12. August 2019

In der Nacht zu Sonntag (11.08.2019) ist eine 38 Jahre alte Frau in einem Verbindungsweg zwischen Goethestraße und Franz-Mock-Weg (Calenberger-Neustadt) vergewaltigt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Ersten Ermittlungen zufolge war die 38-Jährige am späten Samstagabend in einem Waschsalon am Küchengartenplatz (Linden-Mitte) gewesen. Von dort aus machte sie sich mit der Stadtbahn auf den Weg in Richtung Calenberger Neustadt.

Als sie gegen 0:45 Uhr am Goetheplatz ausstieg, fielen ihr an der Haltestelle zwei Männer auf. Einer der beiden sprach sie an und forderte Geschlechtsverkehr, was die Frau ablehnte. Daraufhin verfolgte offenbar einer der beiden Unbekannten sie in den Verbindungsweg, drückte sie dort gegen einen Zaun und vergewaltigte sie.

Als der Täter kurzzeitig von ihr abließ, konnte die 38-Jährige entkommen. Sie flüchtete und rief später von ihrer Wohnung aus die Polizei. Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein und nahmen im Nahbereich des Tatortes zwei Männer fest. Es wird nun geprüft, ob zwischen ihnen und der Tat eine Verbindung besteht.

Einer der beiden Gesuchten ist etwa 1,85 Meter groß, ein Komplize deutlich kleiner. Beide sind von schlanker Statur und haben ein südländisches Äußeres. Der Größere hat einen Drei-Tage-Bart und trug zum Tatzeitpunkt eine lange blaue Jeans und ein graues T-Shirt. Sein Begleiter war mit einem mehrfarbigen T-Shirt bekleidet und hat einen Bart. Hinweise nimmt er der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109 – 5555 entgegen. /isc, pu

Kommentare

  1. Vermutlich handelte es sich um ein kulturelles Missverständnis. In Afghanistan zum Beispiel kann eine Frau nach 18 Uhr überhaupt nicht mehr rausgehen, wenn nicht ein Onkel oder Enkel dabei ist, weil sie sonst für eine Nutte oder Freiwild gehalten wird. Hier ist das ja eigentlich nicht so.

    Vom Aufenthaltsstatus her sind die Täter wahrscheinlich nur geduldet. Das heißt, sie leben hier unberechtigt (und vom Sozialsystem), können aber nicht zurückgeschickt werden, weil in ihrem Heimatland Gewalt und Willkür herrscht. So so.

    Das Opfer wird traumatisiert sein und über Jahre die entsprechenden Störungen durchleiden. Dennoch ist bemerkenswert, dass der Polizeibericht extra die Vorgeschichte der Tat erwähnt (der Waschsalon und die Bahnfahrt), was mit der Tat ja eigentlich nichts zu tun hat.

    Siehste, da ist wieder mal reichlich im Busch …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.