2. Mai 2019

Die Fotos entstanden beim Küchengarten auf dem Weg zum Faustgelände. Die Demo wurde von einem Bündnis der linksautonomen Szene durchgeführt./öl

Foto: hansko
Foto: hansko
Foto: hansko
Foto: hansko
Foto: hansko

Aufruf zur Demo

Faust hoch!

Für einen kämpferischen 1. Mai!

Während eine mächtige Minderheit immer reicher wird, bleibt für die Mehrheit der Menschen immer weniger übrig. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt wächst die Schere zwischen Arm und Reich. Gleichzeitig entwickeln sich immer mehr Regierungen nach rechts und verschleiern die Ursachen von Kriegen, Flucht und sozialer Ungleichheit, indem sie uns gegeneinander aufhetzen und anhand von Herkunft und Nationalität spalten wollen.

Hier vor Ort betrifft der Mangel an bezahlbarem Wohnraum immer mehr Menschen. Dreiste Mietsteigerungen und Verdrängung sind keine Einzelfälle mehr. Längst geht ein viel zu großer Teil unseres Lohns für die Miete drauf. Aber nicht nur die Immobilienkonzerne, sondern auch die Waffenproduzenten können sich über sprudelnde Profite freuen. Kaum ein Krieg findet ohne Beteiligung deutscher Rüstungsgüter statt. Und während beispielweise die Türkei ihren Angriff gegen das demokratische Projekt Rojava weitertreibt, unterstützt die BRD Erdogan nicht nur mit Panzern, sondern auch mit der Kriminalisierung der kurdischen Freiheitsbewegung in Deutschland. Neben Krieg ist auch der Klimawandel schon heute eine der größten Fluchtursachen. Die Verantwortlichen in der Politik setzen mit Geschenken an die Kohleindustrie trotzdem weiter die Zukunft der Jugend und der Umwelt aufs Spiel.

Dies sind nur einige zentrale Probleme unserer Zeit. Die Herrschenden beweisen uns Tag für Tag, dass wir von ihnen keine Lösungen zu erwarten haben. Wir müssen unsere Zukunft in die eigenen Hände nehmen und gemeinsam eine andere Welt ohne Profit, Konkurrenz und Ungleichheit erkämpfen. MieterInnen-Initiativen, die Seebrückenbewegung, der Kampf gegen die Polizeigesetze, Streikaktionen gegen den Pflegenotstand, die junge Klimabewegung und viele mehr machen es uns vor. Am Tag der internationalen ArbeiterInnenbewegung tragen wir die verschiedenen Kämpfe zusammen. Am 1. Mai alle auf die Straße! Gründe gibt es genug!

Bezahlbarer Wohnraum für alle statt Verdrängung und Mietenwahnsinn!

Internationale Solidarität statt Krieg und Waffenexporten!

Konsequenter Klimaschutz statt Kohleindustrie und Konzernprofit!

Quelle: >> Facebook

Titelfoto: hansko
>> hansko-reloaded.de

öl/02.05.2019


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