15. April 2018

PRESSEMITTEILUNG

Gemeinsam Migrationsgesellschaft gestalten

Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens und Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., schließen Kooperationsvereinbarung

Die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die wachsende Vielfalt impliziert für Volkshochschulen ein breiteres Themenspektrum, veränderte Angebotsformate sowie eine ausdifferenzierte Zielgruppenansprache. Migrantinnen und Migranten hingegen fehlen häufig umfassende Kenntnisse des Bildungssystems und möglicher Fort- und Weiterbildungswege.

Um die Kommunikation an dieser Schnittstelle zu intensivieren, haben der Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens e.V. und der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. am 11. April 2018 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es sich im engen Austausch zu informieren und zu unterstützen, gemeinsam Migrationsgesellschaft zu gestalten sowie das Bildungsangebot der Volkshochschulen auf die (Bildungs-)Bedarfe binational lebender Menschen hin weiterzuentwickeln.

Weiterbildung trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, wenn die verschiedenen Angebote die Bildungsbedürfnisse der einheimischen Bevölkerung und der Zugewanderten gleichermaßen im Fokus haben, so sind sich sowohl Berbel Unruh (Landesverband der Volkshochschulen) als auch Kurt W. Niemeyer (Verband binationaler Familien) einig. Aus diesem Grund sollen im Rahmen der Kooperation gemeinsam Bildungsprozesse und Projekte zu migrationsrelevanten Themen initiiert werden.

Weitere Informationen:

Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens e. V. Bödekerstraße 16
30161 Hannover
0511 – 300 330 50
>> info@vhs-nds.de

Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.,
Geschäfts- und Beratungsstelle Hannover
Charlottenstr. 5
30449 Hannover
0511 – 44 76 23
>> hannover@verband-binationaler.de

 

15.04.2018

 

 

Kommentare

  1. Ich selbst kann mir Volkshochschulkurse schon lange nicht mehr leisten. Früher hatte ich dort mal einen Italienisch-Kurs besucht und weiß daher, wie man „Zucchini“ richtig schreibt.

    – Zum Thema binationale Partnerschaften fallen Einem ja hauptsächlich Deutschtürken ein, mit Doppelpass. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es aber auch Partnerschaften mit thailändischen Frauen. Man glaubt gar nicht, wie schwer die in Deutschland einzubürgern sind.

    1. Außerdem darf man sich als Ausländer maximal sechs Monate in Thailand aufhalten, und zwischendurch gibt es monatelang Pause. Das ist zum Beispiel dann schlecht, wenn man als Deutscher in eine Thailänderin verliebt ist oder dort eine Karriere als Koch anstrebt (das sind alles Tatsachenberichte).

      Die Aufenthaltsbeschränkung erledigt sich, wenn man genug Geld mitbringt nach Thailand und mindestens 50 Jahre alt ist. Darauf hat mein Bruder jahrelang gewartet und ist seit seinem Geburtstag auch nicht mehr erreichbar.

      Der zweite Bekannte mit Thai-Frau, aber in Deutschland, hatte nur mäßiges Glück. Er ist schon älter, und sie leben nach schweren Verwerfnissen getrennt. Er ist schon älter, und ich hätte ihm diese Lebenszufriedenheit gegönnt, weil er ein Netter ist.

      Der dritte Bekannte ist ein Psycho, der mal in Thailand lebte und dort eine Familie versorgt haben will, dann aber pleitegegangen ist und nun in Deutschland abhängt. Was immer er auch erzählt oder vor allem verspricht, er lügt.

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