11. Oktober 2018

Hannover (ots) – Donnerstagmittag, 11.10.2018, kurz vor 12:30 Uhr, hat ein Unbekannter versucht, ein Geschäft an der Deisterstraße im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd auszurauben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kripo hatte der maskierte Täter in dem Geschäftsraum die Kasse aufgesucht, einen Mitarbeiter

(33 Jahre alt) mit einer Schusswaffe bedroht und Geld verlangt. Da der Angestellte der Forderung nicht nachgekommen war, flüchtete der Räuber ohne Beute aus dem Textildiscount in Richtung Deisterkreisel und nahm dabei seine Maskierung ab. Eine Fahndung der alarmierten Polizei mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos.

Der Gesuchte ist von südländischer Erscheinung, etwa 1,90 Meter groß, schlank und zirka 25 bis 30 Jahre alt. Er spricht deutsch mit Akzent, hat einen Oberlippenbart und trug schwarze Kleidung sowie eine dunkle Sturmhaube.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen. /now, ows

Polizeidirektion Hannover

 

11.10.2018

 

 

Kommentare

  1. Dem netten Kollegen wäre mit einer Videokamera am Deiterplatz und anderswo mit Gesichtserkennung doch sicher viel leichter beizukommen…

    1. Nordafrika bis Naher Osten, plus „unbestimmt“. Südländische Europäer sowie Schwarzafrikaner werden in den Polizeipressemitteilungen normalerweise gesondert codiert.

        1. Auf jeden Fall ist hiermit bekannt, dass weiterhin ein bewaffneter Krimineller in der Gegend rumturnt. Für die Polizei geht es jetzt nicht nur um die Aufklärung des Falls, sondern auch um die Ermittlung der Person, von der weitere Gefährdung ausgehen kann. – Ich mache mir viele Gedanken um die schwarzen Schafe im Bezirk, zumal ich hier schon Straftaten erleben musste, die ich einfach nicht wieder haben will.

  2. Beim KIK in Linden-Süd hatte ich mir mal zum Winter ein Pack dicke Strümpfe gekauft. Zuhause, beim Aufmachen der Verpackung, stellte sich heraus, dass alle schlecht und fehlerhaft genäht waren. Da tauschte ich sie um. Ich wusste, dass sämtliche Strümpfe dieser Art dort fehlerhaft waren, und wollte zum Umtausch nur ein paar bessere haben. Das gelang auch, aber der damalige Geschäftsführer (jung und pickelig) war reichlich sauer auf mich, konnte aber dennoch nichts aussetzen.

    – Was den aktuellen versuchten Raubüberfall angeht, gehe ich davon aus, dass die Schusswaffe echt war: Mit dem Kleinen Waffenschein für biodeutsche Schreckschusswaffen haben „südländische Erscheinungen“ schon aufgrund der Marktsituation wenig am Hut.

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