27. Februar 2018

Fahrverbote auch in Linden-Limmer? In der öffentlichen Wahrnehmung erscheint alles ganz klar: Dieselabgase sind gefährlich und bringen jährlich sogar Tausende um. Doch Fachleute widersprechen öffentlich.

Experte zweifelt Studien an
Der Mann, der in Sachen Feinstaub die falsche Botschaft hat
Nach Ansicht des Lungenspezialisten Dieter Köhler werden die Gesundheitsgefahren durch Autoabgase bewusst aufgebauscht – aber das will keiner hören.
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Interview zu epidemiologischen Studien mit Statistiker Prof. Krämer
Diesel-Abgase in Stuttgart: „Die Abgastoten sind reine Panikmache“
Er nimmt seit vielen Jahren den Umgang mit Statistiken aufs Korn – und nun auch den mit den Zahlen über Todesfälle durch Autoabgase. Wirtschaftsprofessor Walter Krämer hält sie für unseriös. >> mehr

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Dresdner Professor fordert ideologiefreie Debatte über Schadstoffe durch Autoverkehr
Alle reden von überhöhten Schadstoffwerten im Autoverkehr. In verschiedenen Großstädten stehen bereits Fahrverbote im Raum. An die Politik auf Bundesebene werden neue Regulierungserwartungen gerichtet. Der Dresdner Verkehrswissenschaftler Prof. Matthias Klingner lässt daran im DNN-Interview kein gutes Haar. >> mehr

Diesel-Panik
Politik ignoriert Zweifel am Grenzwert 40 Mikrogramm
Abgasmanipulationen, Fahrverbote, Bevölkerungsschutz: Große Teile von Politik und Medien zeigen sich alarmiert und rufen den Diesel-Notstand aus. Dabei ignorieren sie Experten-Rat – und simple Fakten. >> mehr

Stickstoffdioxid
Keine Panik vor NO2-Grenzwerten
Der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, doch Umweltmediziner sehen selbst 100 Mikrogramm als unbedenklich. Sind Diesel-Fahrverbote reine Panikmache? >> mehr

Eine bisher zwölfteilige Serie mit vielen den Diesel entlastenden Fakten
Diesel: Die Lückenmedien im Glashaus
… Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. ARD und ZDF, Landessender wie RBB und SWR und auch zahlreiche Zeitschriften wie der „Spiegel“ verhalten sich wie Staatsmedien und nehmen kritische Stimmen mit sogenannten „Faktenfindern“ aufs Korn [FAKT]. Doch wie gut halten diese „Faktenfinder“ einem gründlichen Faktencheck stand?
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Andere Sichtweisen sind willkommen.

öl/27.02.2018/07.03.2018; 13:50

 

 

Kommentare

  1. Weniger NOX Emmission in der Stadt heisst weniger Stickstoffe auf dem Land durch Abregnung , also mehr Dünger (Gülle), was heisst mehr Natrium im Grundwasser – super Naturschutz^^ Nee Quatsch, bin ja erst im 3. Sem. meines 6. Studiengangs …

  2. Atomkraft, Glyphosat, Tabak, Amalgam, DDT, Asbest etc. wurden mit den gleichen Argumenten verteidigt wie jetzt Diesel. Warum? Weil es um viel Geld geht. Die Gesundheit der Menschen ist egal. Vor allem der hier als Beleg gebrachte Fokus-Artikel treibt’s am schlimmsten. ‚Nur‘ 0,02 Prozent der Berliner seien gefährdet. Das sind über 700 Menschen rund um eine der wenigen Messtationen. Das sind 700 Schicksale. Und dort, wo Diesel fahren aber keine Messstationen sind, sind es nochmals und nochmals 700 Menschen. Für wie doof hält uns der Fokus eigentlich? Ich hoffe nicht, dass hallolinden das wirklich glaubt. In Hannover ist es klar und deutlich die Masse der Privat-Diesel, die mit ihren Stickoxid-Gasen die Gesundheit der Menschen unserer Stadt ruinieren. Die Dieselkäufer sind übelst von den Herstellern betrogen worden. Sie müssen sich gegen die Hersteller wehren. Wir haben in Linden nächsten Mittwoch einen Antrag im Bezirksrat, Dieselfahrzeuge nicht mehr durch die Göttinger Straße zu lassen, dort ist der Stickoxidausstoß seit über 15 Jahren unverhältnismäßig schlimm. Das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts setzt die Voraussetzungen, die Lebensqualität dort wieder zu verbessern. Ein gutes Zeichen.

    1. Hallo Daniel,
      das Zitat im Focus-Artikel lautet wie folgt:
      „Eine internationale Untersuchung fand 2015 zudem heraus, dass entlang der Berliner Stadtautobahn – mit der zum Teil höchsten Verkehrsdichte Deutschlands – die stärkste Belastung im Jahresmittel bei über 60 µg lag. Betroffen davon seien aber nur 0,02 Prozent der Bevölkerung einer Millionenstadt.“

      Da ist nicht von Gefährdung, sondern nur von „betroffen“ sein im Sinne von ausgesetzt sein die Rede.
      60 ug/m3 bei Stickoxiden sind übrigens der offizielle Grenzwert für Büroarbeitsplätze, also völlig ungefährlich.

      Nach allen toxikologischen Untersuchungen ist damit keinerlei Gefahr verbunden.
      Was mir bekannt ist, ist der Unterschied zwischen toxikologischen Studien und epidemiologischen Studien.
      Diese immer wieder zitierten epidemiologischen Studien, die die Schädlichkeit bei niedrigen Grenzwerten beweisen sollen inkl. vieler Todesfälle, sind für derartige Untersuchungen nicht geeignet. Damit könnte man auch beweisen, dass Störche die Kinder bringen.
      Nur toxikologische Studien können die Schädlichkeit eines Stoffes beweisen, da hier alle wichtigen Bedingungen kontrolliert werden.

      Interessenlage, Lobbies: Geld und Macht
      Auch Umweltorganisationen werden nur von Menschen geführt und haben dahei ein natürliches Interesse an Macht und Geld, wie sich immer wieder zeigt. Die Deutsche Umwelthilfe ist dafür ein erfolgreiches Beispiel.

      Ein Tipp: Ich helfe Euch gerne bei der sachlichen Erörterung der gar nicht so komplexen Problematik Stickoxide – mit dem Anspruch an mich selbst immer lernbereit zu sein, das ich von jedem anderen auch erhoffe.

  3. Herr Öllerer, das ist Lobbyarbeit für das Europäische Institut für Klima und Energie e. V. (EIKE e. V.). Motto: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“ Ihre Verbindung ist bekannt. Mit seriösem Journalismus ist das nicht zu vereinbaren.

    1. So?
      EIKE habe ich 2007 hier in Hannover mitbegründet.
      EIKE steht für mich in der Tradition der Umweltbewegung, die sich schließlich auch gegen festgefahrene und etablierte Denkmodelle und Lobbyinteressen immer wieder durchgesetzt haben.

      Was ist denn ihrer Ansicht nach „seriöser Journalismus“? – Etwa Gläubigkeit und Untertanengeist?
      Siehe hier:
      KlimaKontroverse.de: Klimaalarm und Untertanengeist – ein untrennbares Pärchen?
      http://hallolindenlimmer.de/klimakontroverse-de-klimaalarm-und-untertanengeist-ein-untrennbares-paerchen-klimarealistische-konferenz-am-09-10-11-2017/

      1. „EIKE e. V. erhält nach eigenen Angaben kein Geld von Konzernen und gibt an, sich ausschließlich durch private Kleinspender und die eigenen Mitglieder zu finanzieren. Eine Offenlegung der Finanzierung des Vereins oder der Einkünfte der Mitglieder findet allerdings nicht statt. CFACT Europe ist jedoch Mitglied von EIKE e. V.. EIKE und CFACT Deutschland teilen sich eine Postfachadresse in Jena. CFACT und CFACT Europe werden durch Konzerne finanziert. 2008 gehörte das CFACT mit fast 600.000 Dollar zu den größten Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil. CFACT erhält ebenfalls einen großen Teil seiner Finanzierung durch den Donors Trust. Der Trust soll möglichst anonym klimaskeptische Organisationen in der ganzen Welt unterstützen. Der Donors Trust wird unter anderem von Koch Industries finanziert.“

        Quelle:
        https://de.wikipedia.org/wiki/EIKE

        1. Herr Hase, Sachargumente zum Thema kann ich bei Ihnen leider keine finden.
          Also stelle ich mal die Frage:
          Wie finanziert sich die Deutsche Umwelthilfe?

          Abgasskandal :
          Die Umwelthilfe bekommt Geld von Toyota
          Die Deutsche Umwelthilfe beschwert sich über die Autohersteller und ihre Diesel-Autos. Mit Toyota aber arbeitet sie gerne zusammen. Ist diese Kooperation über jeden Zweifel erhaben?
          http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-affaere/deutsche-umwelthilfe-bekommt-geld-von-toyota-14256098.html

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