18. August 2018

Heute (16.08.2018) wurde ein Buch der Öffentlichkeit vorgestellt, das sich mit der Johann Jobst Wagenersche Stiftung befasst. In einem achtjährigen Prozess wurde die Stiftung an „Haupt und Gliedern“, inhaltlich und baulich, rechtlich, organisatorisch und finanziell reorganisiert.

Das Leistungsspektrum wurde fokussiert und gleichzeitig erweitert. In dieser Phase wäre es hilfreich gewesen, man hätte zwischen zwei Buchdeckeln oder sonst wie zusammengefasst lesen können, wie es kam, warum es so war, was gemeint, getan und unterlassen wurde. Hier setzt das Buch an. Es beschreibt Vergangenheit und Gegenwart dieser alten und segensreichen hannoverschen Stiftung, die ihre Leistungen denen bereitstellt, die am Wohnungsmarkt keine Chancen haben.

Das interessante Buch beschäftigt sich nicht nur mit der Vergangenheit. Es nimmt auch die Zukunft in den Blick. Der Stifterwille muss immer wieder neu interpretiert werden. Jede Zeit hat die eigenen Probleme und Lösungen. Das Buch macht die Stiftung „ideologisch“ zukunftsfest. Seit 165 Jahren besteht sie bereits, noch einmal soviel, kein Problem. Denn es wird sie immer geben, die „Armen, Kranken, Rathlosen und Nothleidenden“ die der Stifter im Blick hatte. Viele Autorinnen und Autoren haben Sachverstand und Begeisterung für die Sache in interessanten Artikel festgehalten. Ihnen, und denen, die sonst wie zum Gelingen dieses besonderen Buches beigetragen haben, sei herzlich gedankt. Sie haben es aus Bürgersinn und der Betroffenen wegen getan. Wie damals Johann Jobst Wagener. Sein Beispiel steckt an.

Reinhold Fahlbusch

 

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Die Autoren (v.l.n.r.): Maren Dieke, Detlef Bähre, Gabriele Fricke, Verena Michalek, Carlo Kallen, Konstanze Beckedorf, Susanne Gruß, Reinhold Fahlbusch, Ursula Lange, Klaus Helke, Andreas Sonnenburg, Foto: Dr. Ulrike Schaeben

 

>> Wagenerschen Stiftung

Siehe auch:

>> Stiftung erforscht eigene Geschichte – HAZ

>> hallolindenlimmer.de/?s=wagenersche

 

18.08.2018

 

 

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