6. Februar 2018

Hannover (ots) – In der Nacht zu Dienstag, 06.02.2018, haben bislang unbekannte Täter die Glasfront eines Supermarktes an der Limmerstraße (Linden-Nord) zerstört. Die Polizei sucht Zeugen.

Eine Anwohnerin verständigte die Polizei, nachdem sie am Dienstag, kurz vor 03:00 Uhr, wegen Lärms aufgewacht war und verdächtige Beobachtungen am Supermarkt gemacht hatte. Die alarmierten Beamten stellten wenig später fest, dass die Scheiben des Einkaufsmarktes über eine Gesamtlänge von zirka 50 Metern zerstört worden waren.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurden in der Nähe des Marktes zwei oder drei mit dunkeln Kapuzenpullis bekleidete, schlanke junge Männer (zirka 20 bis 25 Jahre alt) beobachtet, die dann in Richtung Limmerstraße/Selmastraße davonliefen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und geht von einer politischen Motivation aus.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. /st

Polizeidirektion Hannover

 

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06.02.2018

 

 

Kommentare

  1. Jetzt frag ich mich gerade, warum wir eigentlich so selbstsverständlich politische Ziele unterstellen.
    Welches Problem hätten die denn durch die Aktion gelöst?
    Wahrscheinlich waren es nur ein paar blöde frustrierte Besoffene, die sich irgendwie abreagieren wollten.

  2. Auch wenn ich mich noch dunkel an einen Beschluss der Grün/Linken Bezirksratsmehrheit
    erinnere der das anders sieht, halte ich das gewaltsame Durchsetzen von politischen, gesellschaftlichen oder religiösen Zielen nicht für Sachbeschädigung sondern für eine Form von Terrorismus.

    1. „Terrorismus“ ist kein eigenständiger Rechtsbegriff. Das heißt, es gibt nirgendwo in den Gesetzen eine Definition davon.

      Rechtlich gesehen, kommt § 129b StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen) nicht in Betracht, da alle Qualifikationen dafür nicht erfüllt sind, und auch § 305 StGB (Zerstörung von Bauwerken) zieht nicht. Daher gibt die Polizei realistischerweise Sachbeschädigung (§ 303 StGB) an.

      – Nächste Frage!

  3. Aha, die Idioten, die sich für Lindener Klassenkämpfer halten, wurden mal wieder nachts aktiv. Wie es so bei diesem feigen Gesindel üblich ist. Versager im Leben, nachtaktiv, feige, hinterlistig., neidisch. Eine Gruppe die hier schon viel zu lange ihr Unwesen treibt und die auch noch von anderen Versagern hofiert werden.

      1. Na? Getroffene Hunde jaulen am lautesten. Fühlst Du Dich persönlich beleidigt?
        Feiges, asoziales Gesindel. Sollen sie doch ihren Protest am hellen Tag zeigen, diese hinterlistigen Maulhelden. Aber da sie keinen Mut haben, kommen sie nachts aus ihren Löchern.

        1. Na, keine Argumentationen? Folglich nur Unterstellungen und Beschimpfungen unter dem Deckmantel der Anonymität im Internet? „Feige Hunde sind mit dem Maul am freisten, wenn ihr Wild schon weit vorausläuft.“ – William Shakespeare

          1. Anonym? Da steht mein Name. Da jault also noch ein Sympathisant, was? Wie aufgeregt hier für dieses Lumpenpack Partei ergriffen wird.
            Wer nicht gegen solche Randalierer ist und die Taten verurteilt, gehört selber zu der feigen Szene. der selbsternannten Kämpfer für die Gerechtigkeit. Die glauben im Namen der Mehrheit alle Lindener zu handeln.

            Was für Unterstellungen? Wurden die Scheiben gar nicht eingeworfen, sondern haben sich selbst zerstört? Waren die Täter keine feigen Asozialen, die im Schutz der Nacht ihre abstoßende Aktion gestartet haben?

            Fehlt euch der Saufkiosk? Zerstörung als Reaktion? Wie von kleinen Kindern, denen man ein Spielzeug weggenommen hat und die jetzt ihr Böckchen haben?

            Ich habe überlegt welche Tiernamen ich für das asoziale Gesindel verwenden könnte. Aber Schweine, Ratten und selbst Zecken haben es nicht verdient, mit solchen widerlichen Feiglingen verglichen zu werden. Deshalb bleibe ich bei Gesindel, schwachköpfige Randalierer.

        2. Tagsüber…? Kaufen diese Westentaschenrevoluzzer und Wohlstandskinder doch selber bei Rewe ein und geben dort ihr von Mami und Papi pünktlich überwiesenes Taschengeld aus.

        3. Oh, das klingt so, als bräuchte da jemand Öl ins Feuer, um sich selbst zu zerlegen.

          – „Sollen sie doch ihren Protest am hellen Tag zeigen“

          Das finde ich allerdings auch. Man kann sich auch mit einem Transparent oder mit Flyern vor den REWE stellen. Allerdings ist es zu spät. Für den Stadtteil wäre es besser, der verdrängte NETTO und der Kiosk wären noch da, und diese Prozesse waren schon im Vorhinein bekannt.

          – „diese hinterlistigen Maulhelden.“

          So ein Quatsch. Die Täter haben doch offensichtlich Taten statt Worte geliefert.

          – „Aber da sie keinen Mut haben, kommen sie nachts aus ihren Löchern.“

          Da scheint die letzte Spur von Rationalität irreal übersteigerten Projektionen zu weichen. Es ist doch schon erklärt worden, dass man solche Straftaten nicht tagsüber begehen kann.

          1. Wenn man politische Ziele durchsetzen will, sollte das auch gewaltfrei gehen, aber dazu braucht es HIRN! …und ein Mindestmaß an Reife.
            Beides hat hier offentsichtlich gefehlt.

            Ach ja, und den Netto hätte ich auch gern wieder…

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