1. Dezember 2017

Hannover (ots) – Gestern Abend, 30.11.2017, gegen 19:30 Uhr, haben drei Unbekannte auf einer Grünfläche an der Leinaustraße einen 18 Jahre alten Mann attackiert und ausgeraubt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich das Opfer nach einem Spaziergang zu Fuß auf dem Heimweg (Bereich Faustwiesen) befunden, als unvermittelt drei Männer auf ihn zukamen. Einer der Unbekannten hielt dem 18-Jährigen ein Messer vor das Gesicht, während einer seiner Begleiter dessen Taschen durchsuchte. Dabei fand der Räuber das Portmonee des Opfers und griff sich das darin befindliche Geld.

Der Dritte im Bunde stand während des gesamten Überfalls etwas abseits „Schmiere“. Ohne weitere Worte flüchtete das Trio anschließend mit der Beute in unbekannte Richtung.

Alle drei mutmaßlichen Täter sind von afrikanischem Erscheinungsbild. Die beiden Hauptakteure sind zirka 1,80 Meter groß und sprechen Arabisch. Der Mann mit dem Messer hat kurze lockige Haare, ein rundes Gesicht und trug während des Überfalls eine dunkle Hose und eine dunkle Steppjacke. Der „Durchsuchende“ hat ein schlankes, eingefallenes Gesicht und wirkte ungepflegt. Er war mit einer dunklen Hose, einer dunklen Jacke sowie einem schwarzen Baseball-Cap mit Deutschland-Flagge bekleidet.  Der dritte, Schmiere stehende Mittäter spricht Deutsch.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu Tat und Tätern geben können, sich mit der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511 109-3920 in Verbindung zu setzen. /wei, st

Polizeidirektion Hannover

01.12.2017

 

 

Kommentare

  1. Immer das Selbe! – Hier z. B. ein ganz ähnlich gelagerter Raubüberfall, ein paar hundert Meter weiter, drei Tage zuvor:

    http://hallolindenlimmer.de/polizei-linden-trio-ueberfaellt-25-jaehrigen-zeugen-gesucht/

    – Ich sage es ja ungerne, aber in vielen Fällen würde ich die Täter in den umliegenden Flüchtlingswohnheimen suchen.

    Außerdem müssen da Sicherheitskräfte regelmäßig Präsenz zeigen: von Faust bis Glocksee, und noch etwas weiter bis Schwarzer Bär, und in die Calenberger Neustadt rein Richtung City. Das sind gefühlt die lokalen Brennpunkte für solche Raubüberfälle. Für 2017 kann man diese dort im Dutzendpack zählen, und immer nach dem selben Schema.

    – Vielleicht noch nicht in den nächsten Jahren, aber zukünftig werden wir hier erheblich mehr Streifendienst bekommen, mit allen Vor- und Nachteilen. Böse Zungen meinen, so ließe sich auch besser durchregieren.

    1. Bemerkenswert, dass es in den Polizeimeldungen heißt: „Zeugen gesucht!“

      Im Prinzip bedeutet das, dass die Nachweislage schlecht ist – selbst, wenn die Täter gefasst werden sollten. Eine Aussage gegen zwei oder drei.

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