30. März 2017

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall. Das Gastronomieunternehmen GiG erhält Waren und der anliefernde LKW hat keine Möglichkeit in ausreichender Nähe legal zu parken.

Die Lieferfirma bekommt nun ein weiteres Knöllchen wegen Blockierung des Fahrradweges. Vom Warenempfänger ist zu erfahren, dass man das Büro mittlerweile mit Knöllchen Pflastern könne.

öl/29.03.2017

Siehe auch
>> Lindener Markt: „Sperrung des Autoverkehrs ist unzumutbar“ von Andreas Ackermann
>> Gesehen: Notlösung Wildparken
>> Linden-Nord: „Der Fischhändler geht“ von Ingmar Hampe

 

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Keine Chance legal zu halten. Die Poller wirken wie ein Sponsoring für Knöllchen.

 

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Viel freier Platz. Die Poller verhindern die Nutzung für Anlieferungen. Gesehen am 28.03.2017

Kommentare

  1. Im Fall des Fischändlers Hampe bemerkte der Bezirksbürgermeister, er hätte von der Angelegenheit erst aus der Presse erfahren. Wäre er früher informiert worden , hätte man gemeinsam die Angelegenheit klären können.
    Ist denn in dieser Sache der Bezirksbürgermeister involviert? Hat man sich an den Bezirksrat gewandt?

    1. Inkompetente Berichterstattung hier. Das GIG hat in der Seitenstrasse ausreichend Möglichkeiten seine Anlieferungen abzuwickeln. Lediglich der Bierwagen muss an der Seitenfassade des GiG´s parken, um die Fässer direkt in den Bierkeller zu werfen.

      1. In welcher Seitenstraße kann die Anlieferung erfolgen? In der Egestorffstrasse gibt es keine Parkplätze mehr und in der Schwalenberger Straße ist es auch nicht möglich. Also bitte Vorschlag!

        1. Der Radstreifen beginnt doch erst kurz vor der Kreuzung. Hätte er den Wagen zur Anlieferung hinter den Streifen auf der Straße geparkt, wäre es zwar auch nicht legal, er hätte aber (vermutlich) kein Knöllchen bekommen.

          1. Bevor der Streifen beginnt, befindet sich eine Bushaltestelle. Davor die Einfahrt zum Markt-/ Parkplatz.

            Vielleicht kann das Gig ja per Fallschirmabwurf beliefert werden.

          2. Also ich bin da eben vorbeigekommen: Zwischen Radstreifen und Bushaltestelle ist in der Bucht Platz für einen kleineren Lieferwagen.

            Und hinter der Bushaltestelle kommt nicht der Parkplatz, sondern erstmal die rotweßen, herausnehmbaren Poller. Da ist Platz für einen großen Wagen wie auf dem Foto.

          3. „Da ist Platz für einen großen Wagen wie auf dem Foto“

            Jau und noch für ’nen dicken rosa Elefanten, der dann die Bierfässer und Getränkekisten zum GiG schleppt. Davon kann Peta dann wieder Videoaufnahmen machen und für ordentlich Stimmung sorgen. Die der Fahrer des langen Gelenkbusses auch haben wird, wenn vor der Haltestelle der Liefer LKW steht.

            (Ich bin da eben auch – wie immer – langgekommen).

          4. Also ich sehe da keine größeren Probleme. Die KFZ arrangieren sich schon.

            Aber eins muss klar sein: Radwege sind keine Lieferzone. Schön, dass die Politesse das auch so sieht

    2. @ Michael Esslinger:

      Die Angelegenheit ist über lange Zeit und viele Bezirksratssitzungen diskutiert worden. Das dürfte Herrn Bürgermeister nicht entgangen sein. Nur der Entschluss der Hampes, das Geschäft nun aufzugeben, ist vielen erst im Laden oder aus der Zeitung bekannt geworden.

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