28. Juli 2018

 

 

Mondfinsternis 27.07.2018 – Volkssternwarte Linden

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 2018 erlebte ganz Deutschland eine totale Mondfinsternis. Mit einer Dauer von 103 Minuten war dies die längste Mondfinsternis dieses Jahrhunderts, wobei der Mars besonders groß und nah sichtbar war.

Fast ganz Hannover – so schien es – strömte an diesem Abend herbei, um auf der Volkssternwarte Hannover e.V. auf dem Lindener Berg dies Jahrhundert-Schauspiel mit bloßem Auge, Fernglas oder Teleskop verfolgen zu können. Hierzu hatte die Volkssternwarte bei freiem Eintritt eigens eingeladen. Womit wohl niemand gerechnet hatte, war die Tatsache, dass derart viele herbei strömten und schon in kürzester Zeit der Platz auf dem Wasserhochbehälter für alle interessierten Besucher und Besucherinnen extrem knapp wurde. Zudem hatte Hannover trotz des wolkenfreien Himmels der letzten Tage an diesem Abend das Pech, dass der Himmel über Hannover gänzlich bewölkt war.

Dagegen war es im Süden Deutschland zumeist wolkenfrei. Aber egal, der Weg ist wie immer das Ziel und Dabeisein ist alles. Kommende Woche ist in Niedersachsen wieder Schulbeginn und so werden alle Schüler und Schülerinnen sogleich ein Gesprächszhema nach den Ferien haben.

„Während einer Mondfinsternis durchquert der Mond den Schattenkegel, den die von der Sonne beleuchtete Erde in den Weltraum wirft. Dieses astronomische Ereignis findet statt, wenn Sonne, Erde und Mond genügend genau auf einer Linie liegen.

Der Schattenkegel der Erde hat am Ort des Mondes einen Kernschatten, in dem die Sonne von der Erde völlig verdeckt ist, umgeben von einem ringförmigen Halbschatten, in dem die Sonne teilweise bedeckt ist. Umgangssprachlich wird mit Mondfinsternis der Fall bezeichnet, in dem der Mond ganz oder teilweise durch den Kernschatten läuft. Dann ist der kreisförmige Schatten der Erde auf der Mondscheibe deutlich wahrzunehmen. Je nachdem, ob der Mond ganz oder nur teilweise in den Schatten eintaucht, wird zwischen totalen und partiellen Finsternissen unterschieden. Pro Jahrhundert ereignen sich im Durchschnitt etwa 154 solcher Kernschattenfinsternisse. In der Astronomie werden auch die weniger auffälligen Ereignisse gezählt, bei denen der Mond lediglich den Halbschatten durchläuft. Diese Halbschattenfinsternisse finden etwa 88 Mal pro Jahrhundert statt.

Da während einer Mondfinsternis Sonne und Mond von der Erde aus gesehen sich gegenüberstehen müssen, kann diese nur bei Vollmond eintreten. Da die Mondbahn gegenüber der Erdbahn geneigt ist, pendelt der Mond von der Erde aus gesehen am Fixsternhimmel um die Ekliptik. Dabei schneidet der Mond diese Ebene der Erdbahn zweimal bei jedem Umlauf. Geschieht dies bei Vollmond, findet eine Mondfinsternis statt.“ (taken from wiki)

Hans-Jürgen Köhler

 

Siehe auch:
>> BlutMondFinsternis gesehen
>> Mondfinsternis Live hier und live in Sternwarte Lindener Berg am 27.07.2018
>> Mondfinsternis Live hier und live in Sternwarte Lindener Berg am 27.07.2018

 

28.07.2018

 

 

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