12. Juli 2017

Mit einer aktuellen Unterschriftenaktion setzt sich die Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord (NIL) für mehr Nachtruhe ein. In einem Video wurde früher schon einmal das Thema dargestellt – siehe weiter unten..

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>> Nil.halloLinden.de – Frühere Berichte zur NIL

2017.07.11_Unterschriftenliste_Linden-Nord_NIL_uns_re10
Unterschriftenliste, wie sie derzeit in Briefkästen in Linden-Nord verteilt wird.

 

Das Video wurde 2012 mit Hilfe finanzieller Mittel des damaligen Bezirksrates Linden-Limmer hergestellt.

 

Kommentare

  1. Ich habe es mir noch nicht angeguckt, aber die Bank am Pferdebrunnen (Limmerstr. / Edeka) soll heute komplett abgebaut worden sein. Die Arbeiter sollen dabei gesagt haben, die Bank solle danach neu erstellt werden (wer’s glaubt …). Zuvor hatten sich (auch mir gegenüber) Anwohner über den anhaltenden Lärm von dort beschwert.

    Für diese Info lege ich meine Hand nicht ins Feuer, weil aus zweiter Hand, aber die gegenwärtige Entwicklung scheint mir zumindest interessant zu sein.

    1. Die genannte Bank am Pferdebrunnen soll wiederhergestellt werden, war auch von anderer Seite zu hören. Ob es sich dabei um eine vorgeschobene Information der von der Stadtverwaltung bestellten Ein-Euro-Jobber handelt, weiß man natürlich noch nicht.

      Funktionell war die Bank, bevor sie abgebaut worden war, ja noch völlig in Ordnung, so dass die Motivation zum Abbau mir noch verborgen ist. Ich weiß nur, dass es dort sehr laut sein konnte.

      Nicht nur im Glocksee-Park, wie berichtet, sondern nun auch an der Strandleben-Wiese und zur darüberliegenden Promme hin trat vielleicht erstmals Security auf heute.

      Das waren kumpelhafte Typen, fast Freaks, von hoher Sozialkompetenz und mit sehr positiver Ausstrahlung und sehr „geschmeidig“, authentisch, mit lindener Erfahrungen und Hintergrundkenntnissen, gelassen und freundlich und überhaupt nicht belehrend – also nicht gerade im Verdacht, Spaßverderber oder Spießer oder Nazis zu sein, ganz im Gegenteil.

      Das männlich-weibliche Paar in mittleren Jahren und in neongelben Warnwesten mit der Aufschrift „Primetech“ hatte auf die Betreiber von qualmenden Grillfeuern und Konservenkrachboxen eingewirkt. Ich hatte noch mit ein paar Leuten gesprochen dazu, und es gab überhaupt keine ablehnende Resonanz dazu, nicht mal von den „Belehrten“.

      Wenn da jemand zu laut Musik macht oder aus Blödheit seinen Grillrauch nicht in den Griff kriegt, dann muss ja jemand was sagen und sozusagen helfen. Die Leute wissen von sich aus teilweise nicht, was sie anrichten.

      Außerdem wurden in der letzten Zeit einige Dixi-Klos aufgestellt, und zwar zumindest in der Leinaustr., an der Straße Pfarrlandplatz und zwischen Denn’s und den Waschweibern. Anders als normale Baustellenklos sind diese nicht abgeschlossen und haben keinen anderen ersichtlichen Zweck, als der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen. Es stehen aber auch keine Logos dran von der Stadtverwaltung Hannover oder so.

      Da passiert also in Politik und Verwaltung deutlich mehr, als man aus der Presse erfährt. Und der Hubschraubereinsatz heute nacht war ebenfalls geradezu zeitenwenderisch-symbolisch.

      Da würde ich gerne mal wissen, welche Köpfe dahinterstecken, weil die ja eine Wiederwahl oder so verdient hätten.

  2. Letzte Nacht gab es zwei gleichwertige Lärmquellen: die kostenpflichtige Techno-Party auf der FAUST und die private am gegenüberliegenden Ihme-Ufer. Um ungefähr 24 Uhr waren beide Events lautstärkemäßig selbst bis in die nähere Nähe fast komplett runtergedrosselt bis auf sporadische Aussetzer.

    Was aber extrem besonders war an der Situation, war der Hubschrauber, der von ca. 00:10 bis 01:10 Uhr kreiste und dabei selbst sehr viel Krach machte (mitten in der Nacht). Ich glaube, so was hatte es noch nie gegeben.

    Die erste halbe Stunde der ganzen kreiste oder stand der Hubschrauber so im Raum Bremer Damm, Calenberger Neustadt, Üstra-Straßenbahnhof.

    Die zweite halbe Stunde (und das ist extrem bemerkenswert) stand der Hubschrauber an einer Stelle über Linden-Nord, mitten über dem dichtbesiedelten Wohngebiet, in weniger als 200 m Höhe, und leuchtete mit einem irrsinnig hellen Scheinwerfer, wie ich davor noch keinen kannte, ständig die Privat-Party an der Ihme an. Solch eine Illumination, solch eine Helligkeit von einem Scheinwerfer aus mehreren hundert Metern Entfernung ist schon beeindruckend.

    Ich war bis zur Mitte der Justus-Liebig-Brücke gelaufen, um mir das anzusehen. Dort, am Ihme-Ufer, sei eine Razzia durchgeführt worden, erzählten mir Passanten, und dass sie die Maßnahme für übertrieben hielten. Ich war dann nicht noch dichter drangegangen, weil ich hinten noch Verpflichtungen hatte. Aber der anhaltende Hubschrauberlärm und dessen so heller Scheinwerfer waren schon unbekannt extrem für mich. So was kriegt man bestimmt nicht jedes Jahrzehnt.

    Danach aber übrigens ging irgendeine Privatparty an der Ihme weiter, aber wohl eher von etwas südlich der Justus-Garten-Brücke, also versetzt. Trotz des vollen „militärischen“ Einsatzes hatten sich die Verursacher wohl nicht vollends verzogen. Es kamen auch jugendliche Touristen vorbei, offensichtlich auf ihrem Rückweg, die den Eindruck machten, dazugehört zu haben.

    Und: Sollen wir mal wetten darauf, dass heute oder morgen dazu weder auf HAZ oder Neue Presse noch auf den Polizeipressemitteilungen etwas Aufschlussreiches zu lesen ist? Ich wette ein Gramm Dope gegen einen Kasten Bier.

    Aber der Hubschrauber mit seinem Scheinwerfer war schon krass. So was hatte ich noch nie vorher erlebt. Da geht ja richtig was ab.

    1. die HAZ schreibt „Laut Polizei habe die Stadt um Hilfe bei der Beendigung der nicht angemeldeten Veranstaltung gebeten.“
      Interessant ist doch, dass die Stadt mal direkt aktiv geworden ist.
      Bestimmt nicht nur, weil ich die Polizei angerufen habe.
      Ich frage mich, wie man das antriggern kann. Wen spricht man denn an, um so einen Einsatz auszulösen?

      Krass war der Hubschrauber-Einsatz. Wirklich extrem laut. Aber vielleicht verlieren die illegalen Party-Betreiber die Lust daran, wenn sie so „gestört“ werden – und wir könne mal wieder ruhig schlafen.

      1. Danke an Stadt und Polizei!
        Endlich mal eine ernstzunehmende Aktion gegen den unerträglichen Lärm im Stadtteil!
        Es geht also.

        Ja, der Hubschrauber war laut. Aber dafür wars um kurz nach 1.00 schon leiser. Ohne die Aktion wär die Party bis morgens um 8.00 gegangen.

        Aber es stimmt, daß weiter weg eine Party weiterging. Und es gab viel Grölerei, Böller und „wandelnde Wummerboxen“. Da waren mehrere Grüppchen mit transportablen Anlagen unterwegs, zu Fuß und per Fahrrad.
        Bei mir war’s grad so erträglich, daß ich mit Oropax schlafen konnte.
        Mal sehen was die nächsten Tage bringen. Wird wohl heute so wie gestern, auf jeden Fall erstmal ab 15.00 oder 16.00 Uhr wieder die Wummerei von der Faust und morgen von 8.00 früh bis 22.00 (mindestens).

        Am kommenden Samstag gibts dann auf dem Faust-Gelände das Jack-Daniels-Fest und das Wochenende drauf ist schon wieder 3 Tage Fährmannsfest. Zwei Wochen danach 20 Jahre Faust Flohmarkt, auch draußen.
        Alles gut und schön, aber wann dürfen denn die Anwohner mal zur Ruhe kommen?

        Hoffen wir mal, daß Stadt und Polizei weiter ein Auge drauf haben, und daß sich genügend Leute die Mühe machen, bei der Polizei anzurufen, wenn sie zu sehr gestört werden. Von allein macht die Polizei nämlich gar nichts. Sie können nur aktiv werden, wenn sie gerufen werden.

        1. Da schließe ich mich an!
          Danke an Stadt und Polizei!
          Ich werde wieder anrufen wenn es zu sehr stört!
          Und ich unterschreibe auf der Liste der NIL.

    2. Es nützt ja nichts. Die sanfte Tour hat seit Jahren nicht wirklich funktioniert.
      Da mußte man wohl mal was tun.
      Bei über 200 Leuten nützt wohl auch kein Überreden, da muß man auch mit ein paar Bedröhnten rechnen, die Stunk machen. Und dafür ist dann ein Hubschrauber mit Scheinwerfer nötig, mit Taschenlampen ist das wohl nicht zu machen.
      Wenn die Lärmsüchtigen kapieren würden, daß es das Recht auf Nachtruhe ab 22.00 wirklich gibt, bräuchte man solche Einsätze ja nicht.

    3. Bevor der Hubschrauber kam war wohl von der Faust schon Ruhe, die anderen hatten aber noch nix runtergedrosselt. Das hätte ich gemerkt.

  3. Freitag
    Viertel nach 22 Uhr.
    Gewummer von der Leine, zwischen Dornröschenbrücke und Strandleben.
    Ich habe gerade die Polizei angerufen.

    1. – „Ich habe gerade die Polizei angerufen.“

      Ich hatte dem Faust morgens eine stinkende Mülltüte vor die Tür der 60er-Jahre-Halle gelegt – so als ordentlicher linker Blockwart und Nazi, und nur mal zur Vorwarnung – das Risiko der Illegalität hinnehmend. Danach stank mein Transport-Rucksack erstmal noch nach. Das hatte ich auf mich genommen.

      Stattdessen hätte man natürlich auch einen netten Brief an den Bezirksbürgermeister schreiben können, der ebenso unbeantwortet geblieben wäre.

      1. wen kann man denn konkret ansprechen?
        weiß jemand, wo diese Goa-Parties vorher angekündigt werden?
        Vielleicht kann man die Verantwortlichen direkt ansprechen.
        Ich würde allerdings nicht nachts im Schlafanzug rübergehen und um Ruhe bitten…Aber vielleicht erreicht man die Leute irgenwie.

        1. Die unangemeldeten Parties sprechen sich wahrscheinlich über Whats app rum. Und so wie gestern finden die sich wohl einfach spontan zusammen, wo im Gretchen sowieso schon Wummer-Party war. Als die dort Schluß gemacht haben, sind natürlich nicht alle friedlich nach Hause gegangen. Da haben dann – wie so oft – die Privaten übernommen.

          Erreichen kann man sie nachts leider nur über die Polizei.
          Zuständig ist eigentlich die Stadt, aber die arbeiten ja bekanntlich nachts nicht. Da kann man dann aber auch mal anrufen und fragen, wie die sich das auf Dauer eigentlich vorstellen.

      2. Nicht ganz die feine englische Art.
        Aber der Frust ist nachvollziehbar, wenn man nach langer Zeit mit Gewummer und Schlafmangel langsam verzweifelt und die Verantwortlichen meistens nur mit den Schultern zucken und auf andere Verantwortliche verweisen, die dann irgendwie auch nichts machen können usw. …

        Nach diesem Wochenende mit der „Dunklen Vorahnung“ hab ich auch richtig die Schnauze voll von der Faust und den Privaten Partys .
        Fazit bisher: diese Art Techno-Party im Gretchen zu veranstalten ist anwohnerfreundlich nicht möglich.
        Darauf folgende Privat-Partys kann man nicht verhindern, sondern nur (mit etwas Glück nach Stunden) auflösen.

  4. Vielleicht hat’s ja schon mal was gebracht:

    Mittwoch nacht von 19:00 Uhr bis 08:00 Uhr (!) durchgehend (!) Bass-Gewummer vom Faust. Donnerstag ruhig.
    Freitag der selbe Lärm zu den selben Zeiten erneut.

    Heute ging das Gewummere genau um 18:52 Uhr los, und zwar gleich in besonders hoher Lautstärke. Seit kurz nach 21:00 Uhr aber hat das Faust die Lautstärke auf „unterdurchschnittlich“ runtergeregelt. Inzwischen, nach 22:00 Uhr, ist die Lautstärke ausnahmsweise sogar mal komplett runtergeregelt, obwohl die Party bestimmt noch die ganze Nacht dauert.

    Dabei gehe ich aufgrund meines außerordentlichen Gespürs davon aus, dass da aufgrund einer vermehrten öffentlichen Sensibilität (und einem Verständnis von Rückhalt in der Bevölkerung) von mehreren Betroffenen die Polizei angerufen worden ist, die eingeschritten ist. – Gut so, und sicherlich ein Erfolg der Nachbarschaftsinitiative Linden-Nord!

    – Mir selbst ist es völlig egal, ob da Außerirdische feiern wollen oder nicht. Ich habe hier meine Wohnung und meine Gegend und will hier meine Ruhe haben. Das ist ja eigentlich auch gesetzlich gesichert.

    Von mir aus sollen die Zombies aufs EXPO-Gelände gehen (wie es die FAUST es schon ausgelagert hatte), in die Heide (die armen wildlebenden Tiere!) oder am Besten unter irgendeine Autobahnbrücke.

    P. S.: Ich bin mal auf die genannte und bevorstehende, vollkommen dreiste und wahnsinnige dreitägige Techno-Party im FAUST gespannt (21.-23.7.2017). Danach dürfte der Rückhalt in der Bevölkerung ja wohl auf „minus fünf“ gesunken sein.

    Diese in die Wahnsinnigkeit abgleitende Serienveranstaltung im Wohngebiet wird das FAUST vielleicht nicht überleben – insofern ist auch das Motto „Dunkle Vorahnung“ vielleicht nicht nur zufällig gewählt.

    P. P. S.: Ein paar Themen hierzu habe ich noch offen, und zwar (unabhängig voneinander natürlich) zu der Rolle des Bezirksbürgermeisters Grube, der ja seine Aktien im FAUST angelegt hat und sich seltsamerweise zu vielen Angelegenheiten der Presse gegenüber nicht äußern will, und zur Hornissen-Droge Crystal Meth, ohne die man tage- und nächtelange Techno-Bumme eigentlich gar nicht aushalten kann.

    1. War vorhin noch mal raus auf die Limmerstraße.

      Auf den Bänken am Pferdebrunnen (am Edeka) war es komplett leer. Dort ist es seltsamerweise seit einiger Zeit fast immer leer. Vielleicht hat die Polizei dort reichlich Platzverweise ausgestellt.

      Stattdessen saßen die selben Leute daneben auf dem Boden. H. krähte wieder in höchster Lautstärke rum, und das wahrscheinlich schon seit Stunden. Von den Anderen war ständiges Contra gegen sie zu hören, aber das ist ja auch eine Form positiver Bestätigung. – Was soll man mit ihr machen? Sie bräuchte eigentlich eine liebevolle stationäre Behandlung für den Rest ihres Lebens, gegen die sie sich natürlich erst mal rabiat auflehnen würde.

      Theoretisch könnte sie so glücklich sein – eine reine Katharsis an Zuwendung und Aufgenommensein, an Anerkennung und Sinn erleben. Aber für die wirklich Bedürftigen gibt es solche gesellschaftlichen Ressourcen eben nicht.

      In der Mitte der Limmerstr. ist der Internet- und Call-Center-Laden inzwischen offenbar zum Full-Night-Kiosk ausgebaut, und davor unterhielten sich Touristen laut und angeregt. Es fuhren auf meinem kurzen Fußweg mehrere Polizeistreifen herum, beobachtend und in langsamer Fahrt, griffen aber nicht ein.

      Im Kiosk Türk berichtete der Besitzer, es sei in der Nacht zu heftigen Prügeleien gekommen, und dass er so was noch nicht erlebt habe. Er stockte noch und korrigierte sich: „hier“ noch nicht. Die Türks sind seit fünf oder sechs Jahren hier zentral vor Ort, und da ist solch eine Aussage schon ein Hammer.

      Ich hatte aber nicht nachgefragt und mag auch keine Indiskretion, und die Information reicht mir dann auch schon. Ich halte mich aus solchen Sachen sowieso raus, aber die Lage scheint sich schon verändert zu haben.

    2. Zieh doch bitte einfach aufs Dorf. Da hast du deine Ruhe.

      Ich bin grundsätzlich für die Förderung einen aktiven und lebendigen Stadtteils inkl. Nachtleben.

      1. Dann geh doch aufs Dorf Lärm machen, da störst du dann zahlenmäßig nicht ganz so viele Leute. Nach 22.00 ist Nachtruhe und nachts schlafen zu wollen ist nichts außergewöhnliches. Viele Anwohner haben mal wieder extrem die Nase voll und werden sich jetzt verstärkt wehren. Uns kriegt ihr hier nicht weg.
        Dann kann das Faust ja mal aufs Dorf umziehen.

        Möchte dich mal sehen, wenn du nach langer Party nach hause kommst und dann erstmal noch so 6-8 Stunden vom Schlafen abgehalten wirst, und das mehrere Tage hintereinander. Krieg mal nen klaren Kopf und versuchs mal mit nachdenken.

          1. Tja, ich weiss auch nicht, was man getrunken, geraucht oder sonstwie zu sich genommen haben muss, um auf die Idee zu kommen, daß sich hunderte von Lindenern hier vertreiben lassen.
            Das können die vergessen.

            Wir müssen uns wehren und nicht locker lassen, bis der letzte Gröler normal sprechen gelernt hat und die Wildpinkler gelernt haben, die Dixie-Klos zu benutzen statt der Hauseingänge.

            An die Flaschenwerfer: Auf den meisten Flaschen ist Pfand und wenn man selbst keine Verwendung dafür hat, kann man sie an die Seite an die Hauswand oder an einen Papierkorb stellen. Der nächste Flaschensammler freut sich und die Hunde, die sich nicht mehr die Pfoten aufschneiden, auch.

            Keiner zwingt euch, euch wie Idioten zu benehmen. Ich wette, es geht auch anders. Dann brauchen sich diejenigen, die einfach ein bißchen feiern wollen, aber noch in der Lage sind, Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen, auch nicht mehr fremdschämen. Es gibt Leute, die glauben, daß alle Limmerer und Faustgänger so drauf sind. Das ist aber nicht so.

            Und daß die unangemeldeten Parties an Ihme und Leine wirklich illegal sind, dürfte sich ja nach der Hubschrauber-Aktion nun auch herumgesprochen haben.

    3. Nach 22.00 war zwar erstmal Ruhe aber 2-3 Stunden später wars wieder mehr.
      Die Polizei hatte natürlich erstmal ne Menge anderes zu tun, und dann haben sie es angeblich nicht gefunden (!). Wollten mich dann um 5.00 Uhr morgens noch besuchen. Das mußte ich ablehnen, da ich schon Medikamente genommen hatte, um das Nicht-schlafen-können wenigstens besser auszuhalten. War schon total benommen und hatte keine Lust mich nochmal anzuziehen. Was soll das auch? Die sollen in Richtung der Lärmquelle gehen und nicht bei mir ihre Zeit verschwenden. Der Ärger über die Polizei hat mich erst recht nicht schlafen lassen.
      Aber ich verspüre mehr Motivation denn je, meine letzten Kräfte dafür einzusetzen, daß die Stadt Hannover und die Polizei ihre Pflichten endlich erfüllen.

      Und meine Toleranz für Dumpfbacken jeglicher Art ist endgültig auf Null gesunken.

    4. „Heute ging das Gewummere genau um 18:52 Uhr los, und zwar gleich in besonders hoher Lautstärke. Seit kurz nach 21:00 Uhr aber hat das Faust die Lautstärke auf „unterdurchschnittlich“ runtergeregelt. Inzwischen, nach 22:00 Uhr, ist die Lautstärke ausnahmsweise sogar mal komplett runtergeregelt, obwohl die Party bestimmt noch die ganze Nacht dauert.“

      Am 15.07. war ein Open-Air hinter der Dornröschen-Brücke. Das hat mit Faust nichts zu tun, passt dann aber natürlich nicht in Deine ausgewogene Argumentation…

      1. Kann ich nur bestätigen. Habe mich um 19 Uhr mit einem Freund im Biergarten Gretchen getroffen und in der Faust war nichts los. Die Türen waren noch verschlossen. Die Veranstaltung ging erst gegen Mitternacht los. Aber in einer recht angenehmen Lautstärke. Der Lärm kam definitv von woanders!

        1. Die Bässe von den Privat-Open Air-Partys haben eine größere Reichweite als die von den Drinnen-Veranstaltungen im Faust.
          Angenehm sind die keineswegs, jedenfalls nicht für viele Anwohner, im Umkreis von mehreren hundert Metern, die sich dann die Nächte um die Ohren schlagen.
          Aber diese ganze Lärm-Sauf-und-Drogen-Szene wird zu einem großen Teil durch Faust-Veranstaltungen in den Stadtteil gelockt.
          Kann mir nicht vorstellen, daß wir das Problem sonst in dem Ausmaß hier hätten.
          Meine trotz jahrelangem Nerv mit Lärm immernoch positive Einstellung zum Faust fängt in letzter Zeit nun doch sehr an zu bröckeln.

  5. Da zieht man als junger Mensch nach Linden. Warum? Weils billig ist! Man ist noch in der Ausbildung, und hier gibt es erschwingliche Mieten, riesige Wohnungen , die sich in viele Studentenzimmer abteilen lassen. Eingekauft wird beim Diskounter, „Essengehen“ ist nicht drin, höchstens mal den Döner auf die Faust. Das Party-, und Nachtleben findet ebenfalls im Low-Budget-Bereich statt, und alle sind glücklich. Alle? Nein, ein paar Anwohner die entweder den Absprung im Leben, oder den beruflichen Aufstieg verpasst haben, wohnen IMMERNOCH in Linden, und nun wird es ihnen zu laut.
    Vor Jahren hatten wir die gleiche Debatte am Lindener Hafen. Vor dem 2. Weltkrieg gebaut, hat er viele Lindener, und Hannoveraner ernährt, war in den 50er, 60er, und 70er Jahren billigges Quartier, und plötzlich erscheint es den dort seit vielen Jahrzehnten, inzwischen ergrauten Anwohnern zu laut, und die ansässigen Betriebe sollen gefälligst leiser werden, oder am besten gleich dichtmachen. Finde den Fehler!
    Andere Beispiele an Bahntrassen, Flughäfen, und Fernverkehrsstraßen gibt es zur Genüge.
    Die Welt ist im Wandel, alles verändert sich. Warum kann ein Studentenquartier nicht Studentenquartier bleiben, warum können die Menschen, die sich nach all den Jahren eine bessere Wohngegend leisten können müssten, nicht einfach einen ruhigen Altersruhesitz zulegen, wie es andere seit Generationen vor ihnen getan haben?
    Nur so’n Gedanke.

    1. Linden war nicht immer ein Studentenquartier, sondern ein ganz normales Wohnviertel. Das ist es eigentlich immernoch, nur daß das die grölenden Partygänger nicht auf dem Schirm haben. Aber es ist ihnen wohl auch egal, ob sie die Leute wachhalten.

      Die Seniorenwohnanlage mit Pflegeheim (wo ca. 200-250 alte und teils kranke Menschen wohnen), war lange VOR dem Faust da. Aber ältere Leute zählen für euch ja nicht (noch nicht). Und es wohnen hier viele (nicht nur alte) Leute, die nicht so reich sind, wie du scheinbar denkst.
      Ich kann aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen nicht mehr umziehen, sonst wäre ich längst weg, auch wenn es nicht einzusehen ist, daß hier schon viele wegziehen mussten, nur weil einige Leute nicht genug vom Lärm bekommen.

      Und es wohnen auch nicht nur Studenten in Linden, was du feststellen würdest, wenn du dich dort nicht nur nachts umguckst.

      1. Genauer gesagt, war Linden ein Arbeiterviertel.
        Bis 1990 war das Faust eine Bettfedernfabrik. Die Leute, die dort gearbeitet haben, konnten sich wohl kaum alle den luxuriösen Alterssitz leisten, mit dem du in deiner Zukunft fest zu rechnen scheinst. Sei nicht so arrogant. Du weißt nicht, wie es vielen Lindenern geht und du weißt nicht, wie es dir später mal gehen wird. Du brauchst nur krank werden (so eine Krankheit kommt, ohne daß man sich dafür bewirbt), deine Ersparnisse aufbrauchen und schon sitzt du auch mit einem B-Schein in der Seniorenwohnanlage, die übrigens schon 1977 erbaut wurde, also 14 Jahre vor dem Faust.

        Und jetzt willst du hier die alteingesessenen Leute wegschicken, damit du hier ungehindert Lärm machen kannst?
        Was für eine fiese Art Gentrifizierung ist das denn? Und wo kommst du eigentlich her, der du doch nur wegen der niedrigen Mieten und zum feiern nach Linden gezogen bist?
        Mach du dich doch vom Acker, wenn es dich so sehr stört, daß hier eben nicht nur Studenten wohnen.
        Ich glaube übrigens nicht, daß du Student bist.

    2. Frank, kannst du dir vorstellen, dass es auch den in Linden wohnenden Student*innen hier mittlerweile zu laut ist? Frag doch mal die Bewohner*innen längs der Limmerstraße und der angrenzenden Straßen, die noch zur Uni gehen.
      Grenzwertig ist in meine Augen auch deine Aussage über die hier lebenden Menschen. Wer also gut verdient, darf nicht in Linden leben? Wer wenig Geld hat, darf sich nicht über Lärm beschweren? Es zählen nur beruflicher Aufstieg und (von dir normierte) Lebensplanentwürfe?
      Ich jedenfalls kann wie die meisten ausgelassen feiern ohne volltrunken grölend durch die Straßen zu ziehen und anderen in den Hauseingang zu urinieren.
      Es in den letzten zwei, drei Jahren extrem lauter geworden, was vor allem daran liegt, dass das Limmern mehr und mehr zu reinen Sauforgien mutiert und sich inzwischen an alle Wochentage ausbreitet. Zu Biergärten oder Discos umfunktionierte Kioske leisten hier ebenfalls ihren Beitrag.
      Ach so: Auch Student*innen freuen sich, wenn sie mal in Ruhe etwas für die Uni machen können … es kommt immer auf ein gesundes Mittelmaß und gegenseitige Rücksichtnahme an – beides Dinge, die Linden Nord grade ziemlich unter die Räder kommen.
      Und jetzt finde den Fehler in deinen Gedanken.

      1. Ah, danke kleiner Troll!
        Du hast es auf den Punkt gebracht und es wäre so wichtig, daß sich mehr von den jüngeren Mensch gebliebenen Anwohnern für mehr Ruhe engagieren. Sonst glauben die Dumpfbacken weiterhin, daß es nur ein paar alte Spießer stört.
        Du könntest der Sache helfen, indem du nicht nur die NIL mit deiner Unterschrift auf dem Formular, das in diesen Tagen in deinem Briefkasten landen wird, unterstützt, sondern die hiesigen Zustände auch mit Freunden diskutierst. Es könnte helfen, das auch in den social media zu verbreiten.

        Je mehr Leute mit Hirn sich zusammentun, desto größer wird der Effekt auf die Dumpfbacken sein, oder zumindest auf die, die die Dumpfbacken in ihre Grenzen verweisen sollten. Die Dumpfbacken selber blicken ja leider oft überhaupt nichts mehr.

        Vielleicht muss man ihnen öfter mal zeigen, wie primitiv sie sind.
        Gibt es eigentlich wirklich noch so viele Weibchen, die auf grölendende aufgeplusterte Männchen hereinfallen? Ich meine nicht im Tierreich, sondern unter den Menschen? Sorry, jetzt werde ich gerade ein bissig.
        Aber nach allem, was ich in den letzten Jahren durchgemacht habe, kann ich mir das locker verzeihen.

        Und es ist übrigens nicht spießig, wenn’s zuviel wird, die Polizei anzurufen. Die sind verpflichtet für Nachtruhe zu sorgen. Auch wenns manchmal viel zu lange dauert. Aber jeder Anruf ist wichtig, weil er Einfluß auf die Einschätzung der Beschwerdelage hat. Viele, besonders ältere Leute trauen sich oft nicht anzurufen, oder haben schon aufgegeben. Das sieht dann so aus, als wenns nicht weiter stört.
        Also müssen die Jüngeren vielleicht mal ein bisschen hartnäckiger und engagierter sein.

        Linden soll wieder schöner werden, statt immer lauter und dreckiger.

  6. Wird echt Zeit auf dem Faustgelände vorallen das Nachtleben 23.30 Uhr zubegrenzen!
    und der sonntäglichen Flohmarkt, sollte auf 1x mal in Monat beschränkt werden!
    Die Parkbank in Bereich Ecke Leinaustr /Bettenfederfabrik lädt sicher ein zum nächtlichen Verweilen ! Da sammelt man sich gerne und vorallen kann man dort toll diskutieren .

      1. Warum darf ein Veranstaltungszentrum mitten im Wohngebiet dauernd Partys anbieten, die erst Spätabends überhaupt beginnen und dann bis morgens durch gehen?!
        Beispiel dieser Elektrokram mittwochs: Da gehen die Leute schon laut hin, dann wackeln die Wände durch die Mucke die ganze Nacht und während der späten Nacht- und frühen Morgenstunden wird schreiend und johlend quer durchs Viertel zurück geschritten. Wieso ist sowas überhaupt möglich?!

        1. wie sollten mal den, der das genehmigt hat fragen, was er sich dabei gedacht hat. Und vor allem, wie er jetzt mit seiner Genehmigung umzugehen gedenkt, wo ja mal klar ist, dass nicht alles in Ordnung ist.

        2. Schon gesehen? Vom 21.-23. Juli ist im Faust die „Dunkle Vorahnung“, das „elektronische Szene-Festival mitten in Linden“ angesagt. Ja, genau: mitten in Linden. Ich habe da auch so eine dunkle Vorahnung, denn ich kann mir nicht vorstellen, daß das Faust die Bässe im Griff hat – besonders bei dem Teil der Veranstaltung, der draußen im Gretchen stattfindet.

          Und hier noch der absolute Brüller: am dritten Tag (Sonntag!) findet die Veranstaltung AB 8.00 UHR MORGENS draußen im Gretchen statt.
          Geht’s noch?

          Langsam hab ich auch die Nase voll vom Faust. Fand es immer wichtig, daß es das gibt. Aber ich habe auch immer noch gehofft, daß die ihren Lärmpegel in den Griff kriegen. Nach dieser Programmankündigung glaub ich nicht mehr daran.
          Wer plant sowas?

          1. Ich vergaß zu erwähnen, daß die sonntägliche Veranstaltung von 8.00 morgens bis 22.00 abends geht, also den GANZEN Sonntag.

          2. Ich fass es nicht…
            Wenn durch die Unterschriftenaktion hoffentlich endlich viele AnwohnerInnen begriffen haben, dass nur zusammentun und Rabatz machen hilft, fänd ich es einen sinnvollen Ansatz, offensiv und öffentlich gegen solche Veranstaltungen vor zu gehen.

          3. Alle am Lärm beteiligten wissen doch schon seit Jahren, daß sie Anwohner um den Schlaf bringen. Leider sieht man bei den üblichen Verdächtigen immer noch keinerlei Einsicht. Was bleibt uns denn nun anderes übrig, als die Sache vehementer anzugehen?

            Der Schmusekurs war nicht wirklich erfolgreich. Jetzt muss die Stadt mal grundsätzlich was ändern.

    1. Die kommerziellen Interessen des Faust stehen halt über dem Ruhebedürfnis der Anwohner. Und das geht jetzt schon viel zu lange so.

  7. Die Veranstaltungen vom Faust ziehen ja zusätzlich noch Lärmtouristen an, die im Sommer im Bereich Faustwiese, Strandleben, unterm Bremer Damm bei der Sport-Uni bis hin zur Dornröschenbrücke ihre Privat-Techno-Parties mit dem entsprechenden Bass-Wummern veranstalten. Die Bässe haben eine Reichweite von mehreren hundert Metern. Die Polizei braucht Stunden um es ein wenig einzudämmen. Wenn sie es mal schaffen, vor 3 Uhr morgens für Ruhe zu sorgen, ist das eher die Ausnahme. Es ist ein unhaltbarer Zustand.

    Die Stadt macht bisher keine ernstzunehmenden Versuche, mal grundsätzlich etwas dagegen zu tun. Viel Interesse scheint es von Seiten der Stadt nicht zu geben, daß die Anwohner irgendwann wieder nachts schlafen können.

    Soll sich der Lärmtourismus in Linden konzentrieren, damit es in anderen Stadtteilen ruhiger ist?
    Wollen wir hier wirklich auf Dauer die gleichen Probleme zulassen wie z.B. am Ballermann oder in Barcelona?

    Übrigens zeigen neuere Untersuchungen: Lärm wirkt sich sogar auf den Körper aus, wenn man schläft. Er geht aufs Herz-Kreislauf-System und kann ernsthaft krank machen.

    ES GIBT EIN RECHT AUF NACHTRUHE, ABER ES GIBT KEIN RECHT AUF LÄRM !!!

    1. Hilfe!!!

      Wir brauchen dringend noch Leute, die Unterschriftenlisten verteilen.

      1500 sind schon raus, uns sind die Zettel ausgegangen, ein paar von uns gehen in den Urlaub.

      Kommst Du?

      heute 17 h bei mir!

      Walter-Ballhause-Str. 13

      Telefon 0176 66 433 286

  8. Da kommt ohnehin nichts bei raus. Apelle an die Besucher sind fruchtlos gescheitert, die angeblichen Kontrolleure oder Streetworker haben nichts ausgerichtet. Es wird gesoffen, gegröhlt, Dreck und Scherben hinterlassen. Die das machen sind nicht durch gute Worte zu erreichen. Wer seine Nachtruhe einfordert wird verhöhnt oder bedroht. Die Polizei ermahnt, das war es dann auch. Sind sie weg, geht es noch schlimmer weiter.
    Das Problem sind die spätabendlichen und nächtlichen Aktivitäten auf dem Faust-Gelände. Diese Veranstaltungen locken diese rücksichtslosen Saufköpfe an.
    Was hilft ist das Verbot solcher Veranstaltungen. Damit werden auch alle normalen Besucher getroffen, ist mir klar. Aber so ein Veranstaltungszentrum in den abgelegensten Winkel eines Wohngebietes zu plazieren, wo der Hauptan- und -abreiseweg durch das Wohngebiet führt, ist rüchsichtslos.
    Eine andere Lösung wäre es, das Gelände so gegen das Wohngebiet abzuriegeln, daß der einzige Weg zur An- und Abreise nur noch über den Fußweg an der Ihme möglich ist in Richtung Haltestelle Glocksee.
    Da auch das nicht stattfinden wird, und jegliche Hoffnung in den Bezirksrat vergebens ist, kann man nur noch drauf warten, das von der Stadt keine Zuschüsse an Faust gezahlt werden und der Laden endlich eingeht.

    1. schon mal zurückgegöhlt, Wasser runtergekippt? Runtergegangen? Von so einem Parkcours der Partyleute durch unsere Straßen freue ich mich schon 🙂

      Bei der FAUST angerufen? Unterschriftenliste unterschrieben???? Anwalt kontaktiert?

      Wenn wir alle mal was machen würden, wäre es bald ruhiger.

      Kopf einziehen, hier lamentieren, schwarzmalen hilft nicht, action!

      1. Da ich nicht wüßte das wir uns kennen, weißt Du vermutlich auch nicht was ich schon getan oder nicht getan habe. Also ist es etwas voreilig mir zu unterstellen, ich würde hier nur schwarzmalen oder lamentieren.
        Was Lärm und Schmutz betirfft, greift das Verursacherprinzip. Nach anwaltlicher Aussage bringt eine Anzeige nur dann etwas, wenn ich Roß und Reiter nennen kann (ich müßte also schon jemanden kennen und am Besten noch einen Zeugen haben, der den Täter ebenfalls benennen kann. ) Nicht sehr aussichtsreich, da ich bisher keine Namen erfahren konte. Zu einer Anzeige gegen Unbekannt erspar ich mir einen Kommentar.
        Und auch den Veranstalter anzuzeigen hilft nur dann, wenn ihm ein Verschulden an irgendwas nachzuweisen sei. Aber die werden den Saufschweinen sicher nicht den Segen „Nun gehet hin, gröhlt, zerstört und pisst in die Hauseingänge“ mitgeben.
        Runtergegangen bin ich auch. Eine begonnene Unterhaltung endete nach 15 Sekunden in einer Auseinandersetzung, die ich nur dank eines mich begleitenden Teleskopschlagstocks fürmich glücklich beenden konnte. (ja ich weiß, wir in Linden leben alle gewaltfrei und das Ding ist verboten. Geht mir am Arsch vorbei.) Reden kannst Du mit den Arschgeigen nicht.
        Also noch mal: solange es die Veranstaltungen auf FAUST gibt, die dieses Kroppzeug anlocken, wird es das Problem geben.
        Ach ja, und die letzte Unterschriftenliste habe ich unterschrieben. Welchen Erfolg hatte die noch?

        1. Ja, es ist frustrierend, daß Stadt und Polizei zusammen es scheinbar nicht gebacken kriegen. Und es ist traurig, daß man die erst einschalten muss. Aber ich habe von beiden immer wieder zu hören bekommen, daß man immer wieder anrufen soll und sich beschweren. Das zwingt einen ja nicht gleich zu einer Anzeige.
          Wenn sich was tun soll, müßten so viele wie möglich so oft wie möglich anrufen und nicht aufgeben. Denn wenn sich die Leute nicht beschweren, sieht es doch so aus, als wäre alles nicht so schlimm.
          Also: hartnäckig bleiben und weiterkämpfen, bis man in Linden wieder vernünftig schlafen kann und auch die letzte Dumpfbacke kapiert hat, daß wir ein Recht darauf haben.

    2. Ein Liter Wasser aus einem höheren Stockwerk schwungvoll auf die Gröhler gegossen setzt ein deutliches Zeichen, vor allem wenn´s nicht mehr so warm ist – müssen nur Viele mitmachen.
      Ist besser als nichts tun und auch besser als runter zu gehen und ne Prügelei anzufangen. Was die Zugänglichkeit der Spinner zu Argumenten angeht, teile ich deinen Pessimismus.

  9. So sieht es aus, ich habe ca. 10 Jahre in Linden vor der FAUST in Ruhe schlafen können, bis dann die Partygäste zuhauf und ungehemmt kamen! Dann war es vorbei. Jetzt schlafe ich in der Küche und mein Schlafzimmer steht leer. Vielen Dank!

  10. Wichtige Ergänzung: Die sich da einsetzen, leben alle schon so lange in Linden, dass sie aus eigener Erfahrung wissen, es war hier nicht immer 24/7 völlig enthemmte Partyzone. Das oft gehörte aber trotzdem unsinnige „Argument“, man wisse doch, wo man hingezogen sei, zieht überhaupt nicht.

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