18. Februar 2017

Die Initiative >> PlatzDa! veranstaltete am 09.02.2017 eine Podiumsdiskussion im Lindener Rathaus unter dem Motto „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ (1 + 2 + 3 + 4).

Andreas Ackermann war dabei.

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Hundertfünfzig Besucher kamen zur Veranstaltung ins Lindener Rathaus

 

Andreas Ackermann

Wohnen und Arbeiten am Lindener Markt

Seit 22 Jahren wohne und arbeite ich am Lindener Marktplatz. Die Nähe zwischen Wohnung und Büro und den Standort Linden-Mitte habe ich gemeinsam mit meiner Familie gezielt ausgewählt, um kurze (Fuß)Wege und nahe Einkaufsmöglichkeiten zu haben. Auch wegen des vielfältigen gastronomischen Angebotes in Hausnähe und der schnell erreichbaren Grünflächen rings um den Lindener Berg.

Beruflich bin ich auf das Auto angewiesen, da ich als Landschaftsarchitekt in ganz Niedersachsen und darüber hinaus tätig bin. Die Ziele liegen meist an nicht oder sehr schlecht über den ÖPNV erreichbaren Orten. Ich betreibe aktiv Naherholungsplanung, gestalte ganzjährig blühende Gärten und setze mich dafür ein, dass Eingriffe in Natur und Landschaft minimiert oder adäquat ausgeglichen werden. Geschätzt habe ich seit 28 Jahren dafür gesorgt das pro Jahr durchschnittlich 1.000 Bäume gepflanzt werden.

Im nahen Umfeld hat mein Büro die Umgestaltungen + Neupflanzungen im Gartenparterre des Von-Alten-Gartens geplant, den Eingangsplatz Posthornstraße/Von-Alten-Allee entsiegeln lassen und das hängige Gelände im Spielpark Linden mit Natursteinblöcken terrassieren und somit barrierefrei gestalten lassen. Neue Spielgeräte und eine kleine Inlinerfläche für Kids kamen dorthin.

Der Lindener Marktplatz bildet das urbane Herz …

… des hoch verdichteten Stadtteiles. Neben dem Rathaus, der nahen Grundschule, der IGS-Linden und der Helene-Lange-Schule befindet sich hier die Kita Von-Alten-Garten, die im Umbau begriffene Ex-Kita Hohe Straße und etliche privat organisierte Kinderläden.

Die direkten Anwohner des Marktes können nur auf 7 Parkplätzen kostenfrei und Dienstags sowie Samstags bis 15 Uhr gar nicht vor ihren Häusern parken. Alle Patienten des Ärztehauses, des Dialyse-Zentrums, vieler weiterer Praxen, die Kunden der Geschäfte, etlicher Büros und Gastronomen haben nur ein sehr begrenztes Angebot an Stellflächen. Mit dem geplanten Bau des Hochbahnsteiges in der Falkenstraße (vor der Sparkasse) wird es noch enger werden. Meine Kunden, Geschäftspartner oder privaten Gäste müssen sich schon jetzt suchend auf den Weg machen.

Außerhalb der frostigen Monate im Jahr ist der halbe Marktplatz für den Autoverkehr gesperrt (abgepollert). Im Sommer bieten das GiG aber auch das Centrum, Marktcafé, der Spanier, der Bäcker und der Weinladen Leone Sitzplätze im Freien an. Dabei werden Parkplätze bei der Stadt gemietet (und fallen weg). Bei interessanten Sportgroßveranstaltungen lädt das Centrum zu gut besuchten Public-Viewing-Veranstaltungen ein. Auf die „Prosecco-Lerchen“ und ihre lautstarken Begleiter donnerstags (Mitter)Nachts ebendort können wir allerdings gerne verzichten.

Ich finde die Lindener können sich hervorragend selbst organisieren und leben ihren Markplatz bereits. Die westliche Erschließungsstraße am Markt ist als „Spielstraße“ ausgeschildert (Schritttempo + Vorrang für Fußgänger + Radfahrer). Vielleicht hätte Herr Prof. Monheim aus Trier mal im Sommer kommen sollen. Angebote für Kinder gibt es reichlich im Umfeld und die grüne Lunge beginnt an der Posthorn- und Niemeyerstraße. Eine feste Möblierung schränkt das Marktgeschehen ein. Ich persönlich bezahle 49 € monatlich für einen Stellplatz in einer nahen Parkgarage, damit Andere und meine Gäste am Marktplatz parken können.

Sehr einseitig fand ich die Diskussion zu den PlatzDa!-Vorschlägen …

… am Lindener Marktplatz am 9. Februar, zum Teil fanatisch und erstaunlich agressiv. Negativ sind hier vor allen Dingen die „Radfahrer“ aufgefallen, denen nicht begreifbar war, dass viele Lindener auch beruflich und privat auf ihr Auto angewiesen sind.

Bereits die Podiumsdiskussion wurde mit deutlich polemischem Unterton geführt. Für die Beteiligung des Publikums insbesondere die direkt betroffenen Anwohner war zu wenig Zeit vorhanden. Gnädigerweise durfte ich sogar zweimal zu Wort kommen.

Die Gesprächsbeiträge und Abstimmungen zu einem autofreien Lindener Marktplatz wurden im Wesentlichen von NichtLindenern geprägt. Im Auditorium saßen ja nur eine Handvoll Anwohner + Geschäftsleute, weniger als die Hälfte kamen aus Linden und ansonsten jede Menge Fahrradfahrer aus der Stadt und sogar der Region.

Aufgrund der Erschließungsfunktion der Stephanusstraße und des Lindener Marktes, auch für den Busverkehr, würde eine Sperrung für den Autoverkehr eine unzumutbare Belastung aller benachbarten Anwohner in den sehr engen Seitenstraßen mit sich bringen. In der Umfrage der Grünen haben sich nur 20 % der betroffenen Haushalte beteiligt und davon die Hälfte für eine Sperrung ausgesprochen („grüne Banane“). Das sind in harten Zahlen gerechnet nach meinem Verständnis nur 10 % – oder ?

Mit postwinterlichem Gruß

Andreas Ackermann
Lindener Marktplatz 9
und
ACKERMANN
Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur BDLA
Falkenstraße 25
30449 Hannover-Linden
fon     0511 – 924 52 31
fax     0511 – 924 52 89
info@buero-ackermann.de

 

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Auf dem Podium: Astrid Ries (HutUp-Hutatelier, ganz links), Katrin Göllinger (CDU), Dr. Daniel Gardemin (Grüne), Prof. Dr. Monheim, Felix Kostrzewa (Moderator)

 

Kommentare

  1. Guten Morgen Herr Ackermann
    ich schreibe mal prokant: Sie waren auch einer der Menschen die gegen einen Hochbahnsteig waren. ToiToi das sie nie auf einen solchen angewissen sind um mit der 10 von a nach b zu kommen
    Gruss Rollifahrerin
    die NICHT 50plus ist

    Einen schönen Tag auf der Limmer beim Kaffee und sehen u gesehen werden 😉
    Ach an alle die auf den Parkplätzen 1-2 Plätzen die mit dem Schild für Behinderte gekennzeichnet sind: ein freundliches F**y

  2. Hallo Andreas Ackermann,
    wenn Sie aus einer Zustimmung der Sperrung des Marktplatzes von der Hälfte der Befragten 10% machen, dann finde ich das polemisch, die Diskussion an dem Abend allerdings nicht. Natürlich ist diese Befragung nicht der Weisheit letzter Schluss, aber zumindest doch die deutliche Aufforderung, Sperrung und Parken mit den AnwohnerInnen weiter zu diskutieren und Vorstellungen zu entwickeln. Ich selbst ärgere mich ständig und an Markttagen besonders, dass ich am Lindener Markt keine Möglichkeit finde, mein Rad anzuschließen. Ich finde, eine Umwidmung mehrerer PKW-Stellplätze zu Rad-Abstellplätzen mit Bügeln ist überfällig. Ich weiß, dass auch das keine vielfältige Nutzung zulässt und ästethisch keinen Gewinn bringt, es bringt aber einen Gewinn für die Lebensqualität der AnwohnerInnen und BesucherInnen.
    Solange am Lindener Marktplatz und im Umfeld von ignoranten PKW-NutzerInnen in zweiter Reihe und illegal geparkt wird, werde ich keine Toleranz und kein Verständnis aufbringen.
    Aus dem Stadtteil.
    Thomas

  3. Der Lindener Markt ist auf allen 4 Seiten von Auto-Straßen gesäumt, diese nehmen also mehr als 50% seiner Fläche ein. Was bleibt wird dann zu über 75 % als Stellplatz für PKW genutzt.

    Die Autos und deren Emissionen an Lärm und Staub und Feinstaub-Abgasen machen einen Aufenthalt für Anwohner dort eigentlich sehr unattraktiv. Das sollte besonders ein Architekt erkennen können, auch wenn er wirtschaftliche Eigeninteressen hier hat.

    Autofahrer werden hier klar verwöhnt! Gefährlich zugeparkte Kreuzungen etc. sind schon Gewohnheitsrecht. Die ehemals freien Plätze im Stadtteil für die Bürger werden gern zugebaut oder zugeparkt. (Klagesmarkt, Pfarrlandplatz,…)

    Ich wohne seit 40 Jahren in Linden, bin seit 1990 ein Anwohner des Markplatzes, hatte hier 20 Jahre einen Handwerksbetrieb mit Verkauf. Ich habe schon lange kein Auto mehr. Ich miete bei Bedarf eine Auto bei Stadtmobil und fahre Motorrad oder Rad.

    Was die Situation im Straßenraum angeht, findet seit langem eine ständig fortschreitende Verschlechterung der Situation zu Lasten der Nicht-autofahrenden Bürger hier statt:
    – was die Zahl der abgestellten PKW Strassenraum angeht,
    – was widerrechtliche Nutzung des öffentlichen Strassenraumes durch PKW angeht, z.B. Falschparker
    – was das agressivere Verhalten der Fahrer der PKW angeht
    – was das Zuparken von Kreuzungen und das Parken in 2. Reihe angeht.
    – was die Abgasbelastung und Feinstaubbelastung etc. angeht
    Die bestehenden Gesetze hierzu sind ja klar und deutlich, aber sie stehen eigentlich oft nur auf dem Papier, wie viele andere auch, da es an Personal und Willen bei Polizei, Ordnungsamt und Politik offenbar mangelt.

    Fakt ist:
    – Jeder mit Geld kann sich hier immer noch PKWs anschaffen so viele wie er möchte.
    – Ein nötiger Stellplatz ist nicht nachzuweisen
    – eine Gebühr wird nicht fällig.
    – Wird ein Mietshaus gebaut, ist eine Tiefgarage (ca. 1,5Mio) Pflicht. Ein Fahrstuhl für die Bewohner ist dagegen nicht Pflicht.
    – die Limmerstrasse ist die mit PKW meistbefahrene Fußgängerzohne Deutschlands.
    – die klaren gesetzlichen Abgaswerte wurden und werden einfach nicht eingehalten, von der Politik offenbar gedeckt oder geduldet, zu Lasten der Gesundheit der Bürger.
    – ein Konzept der Politik in Hannover und Bund ist offenbar nicht vorhanden

    Ich finde, ein Umdenken ist also längst dringend nötig, erfolgt aber nicht freiwillig, da die Autolobby hier offenbar alles lange korrumpiert hat.
    Dazu kommen die vielen unvernünftigen Autobesitzer, die leider nur ihre Eigeninteressen sehen, und alles andere ignorieren. Auf deren mehrheitliche Einsicht zu hoffen, ist utopisch.

    Fazit: Der Marktplatz sollte seinen Namen wieder Ehre machen und also „PLATZ“ bieten, aber für die Menschen, nicht für die Autos.

      1. Apropos: fährt ihre Frau kein Auto, fahren ihre Kinder kein Auto …?

        Herr Ackermann, sie irren sich:
        alle Besucher des Lindener Marktes können kostenfrei und zu jeder Zeit auf dem Gehweg parken!….wenn sie denn per
        Fahrrad,
        E-Rad,
        per Mofa,
        Motorrad oder
        Mopped, T
        retroller,
        Skateboard, (bald Drohne?) etc. anreisen.
        Dann gibts noch die
        Öffis,
        Taxis,
        Stadtmobil, …
        Ein Recht auf Parken gibt es für Autobesitzer allerdings nicht, soweit ich weiß. Auch wenn diese es sich oftmals einfach ungestraft herausnehmen.

        Ihre günstigen 60€ Miete für ihre Tiefgarage sind, gemessen an den Baukosten von ca. 1 Million DM 1994 wohl nicht kostendeckend.

  4. In unserer Straße in Linden-Mitte haben sich mittlerweile drei (!) Autobesitzer auf dem Bürgersteig illegal einen eigenen Stellplatz eingerichtet. Ein Surfer-Bus, ein SUV, ein schwarzer Kleinwagen. Quizfrage: Wo wohne ich?;-)

    Deren Rechnung geht so: zweimal im Jahr freuen sie sich über ein Knöllchen, macht 60 Euro Standmiete im Jahr (!), für eine Privatparkplatz direkt vor der Tür, günstig oder?

    Und da möchten die platzda-Aktivisten das Ihmezentrum als Alternative anbieten? Was kostet da der Platz im Jahr? 600? Nachts 1 bis 2 km Fußweg? Kann man auch gleich in einen anderen Stadtteil fahren und dort kostenlos parken.;-)

    Machen die aber nicht und sollen die auch nicht.

    Die Parkplätze am Lindener Markt müssen (zurzeit) noch erhalten bleiben, damit nicht noch mehr Geh- und Radwege (z. B. vor der Sparkasse Falkenstraße) zugeparkt werden. Die Industrie verspricht uns ja in naher Zukunft autonomes und schadstofffreies Autofahren, dann werden viele eh kein Sinn mehr für die eigene Karre sehen (die Stadtjugend schon jetzt nicht mehr).

    1. Die Auto Industriewerbung verspricht wirklich viel, aber sie hält ja nicht einmal die bestehenden klaren Abgas-Gesetze ein…ganz zu schweigen von den versprochenen niedrigen Treibstoffverbräuchen und das mit und wegen klammheimlicher und ganz offener Duldung der Stadt- und Bundespolitik.
      Die uns seit Jahren massiv überflutenden Park-Automassen müssen hier darum klar an die Kandarre genommen werden, sprich die Zahl im Stadtgebiet muß deutlich verringert werden.
      Das geht nur mit Druck von unten.
      Autofahrer, besonders männliche, sind leider oft unvernünftig.

  5. Sehr geehrter Herr Ackermann,
    als Seniorin in Linden-Mitte erlebe ich die Situation mit den Einengung des Öffentlichen Raums durch den dominierenden „ruhenden Verkehr“, ob legalen und illegalen, täglich. Was wäre es schön, wenn ich in Linden-Mitte beispielsweise auch an Wochenenden kostenlos mit Freundinnen auf einer Bank ausruhen könnte!
    Gern hätte ich mich an der Befragung in diesem Sinne beteiligt, durfte es aber leider nicht,weil ich nicht direkt am Lindener Markt wohne. Ich gehöre zu der großen schweigenden Mehrheit in Linden-Mitte, deren Interessen bei der Veranstaltung endlich angesprochen wurden. Jetzt sollen dort überwiegend „Nicht-Lindener“ anwesend gewesen sein? Woher wollen Sie das wissen? Ich habe Sie auch noch nie gesehen. Sie haben uns wahrscheinlich bisher nur noch nie beachtet!
    Als ich vor langer Zeit meine Kinder bekam, sind wir ihretwegen aus Hannover aufs Dorf gezogenen, mussten allerdings täglich mit unseren Autos zum Arbeitsplatz in die Stadt pendeln. Aber wir entflohen der Notwendigkeit, die Kinder zum Spielplatz, zu den Freunden und zur Schule begleiten zu müssen und entkamen dem Lärm, der Gefährdung und der Luftverschmutzung durch den Autoverkehr. Überwiegend die, die es sich nicht leisten konnten, blieben damals mit ihren Kindern in der Stadt.
    Leider hat sich daran zu wenig geändert, und ich kann Eltern verstehen, die heute ebenfalls darüber nachdenken.
    Woher nehmen Leute wie Sie das Recht, zu erwarten, dass Ihr Fahrzeug kostenlos im öffentlichen Raum „vor der Tür“ stehen muss. Natürlich sind Abstellmöglichkeiten für PKWs erforderlich. Aber auch wir Menschen in Linden ohne PKW haben Rechte. Und auch wir haben selten eine Haltestelle direkt vor der Tür. Und das geht.

  6. Wenn die Hälfte der Anwohner für eine Sperrung votiert haben, dann sind das 50% und nicht 10%. Die 80% nicht erhobenen bzw. nicht abgegebenen Stimmen den Gegnern zuzurechnen ist totaler Humbug!
    Eine umfassende Beteilgung der Bewohner zur Zukunft der Stadtteile, einschließlich Abstimmungen zu Grundsatzfragen fände ich besser, als die undurchsichtigen, lobbybeeinflussten Entscheidungen unseres Baudezernats, das sich ja sogar über Entscheidungen der gewählten Regierung hinwegsetzt, bzw. diese verschleppt.

  7. Danke Herr Ackermann!!! Ich teile Ihre Meinung absolut und kann dem nichts mehr hinzufügen. Gut, beim Public Viewing bin ich sicher etwas toleranter und ich mag auch die Sommerstimmung mit den Aussensitzplätzen sehr gerne. Aber insgesamt bin ich voll und ganz Ihrer Meinung. Bianka

  8. Kleiner Rechenfehler im letzten Absatz, denn auch bei einer Beteiligung von 20% sind die Hälfte Zustimmungen noch immer 50%

    Ansonsten kann ich deine Einwände nachvollziehen, auch wenn ich kein Betroffener Anwohner bin.

  9. In Linden, also auch um den Marktplatz herum, leben nicht nur ökologisch korrekt orientierte Familien und Öko- Hipster. Dort leben auch, sagen wir mal, normale Menschen. Diese lebten dort zu großen Teilen auch schon lange bevor Linden hipp und grün wurde und sie wollen hier auch weiter leben. Und sie müssen u.a. auch irgendwo parken.

    Vielleicht machen wir ja auch den Schwarzen Bär, wie schon zuvor die Limmerstraße, zur auto- und barrierefreien Partyzone für die spätestens ab Donnerstag einfallenden Sauftouristen?

    Umweltschutz finde auch ich wichtig, er muss aber auch lebbar sein!

    1. Und ein „normaler Mensch“ hat ein Auto ja?
      Und wer keines hat, der ist entweder „ökologisch korrekt orientiert“ oder ein „Öko-Hipster“. Ich verrat dir mal was (aber nicht weitersagen): Die meisten Menschen in Linden, die kein Auto haben, haben einfach kein Geld für ein Auto. Und unter den von dir „verdächtigten Bürgern“ haben vermutlich mehr Menschen ein Auto als es dem Lindenerr Durchschnitt entspricht.
      Und ja es ist schade, dass nicht mehr Lindener ohne Auto zu solchen Veranstaltungen kommen, die deshalb kein Auto haben, weil sie sich keines leisten können. Aber irgendwie kann ich diese Menschen auch verstehen, denn viele haben schon bei unterschiedlichen Gelegenheiten Ausgrenzungserfahrungen gemacht.
      Sieht man ja auch an deinem Beitrag, demzufolge es sich bei diesen Menschen um, sagen wir mal, nicht „normale Menschen“ handelt.

    2. Parken „muß“ nur, wer ein Auto hat.
      Muß aber jeder „Normalo“ der will, hier ein-zwei-oder drei… ÖKO-Autos haben dürfen?
      Ob das Parken dann legal oder illegal erfolgt, ist dem jadenfalls scheißegal!
      Ich „muß“ jedenfalls nicht Autobesitzer sein.
      Ich kenne mehrere „normale“ Familien, die haben hier im Linden-Mitte Viertel sogar 2 Autos, (und ich frage Herrn Ackermann, was denn seine Frau so benutzt) Eine Frau arbeitet in Badenstedt, die andere in Stöcken. Die fahren damit immer und überall hin und sogar zum Fußballplatz am Lindener Berg . Sie könnten locker vieles per Rad, zu Fuß, oder per Mietwagen machen!
      Ich staune und wundere mich was die dafür an Geldmassen ausgeben. Sie könnten bestimmt beide auf ein Auto verzichten und aufs Fahrrad, Moped, oder Öffis umsteigen.
      Ich fürchte, daß ohne Gegenwind das Autokaufen in Linden als Trend allgemein noch weiter zunimmt. Die Doppelverdiener werden mehr. Also werden die Autos hier leider auch noch mehr werden. Nur die Stellplätze werden weniger, und der Bewegungsraum für die übriggebliebenen.
      Es fehlt leider die klare Linie in der Politik.

  10. Das sind reichlich bösartige Unterstellungen, Herr Ackermann, die Sie da in Ihrem Beitrag formulieren. „Im Auditorium saßen ja nur eine Handvoll Anwohner + Geschäftsleute, weniger als die Hälfte kamen aus Linden und ansonsten jede Menge Fahrradfahrer aus der Stadt und sogar der Region.“ Sie tun ja gerade so, als ob alle Besucher der Veranstaltung, die sich für Maßnahmen ausgesprochen haben, um eine Wende weg von der Autofixiertheit in der Verkehrspolitik herbeizuführen, von außerhalb gekommen seien. Ich bin selbst Bewohner des Stadtteils und musste zwischendurch Rausgehen, weil mir diese Ignoranz der Verkehrs-Probleme, die da manche Autofahrer an den Tag legten, gehörig aufregten. Vielleicht erinnern Sie sich an die Frau, die da mehr Parkraum für ihr Wohnmobil einforderte?
    Oder an Frau Göllingers Aussage, Maßnahmen zur Eindämmung des Autoverkehrs, seien Maßnahmen, mit denen Menschen aus dem Stadtteil vertrieben würden.
    Wenn Sie als Architekt beruflich auf Ihr Auto angewiesen sind, dann sollten Sie sich doch an allererster Stelle dafür stark machen, dass Menschen, die die Straßen mit ihren Wohnmobilen – also zu ihrem Freitzeitvergnügen – zuparken, dafür die Erlaubnis entzogen wird! Fordern Sie doch ganz offensiv einen Zuteilungsschlüssel, benennen Sie Krieterien, die erfüllt sein müssen, um in einem so dicht besiedelten Stadtteil wie Linden ein Auto fahren zu dürfen. Als selbstständig arbeitender Architekt erfüllen Sie doch vermutlich entsprechende Anforderungen.
    Ich habe zahlreiche Besucher aus dem Stadtteil bei der Diskussionsveranstaltung getroffen und war sehr froh darüber, dass sie, Bewohner des Stadtteils wohlgemerkt!, ihr Wort erhoben haben, um diese „Tyrannei der Autogesellschaft“ beim Namen zu nennen und auf Abhilfe zu dringen!
    Und was den zugeparkten Lindener Marktplatz angeht: Im Sommer sind es einzig und allein die Poller, die verhindern, dass auch der abgesperrte Teil rund um den Brunnen zugeparkt wird. Und selbst das hält manche nicht ab. Im Winter dagegen können Sie es regelmäßig beobachten, dass auch auf dem Teil des Lindener Marktplatzes geparkt wird, der nicht zum Parken vorgesehen ist, im Winter aber nicht durch Poller geschützt werden kann, weil die für den Markt herausgenommen können werden müssen, im Winter aber bei Minustemperaturen festfrieren.
    Dafür wird im Winter stärker vom Verkehrsaußendienst kontrolliert, was prombt die Autolobby laut werden lässt, die dann überaus polemisch von „Abzocke“ spricht.
    Nach meiner Beobachtung die einzigen Parkverbote im Stadtteil, die auch Beachtung finden, sind die vor der Feuerwehr. Und das auch nur deshalb, weil Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ständig darauf achten und unmittelbar reagieren, wenn dort jemand versucht regelwidrig sein Auto abzustellen. Ich habe das selbst mehrfach erlebt, wie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Autofahrer angesprochen haben, die im Bereich der Gerätehauseinfahrt regelwidrig ihr Auto abstellen wollten. Und fragen Sie mich jetzt bitte nicht, was sich diese ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr tätigen Mitbürger dann manchmal für Beschimpfungen anhören mussten! Da gehört „Blockwart“ noch zu den harmloseren Ausdrücken, die den lieben Damen und Herren Autofahrer mal eben so „entgleiten“. Und den Rest spar ich jetzt mal aus.
    An allen anderen Stellen im Straßenraum, an denen eigentlich nicht geparkt werden darf, wird regelmäßig falsch geparkt. Und die Ordnungsbehörden sind oftmals entweder überfordert mit der Vielzahl der Falschparker oder angewiesen (der Verdacht drängt sich auf) nichts dagegen zu unternehmen. Bezirksratspolitiker aber, das konnte man kürzlich im Stadtbezirk Mitte beobachten, die eine Verstärkung des Verkehrsaußendienstes fordern, werden von der Presse und von der Stadtspitze im Regen stehen gelassen. Ich kann diejenigen Politiker nur bewundern, die trotz der massiven Anfeindungen, nicht nur von Einzelpersonen, sondern systematische Anfeindungen von der Presse, von der Opposition und selbst von den eigenen Parteikollegen, die ihnen umgehend entgegenschlagen, immer wieder auf das Thema Falschparker hinweisen und Gegenmaßnahmen fordern!
    Beobachten Sie doch mal wie oft der Poller krumm gefahren ist, der die Bürgersteiabsenkung an der Niemeyerstraße vor dem Treppenaufgang zur Post schützt. Nicht den rechten der beiden Poller, da ist Parken ja erlaubt und beim Rückwärts einparken kann das schon mal vorkommen, dass man den Poller erwischt.
    Achten Sie auf den linken Poller, der ist auch regelmäßig krumm gefahren, (Beim Vorwärtseinparken!!!). Und da ist Parken nicht erlaubt. Unter anderem deshalb nicht, damit Fußgänger, die von der Post herkommen, und die Niemeyerstraße an der Bürgersteigabsenkung queren, von den Autofahrern gesehen werden können. Es sind ja längst nicht mehr nur Lieferwagen, die heutzutage so hoch gebaut sind, dass sie Fußgänger verdecken. Viele Autofahrer leisten sich ganz privat Fahrzeuge, die immer länger, breiter und höher werden. Sogenannte SUVs.

      1. Es liegt hauptsächlich daran, dass viele asoziale Autofahrer lieber auf den Fußwegen parken, als mehr als 50m von ihrer Haustür entfernt. In Linden-Mitte gibt es ein großes Parkhaus im Ihmezentrum, da bräuchte niemand asozial zu parken!

      2. Nein, Norbert, es liegt eher daran, daß die Fahrer sich nicht an die eindeutigen Verkehrsregeln halten.
        Oder finden Raubüberfälle etwa deswegen statt, weil denTätern zuwenig Stütze ausgezahlt wird?

    1. Hallo Ullie,
      so ist es, man hört nur, was man will. Ich habe keinen Parkraum für mein Wohnmobil eingefordert! Ich habe befahrbare Straßen und Einmündungen gefordert! Also mehr Eigenverantwortung von denjenigen, die ihr Fahrzeug regelwidrig irgendwo abstellen und andere VerkehrsteilnemerInnen behindern.
      Ich habe mein Wohnmobil als Beispiel herangezogen. Es ist ein Kastenwagen und nicht größer, als die Fahrzeuge von DHL, Hermes, Behindertenfahrdienste. All diese Fahrzeuge fahren für die Allgemeinheit durch den Stadtteil und sollten m.E. durch den Straßenraum kommen können. Rettungsfahrzeuge (Feuerwehr, Krankenwagen), die mindestens genauso groß sind, sollten den Ort, an dem sie gebraucht werden, schon erreichen können und nicht permanent rangieren müssen, bis sie den Einsatzort erreicht haben.
      Dass mein Fahrzeug nicht im öffentlichen Raum steht, hätte man beim aktiven Zuhören mitbekommen können. Ebenso, dass ich für einen Stellplatz (weitab) Miete bezahle.
      Wenn Sie sich so aufregen, dass Sie den Saal verlassen mussten, möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihren Einwurf (ich meine, er kam von Ihnen): „verschrotten die Kiste“, ebenfalls als ärgerlich und unsachlich empfand. Letztendlich müssen wir Kompromisse finden. Die Lebenswirklich ist mehr als schwarz oder weiß, gut oder schlecht.

      1. Hallo Abgelika,
        dann hab‘ ich dich in diesem Punkt wohl missverstanden. Entschuldige Bitte. Aber was schlägst du denn nun vor, um die zugeparkten Ecken, Absenkungen, Rad- und Fußwege etc. von Falschparkern zu befreien?
        Du sagst ja, du parkst dein Wohnmobil auf einem privaten Stellplatz. Dann mach dich doch dafür stark, dass alle die in Linden (Hannover) ein Auto besitzen, dafür einen privaten Stellplatz nachweisen können müssen. Sonst gibt’s halt kein Auto.
        Oder entwickle Kriterien, die erfüllt sein müssen, wenn jemand ein Auto besitzen will. Du würdest dir damit vermutlich nicht viele Freunde machen. Wohl auch ein Grund dafür, dass die Politik da nicht ran will.
        Norbert behauptet, dass es zu wenig Parkplätze gibt. Aber selbst Norbert geht nicht so weit Vorschläge zu machen, wo denn weitere Parkplätze eingerichtet werden sollten. Und wer dafür bezahlen soll, das sagt er auch nicht. Außerdem würden zusätzliche Parkplätze nur zusätzlichen Autoverkehr hervorrufen. In diesem Punkt war Monheim sehr deutlich!
        Derweil parken Autofahrerbeständig weiter die Ecken usw. zu und fühlen sich von Leuten wie Norbert sogar noch legitimiert in ihrem ordnungswidrigen Handeln.
        Heiner Monheims Vorschlag, die Anzahl der Parkplätze sukzessive zu reduzieren, Falschparken stärker zu ahnden und den ÖPNV auszubauen, er nannte ausdrücklich das Quartiersbus-Konzept, halte ich für vernünftig. Der ÖPNV-Ausbau findet übrigens bereits statt. Auf der Linie 10 und der Linie 9 werden in absehbarer Zeit Silberpfeile eingesetzt werden und da passen mehr Leute rein als in die alten grünen Stadtbahnwagen.
        Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zusätzliche Busse auf den Linien 100/200 und 120 einzusetzen. Auf der Linie 120 fahren ja immerhin bereits Gelenkbusse. Das ist auf der Linie 100/200 nicht möglich wegen der Belastbarkeitsgrenze der Leinebrücke auf der Königsworther Straße. Aber ein 7,5 Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten wäre durchaus möglich.
        Voraussetzung ist aber ein Rückbau der Parkplätze in Linden!!! Schließlich sollen die Busse nicht leer fahren.
        Viele Grüße, Ullie

        1. Ich darf nochmal an Stadtmobil e.V. also das Carsharing erinnern, was für viele Probleme hier eine sehr gute und längst bewährte Lösung darstellt.

  11. Lieber Herr Ackermann,
    wir (eine fünfköpfige Familie) sind ebenfalls seit knapp 10 Jahren direkte Anwohner des Lindener Marktes, wir Eltern waren auch bei der Podiumsdiskussion dabei und – ganz ehrlich – wir würden es großartig finden, wenn es an zentralen Orten unseres Viertels, wie etwa dem Lindener Marktplatz, komplett autofreie Flächen gäbe – selbst, wenn die Leute, die uns hin und wieder per Auto besuchen, dann nicht direkt vor unserer Haustür parken können. Sie können es sich schon denken: Wir alle fünf legen unsere sämtlichen Wege zur Arbeit, zur Schule und zum Einkaufen ohne Auto zurück – nicht mal die Einkäufe per Rucksack und Straßenbahn oder Rad finden wir schlimm, sondern einfach ganz normal.
    Es geht mir nicht darum, Leute, die Auto fahren, generell dafür zu verdammen – es gibt dafür die verschiedensten Gründe, und Ihre Gründe für ein Auto leuchten mir ein. Ich bin selbst auf dem Dorf aufgewachsen und weiß, dass es dort zumeist nicht ohne Auto geht. Aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung hier in der Stadt, das Vieles auch anders geht, wenn man von alten Gewohnheiten ablässt und neue Varianten und Kombinationen ausprobiert.
    Worum es uns geht, sind bessere Luft, weniger Lärm und weniger Gefahren für Kinder. Aber es geht auch um den – in der Stadt nunmal raren – Raum, den Autos beanspruchen, um im Schnitt 23 von 24 Stunden am Tag ungenutzt darauf herumzustehen. (Ausnahme: Carsharing – das ist wirklich eine sehr raumsparende und gescheite Variante der Autonutzung, finde ich.)
    Wenn man es wirklich mal ganz objektiv betrachtet, ist es schlichtweg nicht gerecht, dass die Bürger einer Stadt, die sich (aus welchen Gründen auch immer) ein Auto leisten, davon ausgehen, ein Anrecht auf 12 qm öffentlichen Raum für einen Stellplatz zu haben, während denjenigen Bürgern, die kein Auto, sondern stattdessen andere, umweltschonendere Wege gefunden haben, um sich fortzubewegen, nicht 12 qm pro Person zustehen sollten. Ich finde den Wunsch nach Anwohnerparkplätzen natürlich nachvollziehbar. Dennoch: Denkt man es mal konsequent weiter, müssten den Anwohnern ohne Auto ebenso jeweils 12 qm öffentlicher Raum zustehen – und meine 12 qm würde ich sofort in ein kleines Fleckchen autofreien Raum in meinem Viertel investieren! Für das Gefühl, mich als Mensch in meinem Lebensraum nicht ständig den „Bedürfnissen“ von Autos unterordnen zu müssen, nicht ständig nach rechts und links schauen zu müssen, mich wenigstens auf manchen Straßen oder Plätzen frei und entspannt bewegen zu können, gäbe ich viel.
    Liebe Grüße, Annette

  12. Hallo Herr Akermann,

    das alle Anwohner vor ihrer Haustür parken können das wird man beim Geschosswohnungsbau ehedem nicht erreichen können, jedenfalls nicht im öffentlichen Raum einer normalen Stadtstraße. Ich wohne in einem anderen Stadtteil hier in Hannover. In diesem Haus wohnen 12 Mietparteien, wenn nun nur jede Mietparteien ein Auto hätte, so würde das vom Platz her funktionieren, den vor der Fassade des Hauses lassen sich nur ca. 4 Autos unterbringen. Aber in diesem Haus gibt es zum Glück mehrere die gar kein Auto haben und nur mit Bus und Bahn oder mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Ich denke mal das ist in den anderen Häusern auch ähnlich, den dank der Nähe des Kleefelder Bahnhofts ist man in wenigen Minuten im Zentrum von Hannover. Das ist mit keinem anderen Verkehrsmittel zu schaffen. Also habe ich vielleicht etwas mehr Glück als wenn ich am Lindener Marktplatz wohnen würde, denn wenn ich mal per Auto unterwegs bin lässt sich meist noch in der näheren Umgebung auch ein Stellplatz finden. Etwas laufen bis zu Plätzen in Nachbarstraßen muss man allerdings manchmal auch. Aber meistens bin ich nicht per Auto unterwegs und ich besitze auch kein eigenes, man kann sich schließlich auch eins Leihen. Vor meiner Wohnung befindet sich ein großer Platz mit grünem Rasen der ist recht beliebt bei Hundebesitzern. Nun ja man könnte denken eigentlich verschwendete Fläche, dort könnte man ganz viele PKW-Stellplätze unterbringen und ich könnte dann noch viel leichter einen Stellplatz auch nahe der Haustür finden. Da ich kein Hundebesitzer bin und da auch nicht über den Rasen laufe um mir nicht die Schuhe zu verdrecken hab ich doch eigentlich nichts von dem Rasen dort. Trotzdem würde mich das dann doch beträchtlich stören wenn ich statt auf grünes Gras auf eine große Beton- oder Asphaltfläche mit lauter PKW-Blech drauf schauen müsste. Das wäre doch echt schade, das müssten sie doch als Landschaftsarchitekt auch verstehen. Eine gewisse Platzqualität finde ich schon wichtig, ich weiß nicht ob sie den Lindener Marktplatz als besonders gelungene Platzgestaltung in ihrer jetzigen Form ansehen. Und schon mit etwas weniger Autos hätte man doch schon eine ganze Menge freien Raum für andere Nutzung und Gestaltung.
    Ich denke mal zuerst sollte man sehen das möglichst viele Menschen auch ohne Auto in der Stadt gut ihre Ziele erreichen können. Damit spart man den Bewohnern nicht nur viel Lärm und Abgase. Es ist ehedem unmöglich das jeder sich in der Stadt per Auto fortbewegen kann und dann auch noch einen Stellplatz findet. Wenn alle das Auto nehmen würden würde das zum völligen Zusammenbrechen des Verkehrs führen. Aber zum Glück gibt es ja noch andere Möglichkeiten des Fortbewegens in der Stadt und auch jeder Autofahrer kann dankbar sein das viele andere Verkehrsteilnehmer es ihm nicht gleichtun. Deshalb verstehe ich auch gar nicht was sie gegen Nicht-Autofahrer haben. Menschen die das Auto wirklich brauchen, weil sie z.B. häufig überregionale Ziele haben, müssten eigentlich froh sein um jeden der nicht auch noch per Auto unterwegs ist, weil sie ja dann auch entsprechend weniger im Stau stehen müssen. Außerdem gibt es den Radfahrer oder den Fußgänger oder den Autofahrer gar nicht denn viele Menschen sind ja auch durchaus mit sehr verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs je nach Einsatzzweck. Und wer per Auto unterwegs sein will oder muss kann nun wirklich nicht erwarten immer direkt vor der Tür parken zu können, das geht einfach auch vom Platz her nicht.
    Übrigens in vielen Metropolen dieser Welt sind die PKW-Stellplätze noch viel knapper und teuer als bei uns. Oder man müsste die Autos übereinander stapeln oder unterirdisch lagern.
    https://www.youtube.com/watch?v=tPIjttQaONA
    https://www.youtube.com/watch?v=rXWrpE1Khkk

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