25. November 2017

Weit über zwanzig Personen spielen regelmäßig Tischtennis am Pfarrlandplatz in Linden-Nord. Regelmäßig heißt drei bis fünfmal die Woche. Die bis vor Kurzem vorhandenen zwei Platten führten zu häufigen Wartezeiten bei den Spielern.

Ein Brief an die Stadtverwaltung im August schaffte Abhilfe. Am letzten Mittwoch wurde eine dritte Tischtennisplatte montiert.

 

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Die vorderste Platte ist die Neue

 

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Die Spieler fühlen sich für den Standort verantwortlich was Sauberkeit und Funktion angeht. So baten sie die Stadtverwaltung noch um zusätzliche Mülleimer mit Aschenbechern, weil häufig Müll dort herum liegt. Da einige barfuß Tischtennis spielen, liegt die Notwendigkeit nahe selbst für Sauberkeit zu sorgen.

An dem Standort gibt es vier Bänke. Angestrebt wurde daher noch eine vierte Tischtennisplatte vor der vierten Bank. Der dort vorhandene Kickertisch sollte ihrer Meinung nach versetzt werden. Die Stadtverwaltung lehnte diese Wünsche und die nach zusätzlichen Mülleimern mit Aschenbechern ab.

Die Pläne gehen dann noch weiter. Ein festinstallierter Grill ist ein nächstes Ziel.

öl/25.11.2017

Kommentare

  1. Lieber “Anwohner”,

    Bevor man irgendwen “Demokratieversager” nennt oder sich Nachts um 3 Uhr hier in den Kommentaren als “Besserwisser” (mag keiner) profilieren möchte, sollte man sich vorher vielleicht besser informieren und die selbst genannte Quelle eventuell auch selbst mal präziser lesen, denn dann wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass die beiden zusätzlich beschlossenen Tischtennisplatten im Park vorgesehen sind. Die 3. Platte am Platz , wurde auf unsere Bitte hin montiert & bei wem
    diese genau beantragt wurde, ist doch nicht entscheidend, Hauptsache wir können nun alle häufiger spielen und wir danken der Stadt und dem Beszirksrat dafür sehr.
    Und um wieviel größer und länger dabei der Outdoor-Verein an der Stärkestraße ist, interressiert hier nun wirklich niemanden.
    Hier gehts um die Freude am Plattensport und nicht um frustrierte Trolle ausm Faustpark.
    Peace!

    Bis bald Anna Stein

    1. – „Bevor man irgendwen ‚Demokratieversager‘ nennt“

      Ja, das tut mir Leid. Ich hatte es schon nach dem Posten verbessern wollen. Eigentlich wollte ich damit eher einen gewissen subjektiven Eindruck wiedergeben, der bei mir entstanden war. Dazu passt der Begriff leider nur begrenzt.

      – „oder sich Nachts um 3 Uhr hier in den Kommentaren als ‚Besserwisser‘ (mag keiner) profilieren möchte“

      Beide Vorwürfe weise ich als übergriffig zurück. Aber wenn man solche Mittel wählt im Diskurs, kann man sich über Ungerechtigkeiten ja nicht mehr beschweren.

      – „die beiden zusätzlich beschlossenen Tischtennisplatten im Park“

      Also die vierte genehmigte Tischtennisplatte irgendwoanders im Park. So so. Und wann und wo?

      – „bei wem diese genau beantragt wurde, ist doch nicht entscheidend“

      Das sehe ich genauso – es gibt ja verschiedene Töpfe (Stadt, Bezirk, Stiftungen). Was mich irritiert hat, ist was Anderes. Folgendes zum Beispiel passt da gut:

      – „Und um wieviel größer und länger dabei der Outdoor-Verein an der Stärkestraße ist, interressiert hier nun wirklich niemanden. […] frustrierte Trolle ausm Faustpark.“

      Ich sehe schon, das wird nichts mit gemeinsamen Turnieren. Dabei spielen an der Stärkestraße auch ehemalige TT-Leistungssportler.

      Geschlossene Yuppie-Gesellschaft. Zufällig einen Topf mit Geld gefunden wie ein körnerpickendes Huhn, und Alles um einen rum egal, und weder Interesse noch Ahnung von gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Zusammenhängen. Oberflächlichkeit, Egozentrik und Opportunismus wittere ich da in ihrer Filterblase, und solche Einschätzungen werden zur heutigen Jugend häufig geäußert. Vorbildliche und hoffnungsfroh stimmende Mitglieder der Gesellschaft sind es, und an solch prominenter Stelle vorzeigbar, dass die Mittelbewilligung ein einstimmiges Vergnügen war im Bezirksrat.

      – „Und um wieviel größer und länger dabei der Outdoor-Verein an der Stärkestraße ist, interressiert hier nun wirklich niemanden. […] frustrierte Trolle ausm Faustpark.“

      Doch, das interessiert. – Erstmal ist es definitiv witzig und bemerkenswert, zwei größere Outdoor-Tischtennisclubs in Linden-Nord zu haben, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Schade, dass dieser Gedanke verweigert wurde.

      Ebenso, wie es bei Preiszeigerprodukten der Fall ist (z. B. Erbsensuppe im Supermarkt) oder Zeigerpflanzen (z. B. Brennessel für stickstoffhaltige Böden) sind diese beiden Tischtennisgruppen in ihrem Umfeld Zeiger für gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen (so was wie „Wie wollen wir leben?“).

      Es lohnt sich schon, diese gesellschaftlichen Phänomene aus vielfältiger Perspektive zu beobachten, denn man kann Viel daraus lernen.

      – In weiterer Sache denke ich auch, dass dem TT-Club „Steinplatten Sparte Linden“ (was übrigens auf einen gewissen Vernetzungsgrad und beginnende Organisationsstrukturen verweist) die exponierte Lage am Velvetplatz etwas stresst und zu schaffen macht.

      Als vorbeigehender Passant hatte ich da mehrmals eine gewissen Nervosität und Abgrenzung verspürt, z. B. beim Vermeiden von bereits aufgenommenem Blickkontakt (Augen runter). Mein Eindruck war, dass einige der Spieler sich da gefühlt hatten wie auf dem Präsentierteller, ganz ohne Büsche usw. Und dann ist es noch solch eine homogene Gruppe, und es scheint wenig Übergänge in die übrige Bevölkerung, die Anwohner zu geben.

      Ich denke, dass auch dieser Stress zu einer sich leicht verschärfenden Abgrenzungs- und Verteidigungshaltung führt. Jetzt erst mal muss der neue Club sich natürlich etablieren und seine Rechte auf Akzeptanz durchsetzen.

      Da wünsche ich alles Gute und bin sowieso komplett dafür.

  2. – „Weit über zwanzig Personen spielen regelmäßig Tischtennis am Pfarrlandplatz in Linden-Nord. Regelmäßig heißt drei bis fünfmal die Woche.“

    Der zweite größere, schon alteingesessene Outdoor-Tischtennisclub in Linden-Nord trainiert übrigens im FAUST-Park, in der Verlängerung Stärkestraße.

    – „Ein Brief an die Stadtverwaltung im August schaffte Abhilfe. […] Angestrebt wurde daher noch eine vierte Tischtennisplatte vor der vierten Bank.“

    Hier steht was Anderes, wenn auch in der Sache Verwandtes:
    https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-1975-2017

    Demnach war es der Bezirksrat, der die Tischtennisplatten genehmigt hatte, nicht die Stadtverwaltung, und es wurde auch nicht nur ein Tisch bewilligt, sondern zwei (und zwar die Tischtennisplatten Nr. 3 und 4). So was winkt der Bezirksrat immer einstimmig durch.

    Davon wusste der befragte Tischtennisspieler offenbar nichts. Das sind halt die jungen hippen Demokratieversager, die schon in Kürze unsere Eliten werden (falls wir alle das noch erleben).

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