! Und eines der unverschämtesten Argumente gegen die Umweltzone lautete, dass doch bitteschön erstmal die Gasheizungen dran seien. Damit wurde ganz bewusst ausgeblendet, dass auch die Feuerstättenverordnung deutlich verschärft wurde.
        Aber ist die Luft heute in Hannover wirklich so gut? Der Grenzwert für das Wahrnehmen von Stickoxyden ist niedriger als der Wert, ab dem Stickoxyde die Gesundheit gefährden!
        Du hast also das Gefühl „frei durchatmen“ zu können, aber tatsächlich atmest du dabei unbemerkt einen giftigen Cocktail verdreckter Luft ein. Verdreckt mit einem Dreck, den du nicht siehst und nicht riechst und auch anders nicht wahrnimmst, zumindest erstmal nicht, bis dich die langfristigen Folgeerscheinungen krank machen.

        1. – „Du hast also das Gefühl „frei durchatmen“ zu können, aber tatsächlich atmest du dabei unbemerkt einen giftigen Cocktail verdreckter Luft ein. Verdreckt mit einem Dreck, den du nicht siehst und nicht riechst und auch anders nicht wahrnimmst, zumindest erstmal nicht, bis dich die langfristigen Folgeerscheinungen krank machen.“

          Das wusste ich noch gar nicht. Das ist ja schrecklich!

        2. Meiner Erinnerung nach hat die Umweltzone kaum etwas an den Feinstaubwerten geändert und wurde früher auch immer wieder als uneffektiv kritisiert.

          Mit dem Feinstaub hatte ich mich damals 2005 intensiv befasst und bin zu erschütternden Ergebnissen gekommen. Das kann hier nachgelesen werden.
          Besonders erschütterte mich, das eine wissenschaftliche Studie missbraucht wurde um eine besondere Feinstaubgefahr bei Herzinfarkten zu begründen, die das gar nicht hergab.
          Es erschien mir damals – so wie heute – sehr viel Hysterie und Politik im Spiel zu sein.
          Hier der Link:
          So., 08.05.2005, Göttinger Straße :
          Feinstaub: schlimm, lästig oder egal ?
          – überraschende Fakten und Einsichten –
          http://www.hallolinden.de/2005/html/bericht_11-05.html

          Ja, die heutige Luft hier ist so gut wie sauber. Angebliche Risiken wie die von 40ug/m3 Feinstaub werden hochhysterisiert. Die halten einer sachlichen Nachprüfung nicht stand.

    2. – „Was mir eher Sorge macht meine Gesundheit und die meiner Kinder…. die schlechte Luft finde ich sehr beeinträchtigenden.“

      Als Raucher kann ich versichern, dass man mit der Luft am Kötnerholzweg hundert Jahre alt werden kann, abzüglich ein paar Jahren wegen des Lärms. Aber nicht nur wegen der Lärm-, sondern auch wegen der Feinstaubemissionen handelt es sich um die berüchtigten Straßenzüge mit den geschlossenen Fenstern.

      Da habe ich aber schon ganz andere Sachen erlebt, die zum Staubsaugen anregten: der staubige Bolzplatz z. B. oder mein Holz- und Kohleofen. Da kannze dann hinterherputzen.

      – „Daneben nerven mich nicht nur die ganzen Autos, ich empfinde das Fahrrad fahren mittlerweile gefährlich in der Stadt.“

      Für seine hohe Besiedelungsdichte hat Linden-Nord enorm viele Grünschneisen und anderweitige fahrradfreundliche Wege. Mit dem Fahrrad kommt man ziemlich autofrei in fast alle Richtungen. (Deswegen wohne ich ja auch hier!)

      – Übrigens ist das Wetter derzeit gar nicht zum Fahrradfahren geeignet. Ich mache das dann aber trotzdem und ziehe mich (nach der feuchten Halbzeit) dann zuhause um. Regenzeug hätte ich auch, sogar Überziehschuhe. Aber so weit ist es ja noch nicht.

      Jedenfalls ist ja auch jedes kleine Durchfeuchten oder Durchfrieren ein Beitrag zur Kreislaufertüchtigung. Ich würde auch lieber in die Sauna gehen, aber das kostet mindestens 8 Euro. Es ist halt ein kostenloses und probates Mittel, um sich fitzuhalten, wenn man ja sowieso raus muss. *istjaso*

        1. Sie Herr Öllerer regen sich darüber auf, das sich die Kapagne Ahoi nimmt , was Ihr Ihrer Meinung nach zusteht und billigen auf der anderen Seite „Notparken“ ? Alter Schwede so ein Rechtsverständnis muss mann erstmal haben ….

  7. Nach einer Übersicht der Stadt gibt es in Linden weniger Autos pro EW als in anderen Stadtteilen (243 pro Tausend im Gegensatz zu teilweise über 500 pro Tausend).
    Trotzdem kann nicht jede(r) ohne Auto auskommen – von daher ist es extrem kontraproduktiv, wenn z.B. in dem Neubau an der Velberstraße keine öffentlich nutzbare Tiefgarage entstanden ist. Da haben sich die Grünen im Bezirksrat mal wieder „schön“ durchgesetzt.
    Vorher haben auf der Fläche des Neubaus dutzende Autos geparkt; den Unterschied merkt man jetzt in weiter gestiegenem Parksuchverkehr und teilweise krimineller Parkerei (Feuerwehr muss durchkommen!).

    1. In der Velberstraße wurde mehr als 15 Jahre eine Baulücke freigehalten, um ein mechanisches Stadtteil-Parkhaus zu errichten. Das wäre vermutlich auch gebaut worden, wenn nicht so viele Autofahrer glauben, sie hätten ein Anrecht auf einen kostenlosen Parkplatz oder „Notparkplatz“. Das gilt auch für öffentliche Stellplätze in der neuen Tiefgarage des Neubaus in der Velberstraße. Da muss sich doch ein Investor nur mal im Stadtteil umschauen, er wird feststellen, dass das Zuparken von Gehwegen etc. von den Ordnungsbehörden nicht oder zu wenig geahndet wird. Die paar Bügel, die jetzt aufgestellt wurden, sind doch auch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein.
      Meines Wissens ist es aber möglich, dort kostenpflichtige Dauerstellplätze zu mieten, auch wenn man nicht dort wohnt. Und es gibt noch zahlreiche Dauerstellplätze in der Tiefgarage des Ihmezentrums. Ich weiß aber nicht, was die kosten.

      1. Hm, ist die Tiefgarage im Ihmezentrum nicht seit Jahren gesperrt?
        Wer vermarktet denn dort Stellplätze?

        Und wo und vom wem werden die Stellplätze in der Velberstraße beworben?

        1. Die TG im IZ ist teilweise geöffnet. Die Einfahrt kurz vorm schwarzen Bär.
          Ein monatlicher Stellplatz kostet ca. 60 Euro.
          Vermarktung durch die Hausverwaltung des IZ; cardea Immobilien.

  8. Was bitte ist Notparken? Etwa das Recht anderen im Weg zu stehen?
    Die Kreuzungsbereichen sollte sollten Baulich eh so gestalten sein das klar zu erkenn ist bis wohin das letzte Auto stehen darf, wobei es eigentlich ganz einfach ist, da wo der Bordstein abgesenkt ist, hat nicht geparkt zu werden, aber an einigen Stellen muss man ja schon als gesunder Mensch über Autos klettern wo Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle schon lange nicht mehr lang kommen.
    Schlimm wird es wenn die Feuerwehr nicht mal mehr zu Einsätzen kommt, ich finde die sollte man man von der Verursacherhaftung was Schäden angeht frei sprechen und an die Fahrzeuge entsprechende Ramschützer montieren.
    Linden Nord fehlen Parkhäuser, das ist doch bekannt. Ich habe neulich einen Aushang für eine Freie Garage gesehen die 100€ kosten sollte, in anderen Stadtteilen bekommt man die schon deutlich günstiger.
    Eigentlich sind die Maßnahmen doch zu begrüßen

  9. In Linden fehlen an vielen Straßen noch Radbügel.
    Danke für die neuen in der Windheimstraße.

    Wer auf den Gehwegen lieber illegal parkende Autos sehen will, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Der ist von vorgestern.

  10. Da würde ich die Bordsteine abflachen, ein paar Markierungen anbringen und die Autos querparken lassen. Die Bereiche zum Kötnerholzweg hin sind ja noch stärker verdichtet, so dass diese entlastet würden.

    Autofahrende Anwohner aus der Nolte- oder Wenckenstraße usw. würden hinten in der Fröbel- oder Windheimstraße parken, wenn sie vor der Haustür keinen Parkplatz kriegen. Die Zahl der Autoparkplätze würde um Dutzende steigen. Daher können wir in den verdichtetsten Gebieten, Noltestr. und Wenckenstr. z. B., locker einige Auto- zu Fahrradparkplätzen umwidmen. Dort besteht ja ein immenser Platzbedarf an Fahrrädern, die oft auch täglich in Gebrauch sind. Das sind ja schon fast Notstandssituationen. Na ja.

    – Ich wette aber, der Bezirksrat hat den Vorschlag quasi einstimmig abgenickt. Die Abstimmungsberechtigten kennen sich leider manchmal weniger aus mit einem Thema als einfache interessierte Bürger. Zuerst war ich schockiert. *harhar* Im Ernst.

    – Es müssen noch zwei stadtplanerische Interessen angesprochen werden:

    Zum Einen die Bewahrung von Freiflächen. – Solch schöne große Bürgersteige haben ja ihren eigenen Wert.

    Zum Anderen der sich bewegende, also rollende Autoverkehr. – „Mehr Parkplätze“ bedeutet auch mehr Verkehr.

    Das werden wohl grundlegende Motive sein, die bei diesen Entscheidungen eine Rolle gespielt haben.

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