3. März 2017

Foto: Mutmaßliche Drogendealer bei Faust im Januar 2017

Mitteilung der Polizei

In den vergangenen Jahren ist im Bereich der Faustwiese und Glocksee ein vermehrter Handel mit Betäubungsmitteln zu verzeichnen.
Die Polizei Hannover hat diese Bereiche im besonderen Fokus.
Wir haben dort bereits in der Vergangenheit immer wieder Kontrollen und Schwerpunkteinsätze durchgeführt und werden dies auch zukünftig tun.

Seit dem 01. Januar 2016 wurden an beiden o. g. Örtlichkeiten knapp 60 Verfahren wegen Betäubungsmittel-Handels eingeleitet.

Die Tatverdächtigen/ Beschuldigten hierzu sind von unterschiedlicher Herkunft. Der Großteil stammt aus 13 afrikanischen Staaten, ansonsten handelte es sich u. a. um deutsche und türkische Staatsangehörige.

Hinsichtlich des Aufenthaltsstatus sind fast die Hälfte der Tatverdächtigen/ Beschuldigten zum Betäubungsmittel-Handel Asylbewerber. Weiterhin sind unter den Tatverdächtigen/ Beschuldigten deutsche Staatsangehörige und Personen mit anderweitigem Aufenthaltsstatus, wie z. B. mit Duldung.

Polizeidirektion Hannover
14.02.2017

 

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Drogenrazzia bei Faust am 11.12.2014. Die festgenommene Person hatte nur Aufenthaltserlaubnis in einer bestimmten Region in Süddeutschland.

Kommentare

  1. Apropos Rauschgift:

    Ich bin allerdings ebenfalls betroffen und stark genervt von den Aktivitäten einer anderen Gruppe von legalen Rauschgift-Abhängigen: den
    Flaschenbier trinkenden AlkoholikerInnen,
    (ja, Leute: Alkohol IST ein tatsächlich Rauschgift)
    von denen einige es sich offenbar zur Aufgabe gemacht haben, die Geh- und Fahrwege im Viertel hier und wohl auch bundesweit nach dem Konsum mit den Glasscherben ihrer Behältnisse zu überziehen.

    Ich fahre sehr gerne und viel mit dem Rad, habe längst keinen PKW mehr…aber es gibt zwei große Hemmnisse hier , die dem ständig entgegenstehen: die vielen Scherben auf allen Wegen und damit auch in meinen vermeintlich (Schwalbe-Werbung) „unplattbaren“ Reifen und die extrem hohe Diebstahlquote (300.000 Räder/Jahr gemeldet) bei den Rädern.

    Wenn ich mal Flaschen aufsammele, die auf dem Gehweg rumstehen, und dann am Kiosk den Pfand kassiere, dann verstehe ich natürlich, daß der wirklich lächerlich geringe Betrag von erinnert 5 ct (?) keine Motivation sein kann, die Flasche wieder abzugeben.
    Waren nicht die Grünen einmal die stärksten Verfechter für die Beibehaltung dieser reifenschneidenden billigen gläsernen Pfandbehälter? Bezeichneten sie gar als „umweltfreundlich“?
    Danke! Grüne Partei! Danke! (ist aber , glaube ich, wiederlegt, oder?)
    Heute ist ein schon eher ein EURO nötig um die unzählichen Scherben auf den Straßen merklich zu veringern.
    Gibt es Hoffnung?
    Kaum, oder?

  2. Was hilft uns in Linden?
    Nur das:
    Legalisiert und kontrolliert anschließend den Mafia-Rauschgift- und Drogenhandel!
    Hoch mit dem Glas-Bier-Flaschenpfand auf mindestens 1 € pro Flasche!

    Mich besorgt schon seit längerem sehr, daß hier offenbar weitgehend ungestört durch die Lindener Bürger wozu ich mich auch zählen darf, (mein Kind ist 10) eine penetrante kriminelle Subkultur vor den Augen der Quartiersbewohner und deren Kindern entsteht, wächst, und tätig sein darf.
    Ich frage mich, was passieren muß, damit diese Typen dort endlich verschwinden.
    Was genau verkaufen Sie eigendlich genau? Alles? Klar!

    Es reicht natürlich nicht, wenn sie dann später vielleicht einmal im Verborgenen weiterdealen, das ist mir schon klar.
    Die einzige wirksame Lösung ist ja eigentlich bekannt und setzt sich ja langsam und vereinzelt in der Welt durch: das Legalisieren und damit das Kontrollieren des Handels mit diesen Betäubungsmitteln und damit das verringern der Risiken für die Gesundheit der Konsumenten, und damit verbunden das Austrocknen der milliardenschweren illegalen gewaschenen Geldströme aus mafiösen Strukturen, die Politik und Gesellschaften weltweit destabilisieren und bedrohen.

    Ich denke an Länder wie Californien und andere in den USA , Holland, Uruguay, …leider dauert es sehr lange…

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