12. September 2017

Foto: Banner am Wohnprojekt Stadtteilleben, der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in der Fröbelstr. in Linden-Nord.

Im Jahre 2011 wurde die Linksautonome Kampagne Ahoi gegründet. Diese dominiert das Wohnprojekt Stadtteilleben und im Folgenden werden die einzelnen Banner dort gezeigt. Hinzugefügt sind Anmerkungen zu deren Bedeutung und einige Links zu früheren Berichten. Immer aus demokratischer Sicht.

Im Sinne einer demokratischen Diskussion sind andere Sichtweisen willkommen und können hier auch veröffentlicht werden.

 

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Anmerkung: Dieses Banner ruft dazu auf dem Verbot der linksextremen Internetplattform linksunten.indymedia.org durch viele Neugründungen zu begegnen. Bis zum Verbot waren auf der Plattform viele gewaltverherrlichende Einträge gegen Andersdenkende und die Polizei zu lesen. Hier ein hasserfülltes aktuelles >> Beispiel aus Hannover

 

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Anmerkung: Egal welcher Tat die Festgenommenen beschuldigt werden, auch bei schwerer Sachbeschädigung oder schwerer Körperverletzung sollen diese freigelassen werden. Das entspricht einem Verlangen nach dem Recht auf Gesetzlosigkeit für die eigene Szene.

 

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Anmerkung: Die Linksextremen sollen nicht beobachtet werden dürfen. Die Polizei wird am Betreten des Gebäudes gehindert, wie >> bereits geschehen.

 

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Text: „Wer seine Stimme abgibt – hat niX mehr zu sagen! – Für SELBSTBESTIMMUNG

Anmerkung: Dieses Banner ist eine Absage an die Demokratie mit ihren Wahlen. Motto:  „Wir nehmen uns, was uns zusteht“ (Zitat aus Video „Kampf um den Kiez“).
>> mehr zu den Linksautonomen mit Beispielen aus Linden

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
11.09.2017

 

 

 

 

 

Kommentare

  1. Eine Schande, dass dieses XXXX XXX da hausen darf! Mir wird jedesmal schlecht, wenn ich da vorbei muss.

    ——————
    X – gelöscht wegen Verstoß gegen den Anstand

  2. Diese Banner können nur Kollateralschäden der Mikrowellenbestrahlung durch Chemtrails sein die von Weltfinanzjudentum bezahlt werden.

    Also: Gehen Sie bitte weiter es gibt hier nichts zu sehen.

    Ihr freundlicher Deep State.

  3. Die „Anmerkungen“ sind ja stark! Ohne die würde sich ein durchschnittlicher „hallolindenlimmer“-Fan wahrscheinlich gar keinen Reim auf die Transparente machen können… „wink“-Emoticon;-)
    Gut, dass Klaus Öllerer alles so genau erklärt – er weiß ja so viel! Z.B. auch, dass die „Kampagne Ahoi“ das Projekt Stadtteilleben „dominiert“. Und das, obwohl nicht mal die Polizei in dieses Projekt reinkommt! Der Mann versteht sich halt auf investigativen Journalismus und Pflege seiner stets zuverlässigen Quellen.

    Spaß beiseite: Aus „demokratischer Sicht“ ist die Verwendung des als Verunglimpfung gemeinten Begriffs „Linksextremismus“ nichts als eine plumpe Stigmatisierung ohne Auseinandersetzung mit konkreten Inhalten. Aus „demokratischer Sicht“ ist der Aufmacher „Nach Hamburg: …“ nichts als ein reißerischer Sprung auf den aktuellen Zug der Stimmungsmache gegen Links.
    Aus „demokratischer Sicht“ ist der Schluss von einer Banner-Parole auf ein „Verlangen nach dem Recht auf Gesetzlosigkeit für die eigene Szene“ mindestens ebenso plump wie die dem Banner unterstellte Pauschalbeurteilung von Gefangenen – mal davon abgesehen, dass es in Teilen der linken Szene freilich durchaus große Sympathien für Zustände jenseits staatlicher Gesetze gibt, wobei diese dann schon eine Gesellschaftsform beschreiben und nicht nur einen Schutzstatus für Gleichgesinnte.
    Aus demokratischer Sicht erscheint das hier (warum auch immer) als Problem vorgetragene Motto „Wir nehmen uns, was uns zusteht“ geradezu als Idealtypus für eine_n mündige_n Bürger_in – schließlich werden demokratische Rechte erst dadurch interessant, dass sie auch ausgeübt werden. Herr Öllerer findet „Selbstbestimmung“ aber offenbar unheimlich und versteht Demokratie so, dass nur diejenigen „bestimmen“ dürfen sollen, die dazu bei Wahlen gewählt worden sind. Hier verkennt er massiv den Wesenskern einer gerade auch die Freiheit des Individuums in den Fokus nehmenden „freiheitlich demokratischen Grundordnung“. Dass eben diese „nach Hamburg“ und vor den Bundestagswahlen an vielen Stellen als Farce erscheint, zeigt sich beispielhaft an den zum G20-Gipfel zutage getretenen polizeistaatlichen Zuständen sowie der anschließend ausgübten Gesinnungsjustiz. Aber auch an der Aussicht, dass Rassist_innen und autoritäre Idiot_innen aller couleur demnächst noch mehr in den Parlamenten mitbestimmen werden. Da lobe ich mir, dass in Linden-Nord dagegen Stellung bezogen wird!

    1. Also ich finde es gut das Klaus sich all diese Mühe macht und uns LindenerInnen diese Plattform bietet. Reich wird er damit sicher nicht, aber wir sind ja alle irgendwie im Hamsterrad gefangen^^ und wir dürfen uns ja auch alle äußern. Danke, Klaus!

  4. Ach die … sind nicht mal halb so bunt wie ich, haben noch nie Flachdächer neu bitumiert, standen noch nie auf 12 Meter hohen Gerüsten und haben Fassaden gemacht, haben noch nie 82 Meter Zaun gebaut… , im Nehmen sind sie groß, lol, nee rofl!^^

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