15. Mai 2018

Landeshauptstadt Hannover – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

„Gay for one day” – Marsch der Regenbogenschirme zum Christopher Street Day (CSD)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 19. und 20. Mai demonstrieren und feiern in Hannover Lesben, Schwulen, trans*- und inter*sexuelle Menschen, Queere, Bi- und Asexuelle am Christopher Street Day (CSD) für ihre Rechte und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Die städtischen Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und Kulturdezernent Harald Härke haben im Vorfeld alle KollegInnen aus der Stadtverwaltung Hannover eingeladen, „ein sichtbares Zeichen für eine diskriminierungsfreie Stadtverwaltung zu setzen“. Viele sind dem Aufruf gefolgt und haben eine Patenschaft für einen Regenbogenschirm übernommen, um ihn auf dem CSD-Demonstrationstag geöffnet und gut sichtbar zu tragen.

Start dieses Regenbogenschirmmarsches am Sonnabend, 19. Mai, 13.40 Uhr, Treppe des Kommunalen Kinos im Künstlerhaus, Sophienstraße 2

Am Pfingstsonntag (20. Mai) ist die Landeshauptstadt wie gewohnt auf dem Opernplatz vertreten. Hier können EinwohnerInnen mit den Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt jederzeit ins Gespräch kommen und sich informieren.

Warum die Regenbogenfahne?

Seit 1978 gibt es die Regenbogenfahne. Als Aktivist hatte Gilbert Baker der damaligen Schwulenbewegung in den USA ein neues Protestbanner für Demonstrationen entworfen. Die Regenbogenfarben stehen als Symbol für Toleranz beziehungsweise Akzeptanz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und der Sehnsucht.

Geschichte des Christopher Street Days (CSD):

Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street. In der Bar „Stonewall Inn“ gab es damals immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit trans- und homosexuellem Publikum. Am 28. Juni 1969 jedoch wehrten sich die Menschen erstmalig über mehrere Tage gegen diese polizeiliche Willkür. Seither gehen Menschen weltweit auf die Straße und demonstrieren für ihre Rechte.

 

15.05.2018

 

 

Kommentare

  1. – „Lesben, Schwulen, trans*- und inter*sexuelle Menschen, Queere, Bi- und Asexuelle“

    Also LGBTQIA: Reines Gendering plus (erstaunlicherweise bzw. vielleicht unnötigerweise) Asexuelle. – Es gibt ja auch noch „LGBT (auch GLBT, LGBTI, LSBTTIQ und andere Formen)“ (Wikipedia). Soziosexuell spielt das aber alles auf das Geschlecht ab, sonst auf nichts.

    Da fragt man sich, wo im Spektrum die Paraphilien bleiben. Zum Beispiel werden beim CSD bestimmt auch wieder BDSMler einen Stand vertreten (und haben auch ihre Termine im genderdominierten Andersraum), werden aber nie in den identitätsstiftenden bzw. gruppenbildenden Selbstbeschreibungen der LBGT*-Bewegungen mitgenannt.

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