4. April 2019

Am 11.03.2018 wurde versucht einen VW-Bus an der Ricklinger Straße in Linden-Süd anzuzünden. Der Brand wurde frühzeitig geöscht. Es entstand ein Sachschaden von ca. tausend Euro.

Zwei Tage später wurden Brandsätze gegen eine Ladenzeile an der Garbsener Sandstraße in Garbsen geworfen. Es entstand ein Sachschaden von ca. viertausend Euro.

Die Täter stehen seit Dezember letzten Jahres vor Gericht. Die Motive waren politischer Natur. Die Täter sind kurdischer Herkunft und ihre Taten richteten sich gegen „faschistische Türken“.

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>> Polizeimeldung vom 11.03.2018

Titelbild: Bernd Schwabe in Hannover – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25488663

04.04.2019


Kommentare

  1. Wo Mord, Folter, Völkermord und Existenzvernichtung System haben, ist Widerstand dagegen gerechtfertigt und auch notwendig. Im Vergleich ist Sachbeschädigung eine äußerst milde Form des Terrorismus.

    Sagen wir mal so: Wenn meine Freundin in einen türkischen Folterknast verschleppt würde, nur weil sie eine kurdischsprachige Frauengruppe geleitet hat, und ich wüsste, wer sie denunziert hat (deutsch-türkische Spitzelei hat großes System!), dann wäre es mit einer Sachbeschädigung sicher nicht getan.

    Auch ich bin schon existenziell bedroht worden, und zu Fragen der Selbstverteidigung und Notwehr habe ich nach einer Schärfung meines Moralsystems gründliche Entscheidungen getroffen: So mild wie möglich, so hart wie nötig. Dabei können schon Gewahrsamkeit und Entschlossenheit reichen, damit der Feind seine Grenzen spürt.

    P. S.: Und bei der Krankenkasse muss ich auch noch mit der Axt vorbeikommen.

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