31. Januar 2019

Die angekündigte Schließung zum Jahresende hat die Mitarbeiter und Heimbewohner im Godehardistift geschockt. Achtzig Mitarbeiter und gleich viele Heimbewohner benötigen eine Alternative, wenn die Schließung Realität wird. Auch die Kita „Junges Gemüse“ fürchtet um ihren seit Jahrzehnten betriebenen Standort und damit auch um die weitere Existenz.

Die aus jetziger Sicht anscheinend einzige Möglichkeit den Betrieb weiter zu führen wäre ein Ersatzgrundstück in der Nähe für einen Neubau. Dann könnte der bisherige Betrieb noch ca. zwei Jahre bis zur Fertigstellung weiter gehen. Ein derartiges neues Grundstück ist auch nach vielen erfolgten Gesprächen mit der Stadt nicht in Sicht.

Die Zusammenhänge scheinen nicht einfach zu verstehen zu sein. Verdächtigungen werden erhoben in Richtung Unfähigkeit der Architekten (Vorschlag „Auswechseln“) oder „Gentrifizierung“. Der anwesende seit zwei Jahren im Amt befindliche Geschäftsführer Wolfrahm Rohleder schilderte einige nachteilige Umstände des bisherigen Betriebes und wie er sich eine Weiterführung durch ein Ersatzgrundstück vorstellen könnte.

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Geschäftsführer Wolfram Rohleder schildert die Situation beim Godehardistift

 

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Die Sitzung des Bezirksrates im großen Saal im Freizeitheim Linden war gut besucht. Es gab auch noch andere Themen, die Besucher anzogen (Untertunnelung Limmerstrasse, Hochbahnsteige, etc.)

 

Wie es weitergeht kann derzeit niemand sagen.

Siehe auch >> openPetition Godehardistift

 

 

öl/31.01.2019

 

 

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